Black Friday 2020 vs. Black Friday 2021

Beitragsbild Black Friday OSA

Jetzt läuft es heiß her! Bei welchen Shops können die Verbraucher sich auf besonders gute Angebote bis zum Black Friday nächste Woche freuen? Für eine gute Einschätzung werfen wir gern einen Blick zurück, auf den Black Friday in 2020. Der war absolut einzigartig, schließlich war es der erste Black Friday seit dem Start von unserem Tool OnSight Analytics

Letztes Jahr im November lief OSA gerade erst seit ein paar Monaten in der Pilotphase. Nach einer langen Phase der Forschung war es endlich so weit, dass wir eine unfassbare Menge an Daten übersichtlich und intuitiv auf einer Oberfläche präsentiert bekamen. Wir konnten sehen, wer welchen Anteil seines Sortiments reduzierte und wer welche Artikel um wie viel reduzierte. Wir konnten erkennen, welche Kategorien und welche Marken besonders gepusht wurden, und welche nicht. Es wurde sehr deutlich, wer so richtig ins Sales-Fieber kam und wer nur am Rande mitmachte. Und das sind nur ein paar der Informationen, die wir über den November 2020 in petto haben.

Mit unseren Pilot-Partnern haben wir im letzten Jahr unfassbar viele Erkenntnisse bekommen können darüber, wie die Benutzeroberfläche noch intuitiver werden kann, welche Features und Informationen besonders relevant sind und noch einiges mehr. Da sind wir schon viele Schritte vorangekommen, aber die Reise ist noch lange nicht zu Ende! OnSight Analytics lebt von diesen Entwicklungen!

Black Friday 2020

Hier bekommt ihr nun eine kleine Kostprobe der Daten. Besonders ist uns da aufgefallen, wie sehr Online-Shops wie About You und Zalando diesen Sales-Tag nutzten, um besonders tolle Aktionen anzubieten im Vergleich zu Shops wie H&M und Zara. Eindrucksvoll ist dies in unserer Sales-Map dargestellt.

BF2020

Wie bei einer Heatmap sind die Farben der Kästchen ein Indikator für die Menge an Reduzierungen in dem jeweiligen Shop. Sind bei About You und Zalando (vor allem aber Zalando) die Tage in einem kräftigen Rot zu sehen, so bleiben sie bei H&M und Zara doch eher blassrosé.

Das haben wir uns natürlich genauer angeschaut. Allerdings wäre es für alle Kategorien doch etwas zu viel, also haben wir uns auf Bekleidung konzentriert.

Bekleidung November 2020

Sortimentsanalyse 2020

Auf dieser Ansicht kannst du auf einem Blick erkennen, wie groß der Anteil dieser Kategorie auf das gesamte Sortiment bezogen ist. Bei About You zum Beispiel handelt es sich um 58,59 Prozent, bei Zalando nur um 53,50 Prozent, bei Zara allerdings um ganze 73,03 Prozent. Aber wir erfahren noch viel mehr. Bleiben wir bei About You gleich in der ersten Zeile. Da sehen wir, dass von diesen 58,59 Prozent des Sortiments ganze 25,10 Prozent reduziert waren und lediglich 2,45 Prozent der Artikel Neuheiten waren. Bei Zara hingegen waren nur 12,61 Prozent reduziert und nur 1,99 Prozent Neuheiten. Der dunkelrote Ton auf der Ansicht gehört zu Asos, die hier Spitzenreiter bei der Menge an reduzierten Artikeln waren mit ihren 59,49 Prozent.

Wie sieht es jetzt aus?
Wo werden Rabattschlachten geliefert?
Wen lassen die Sales-Tage kalt?

Bei About You und Zalando sieht es gar nicht so anders aus, aber bei H&M hat sich einiges getan. War es 2020 noch leicht rosa, so zeigt die Sales Map für 2021 einen kräftigen Ton, der gut mit About You und Zalando mithalten kann. Zara hingegen ist weiterhin in einem hellen Rosa. Aber wir können dem ganzen natürlich auch noch genauer auf dem Grund gehen!

Betrachten wir zuerst den gestrigen Tag vor einem Jahr:

17. November 2020

Und vergleichen ihn mit gestern:

17. November 2021

Nun sehen wir, dass der Anteil an reduzierten Artikeln bei H&M um 24 Prozent gewachsen sind im Vergleich zum Vorjahr. Der beste Grund, sich die Artikel im Shop genauer anzuschauen. Das kann man mit OnSight Analytics auf jeden Fall richtig gut! Diese Auswertungen hier sind wie gesagt nur eine kleine Kostprobe. Unser Tool kann noch viel mehr. Es kann das Sortiment analysieren, die Kategorien, die Marken, die Newsletter und noch so einiges mehr! 

Warme und stabile Boots der Saison

Beitragsbild Boots

Wir sehen sie überall, es gibt kaum einen Shop, der sie nicht in unterschiedlichen Ausführungen im Angebot hat. Kein Wunder, dass die Kunden sie lieben, schließlich kann einem das Herbstwetter mit ihnen nichts anhaben. Die dicke Sohle ist rutschfest und isoliert gut gegen die Kälte. Sie geben guten Halt auf unebenen Untergrund und halten den Fuß schön warm.

Form und Farben

Dabei ist es egal, ob sie einen kurzen Schaft, einen klassischen Schaft im Chelsea-Boot-Stil oder ganz hohen Schaft haben, zum Schnüren oder zum Reinschlüpfen sind – Hauptsache sie haben eine extrem dicke Profilsohle!

Auch wenn sie in den verschiedensten Farbtönen von Weiß über Ocker, Khaki bis hin zu Burgunderrot gibt, so werden doch die Modelle in klassischem Schwarz am liebsten gekauft.

Styling

Wir haben unsere Modeexpertin Lorena gefragt, wie wir die Stiefel am besten stylen. “Die Chunky Boots sind zu den verschiedensten Looks tragbar, bei diesem Trend ist alles möglich. Ob lässig zur Jeans oder elegant zum Kleid, dem Chunky-Boots-Style sind keine Grenzen gesetzt!”

Ob Jeans mit einem Kuschelcardigan für den Alltagslook oder die Lederhose mit einem Kaschmirpullover für einen edlen Cozy-Look, oder etwas eleganter zu einem Kleid, alle drei VArianten sehen super aus. Aber umso kontrastreicher das übrige Outfit zu den Chunky Boots ist, umso mehr werden sie zu einem Eye-Catcher! So hat Lorena sie gekonnt zu Rock und Kleid gestylt, um mit der schmalen Silhouette und dem fließenden Look einen tollen Stilbruch herzuzaubern. Denn Stilbrüche sind schließlich das spannendste, was die Modewelt bieten kann.

Das heißt jedoch nicht, dass diese Schuhe nicht auch zu Hosen getragen werden können. Weite Hosen, die unten in den Schaft gesteckt werden oder Culottes sehen super zu diesen Boots aus.

chunky boots schwarz
weisse chunky boots

Vorteile​

✔ robust
✔ warm
✔ stylisch
✔ stabil
✔ sehr vielseitig kombinierbar

Fun Fact:

Wusstet ihr, dass der Name Chelsea Boots auf den Londoner Stadtteil zurückführt? Eigentlich gibt es diese Stiefel schon viel länger, wurden sie doch ursprünglich vom Schuhmacher der Königin Victoria erfunden. Hauptsächlich wurde der Schuh wegen seiner praktischen Vorzüge bei Männern und in ländlichen Gegenden getragen. Die Beatles und Mods starteten einen neuen Hype um den Schuh, natürlich im Londoner Stadtteil Chelsea.

 

Fotos: ©Pialorenaa

Stöbere gern auf unserem Blog für weitere Trendthemen! 

Gut vorbereitet und schnell am Black Friday

Beitragsbild black friday

Black Friday ist DER Sales-Tag im Online-Handel. Für die Shops ein riesiger Verkaufstag, für die Kunden der perfekte Tag, um sich selbst zu beschenken oder um Geschenke für Weihnachten zu kaufen. Online-Shops können es sich jetzt zunutze machen, dass Kunden sie besuchen und dabei noch keinen festen Einkaufszettel haben mit Artikeln, bei denen sie am Black Friday zuschlagen wollen.

Bubble Black Friday

Cross-Selling mit Produkt-Sets

Wenn es zu Einkäufen am Black Friday geht, denken die meisten sicherlich an einen neuen iPod, eine neue Xbox oder an die Waschmaschine mit dem extra leisen Waschgang. Nur bietet dein Shop solche Artikel gar nicht an? Dann ist es Zeit für dich, deinen Kunden mit Cross-Selling unter die Arme zu greifen und ihnen Inspirationen zu liefern, welche Artikel an diesem Mega-Sales-Tag noch beobachtenswert sind. Zeige ihnen, was zu den gängigen Black-Friday-Artikeln passen würde. Zeige ihnen ein neues Outdoor-Outfit, das sie bei Spaziergängen mit ihrem neuen iPod tragen können oder den perfekten Kuschel-Look für Xbox-Sonntage.

Outfit zum iPod

Schnelligkeit: Sold-outs in Produktsets automatisch ersetzen

Sold outs ersetzen

Unschätzbar ist hier die Unterstützung durch eine Recommendation Engine wie Complete the Look, mit der nicht nur heiß begehrte Schnäppchen-Artikel sofort gegen ähnliche Artikel ausgetauscht werden, sobald sie ausverkauft sind, sondern auch komplette Produktsets deinem Kunden angeboten werden. Nicht zu vergessen, dass die empfohlenen Produkte zum Einkaufsverhalten deines Kundens passen.

Cross-Selling für kategorienübergreifende Sets

Wenn dein Shop nicht nur Bekleidung anbietet, sondern auch Artikel aus anderen Kategorien, nutze das und biete mit Cross-Selling deinen Kunden kategorienübergreifende Sets an. Hier zeigen wir euch Beispiele, wie eine Kombi aus Bekleidung und Living aussehen kann.

Chillen Xbox
Chillen Xbox M

Neben der Technik sind aber auch besondere Kleidungsstücke wie zum Beispiel der hochwertige Kaschmirpullover oder die trendige Handtasche für viele Kunden Artikel, bei denen sie auf große Rabatte hoffen. Durch Outfitempfehlungen mit diesen Artikeln lassen sich dazu passende Produkte stimmig in Szene setzen und die Aufmerksamkeit auf weitere tolle Schnäppchen lenken.

Kaschmir SEt
HAndtasche SEt

Die Vorbereitung

Da gibt es einiges, was du jetzt schon tun kannst, um deine Kunden beratend zur Seite zu stehen. Zum Beispiel kann man Complete the Look auch für personalisierte Newsletter nutzen, in denen Produktempfehlungen gemacht werden, die zu den bisherigen Einkäufen des Kunden passen. So ist es möglich, in der Zeit vor dem Black Friday bestimmte Artikel anzuteasern. (Siehe dazu auch unsere Case Study zum E-Mail-Marketing von Witt Weiden)

Black Friday 2020

Vorbereitung auf diesen besonderen Tag im Online-Handel ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, war durch die Pandemie der Ansturm auf die Online-Angebote in 2020 so hoch wie noch nie gewesen. Zahlreiche Shops, die davor noch keine Online-Präsenz hatten, haben rechtzeitig einen Online-Shop ins Leben gerufen und so Ware, die durch der reduzierten Ausgabebereitschaft im Teil-Lockdown noch im Lager lag, gut abverkaufen können. Aber auch die gängigen Online-Shops wie Otto haben ein großes Plus vermerken können. Dies war keine Überraschung, schließlich hatten in einer Umfrage des Marktforschungsunternehmen Appinio 77 % der Befragten angegeben, dass sie einen Einkauf am Black Friday beabsichtigen, was einer Steigerung von 16,7 % im Vergleich zu 2019 entspräche. Auch hat die Umfrage ergeben, dass ein etwas höheres Budget für die Einkäufe am Black Friday eingeplant werden würde. Das wollten sie 2020 wegen der steigenden Infektionszahlen allerdings online ausgeben und lieber nicht in den lokalen Geschäften einkaufen. Da bleibt es spannend zu beobachten, wie es dieses Jahr aussehen wird.

5 Fragen an Marcus

5 Fragen Marcus
5 Fragen Marcus

Stetig wächst unser Team! So ist es wieder an der Zeit, einen neuen Mitarbeiter vorzustellen. Seit dem 1. Oktober ist Marcus Pantoja da Silva unser erstes fully remote Teammitglied – denn er arbeitet direkt aus Brasilien mit uns zusammen. Mit seinem Know-how in Software-Entwicklung sowie seine Kenntnisse über Einkauf, Pricing und vielen anderen Aspekten bei der Leitung eines Geschäfts ist er eine wertvolle Ergänzung unseres Teams. Um ihn trotz der Entfernung besser kennenzulernen, haben wir ihm unsere fünf Fragen gestellt. Lest selbst, was er geantwortet hat!

Olá, lieber Marcus! Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Ich wurde in Belém, im Bundesstaat Pará geboren. Das liegt im Norden Brasiliens. Mit 23 Jahren zog ich nach Campinas im Südosten Brasiliens, kehrte aber nach vier Jahren wieder nach Belém zurück. Ich wuchs in einer einfachen Nachbarschaft auf, in der ich mit einigen Nachbarn, meinem Bruder und Cousins spielte. Mein Vater besitzt einen Supermarkt, und seit ich ein kleiner Junge war, nahm er mich immer mit, um im Geschäft auszuhelfen. So lernte ich, wie man Waren verpackt oder einräumt. Im Alter von 12 Jahren übertrug mir mein Vater mehr Verantwortung: Ich wurde für den Einkauf von Waren zuständig und hatte somit mehr Kontakt zu den Lieferanten. Er hat mir beigebracht, wie man Preise für Produkte festlegt und wie man Kunden gut bedient. In meiner Freizeit habe ich immer Videospiele gespielt, was ich auch heute noch gerne tue (aber ich habe wenig Zeit, weil ich mich um meine beiden Kinder kümmern muss – eines ist drei Jahre alt und das andere erst 10 Monate). 

Ich entschied mich bald, nicht in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, denn wie viele junge Leute hat mich die Informatik gereizt. Also begann ich ein Studium der technischen Informatik und machte dann meinen Master in Elektrotechnik. Nach dem Masterabschluss arbeitete ich in einem Unternehmen, das Software für Regierungsbehörden entwickelt. Parallel dazu begann ich an einer Fakultät in Belém zu unterrichten, und nach zwei Jahren wurde ich zum Koordinator des Studiengangs Elektrotechnik und später Computertechnik ernannt. 2019 hat meine Frau, die Juristin ist, ein öffentliches Auswahlverfahren bestanden, um als Analystin für das Gericht des Bundesstaates Amapá in der Stadt Macapá zu arbeiten – die ist eine Flugstunde von Belém entfernt. Wir entschieden uns, nicht zu pendeln und zogen gemeinsam dorthin. Als die Pandemie ausbrach, begann sie im Homeoffice zu arbeiten, also kehrten wir nach Belém zurück, wo wir derzeit leben.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Zurzeit arbeite ich an einem Beratungssystem, das den Kunden bei der Entscheidungsfindung helfen kann. Dieses System ist besonders nützlich, und um es zu entwickeln, muss man mit Datenbanken und Python-Anwendungen arbeiten. Das Wichtigste ist jedoch, dass man die Bedürfnisse des Kunden verstehen muss, um sie zu erfüllen. Ich muss also wie der „Eigentümer“ des Unternehmens denken, um nützliche Empfehlungen geben zu können. Diesen Blickwinkel-Wechsel finde ich sehr reizvoll!

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Vor sechs Monaten hatte ich noch einen anderen Job in einer anderen Stadt! Ich arbeitete als Lehrer und Koordinator von Studiengängen an einer privaten Hochschule in der Stadt Macapá. Schon damals wollte ich mich wieder mit Systementwicklung beschäftigen, denn das war immer etwas, das ich gerne gemacht habe – mit dem ich nun aber nichts mehr zu tun hatte. Jetzt bietet mir Picalike die Gelegenheit, zu dieser Tätigkeit zurückzukehren, die ich sehr mag! Aber ich muss sagen, dass ich nicht so recht weiß, worauf ich in 6 Monaten zurückblicken möchte, denn diesen Weg habe ich vor sechs Monaten noch nicht mal geahnt. Ich hoffe einfach, dass ich zu Picalikes Wachstum beitragen kann

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Ich arbeite jetzt schon eine Weile im Homeoffice, und ich habe festgestellt, dass es wichtig für mich ist, die Arbeitsumgebung so gut wie möglich nachzubilden. Deshalb ziehe ich mich genauso an, als würde ich ins Büro gehen. Dadurch fühle ich mich wirklich bei der Arbeit und löse mich ein wenig von meiner häuslichen Umgebung.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk bei einem Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Ich trinke gerne Bier und Wein! (Nicht gleichzeitig…) Aber Bier erinnert mich immer an eine Zeit des Feierns und des Relaxens, die ideale Atmosphäre, um mit Kollegen zu entspannen!

Lieber Marcus, sei herzlich willkommen in unserem Team! Leider werden wir das Bier nur über Meet gemeinsam trinken können – und leider werden wir dir nicht unsere Biersorten hier zeigen können. Aber einem Päckchen steht ja nichts im Weg.