Was führte zur Entwicklung von Complete the Look?

Beitragsbild Entstehung CTL

Zurzeit läuft unsere Arbeitsgruppe “Visualytics” auf Hochtouren. Viele Ideen zur Visualytics Suite finden zusammen, sowohl was Similarity wie auch Complete the Look betrifft. Bald schon wird es die ersten Neuigkeiten geben. Da liegt ein Blick zurück auf den Ursprung unserer Technologie nahe. Wie kam es eigentlich von Similarity zur Entwicklung von Complete the Look? Aus unserem Team waren damals nur Jess, Björn und Timo dabei. Was ist da besser, als bei Sebastian Kielmann (Gründer & CEO) nachzufragen? 

Similarity

Sebastian, wann begann die Entwicklung von Visualytics?

Sebastian vorm Logo

Sebastian Kielmann

Gründer und CEO Picalike

Die Gründung von Picalike mit der Ähnlichkeitssuche aufgrund von Bildanalyse lag inzwischen schon ein paar Jahre hinter uns. Similarity lief erfolgreich, die Technologie immer besser, schneller, präziser. Nun wollten wir wissen: Was kann man mit dieser Bildanalyse sonst noch anfangen? Schließlich kann man so eine Ähnlichkeitsanalyse in den verschiedensten Bereichen gebrauchen. Wir hatten uns bereits auf den Bereich Mode spezialisiert, denn im Gegensatz zum Bereich Technik oder Kosmetik dreht sich hier alles besonders um die Optik – wie in unserer Technologie! Similarity liest die verschiedensten Daten aus dem Produktbild wie zum Beispiel Farbe, Form und Muster. Anhand von Produktdaten aus einem Produkt-Feed werden dazu noch weitere Informationen geladen.

 

Da stellten wir uns die Fragen: Was brauchen Online-Shops, um ihren Kunden eine bessere Einkaufserfahrung zu bieten? Womit können wir sie entlasten? Ihre Arbeit einfacher machen? 

So begann 2014 die Erweiterung der Bilder-Ähnlichkeits-Engine und gleichzeitig die Entwicklung von Visualytics mit Similarity, Complete the Look und der E-Mail-Lösung. Complete the Look ist unsere Antwort auf die erste Frage, denn mit dieser Technologie kann der Shop die Einkaufserfahrung des Kunden verbessern, indem er ihn an die Hand nimmt und durch sein Sortiment führt. Der Shop kann mit CTL beraten, welche Artikel zusammenpassen, wie er den gewünschten Artikel mit anderen gekonnt in Szene setzt, stylisch up to date und perfekt aufeinander abgestimmt.

Wie kann diese Technologie auch die Arbeit des Shops einfacher machen?

Indem die Maske, mit der die Looks angelegt werden, so einfach und intuitiv wie nur möglich gestaltet wird, dass jemand ganz ohne Technik-Vorkenntnisse die Outfits zusammenstellen kann. Besonders entlastet wird der Shop dann, indem dieser einmal angelegte Look auf das komplette Sortiment hochskaliert wird. Dieses eine angelegte Outfit hilft der Maschine zu lernen, was im Sortiment des Shops sich gut kombinieren lässt und für deren Kunden relevant sein könnte. Anhand der visuellen Suche können ausverkaufte Produkte innerhalb eines Looks sofort ersetzt werden, völlig automatisch. Alle Artikel, die einem Produkt im Look ähneln, werden zu einem weiteren Look zusammengestellt. Aus einem Outfit entstehen durch die Similarity-Technologie gleich zahlreiche ähnliche Outfits. Dies spart dem Unternehmen sehr viel Zeit und Ressourcen.

CTL hellblaues hemd

Complete the Look

Welche war bisher die größte Hürde?

Die Komplexität und die Menge an Daten, die für diese Korrelationsmatrix nötig sind, waren von Anfang an eine Herausforderung. Nur durch die Nutzung von Dimensionsreduktion, aber auch Performance-Optimierungen an den Datenbanken, konnte diese Herausforderung gemeistert werden, sodass ganze Looks in wenigen Millisekunden gefunden und zurückgeliefert werden können. Da ein Produkt in mehreren Looks vorkommen kann, wurden Click- und Check-out-Tracking-APIs entwickelt, um dem System zu ermöglichen, top performende Looks zu erkennen und anhand der Performance die Looks zu einem Produkt wiederzugeben.

Natürlich blieb auch nicht aus, dass bei der Entwicklung hin und wieder mal was schieflief. Im Frontend wurden zum Beispiel mal Schieber falschrum konfiguriert. Daraus lernten wir, dass wir eine Qualitätsprüfung unserer Daten brauchten. Das Team Quality Assurance (QA) war geboren. Denn nicht jede Kombination passt zu den Kunden und nicht jede Empfehlung, die das System gelernt hatte, war passend. Erst mit den richtigen Algorithmen und vielen Versuchen passte alles.

Wo wird Complete the Look zurzeit überall eingesetzt?

Zurzeit wird CTL sowohl auf Produktdetailseiten sowie auch für E-Mail-Marketing und auf Kategorie-Seiten implementiert. Aber es findet auch im Call-Center und als App auf dem Tablet moderner Verkäufer seinen Einsatz. Das Widget ist sehr vielseitig anpassbar und macht die verschiedensten Anwendungsbereiche leicht möglich. So kann CTL im Endeffekt überall dort eingesetzt werden, wo man Empfehlungen geben kann, egal ob aufgrund von Ähnlichkeit oder Komplementarität.

Danke, Sebastian, für die kleine Tour zurück zum Ursprung! Dann sind wir ganz gespannt, was nun für Neuheiten kommen werden. An Ideen fehlt es dem Team schließlich nicht. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden mit unseren Newslettern!

Wenn ihr weitere Informationen zu den verschiedenen Anwendungsbereichen von Visualytics oder Complete the Look habt oder einfach mehr über Picalike erfahren möchtet, dann stöbert gern in unseren Blogbeiträgen.

Wünschst du aber ganz genau zu wissen, wie unsere Technologie für deinen Gebrauch aussehen könnte, dann melde dich doch für eine Demo-Version. Da kannst du mit deinen Daten alles genauestens unter die Lupe nehmen.

5 Fragen an Camila

Beitragsbild Camila
Camila Tablet

Nach ein paar Jahren begrüßen wir endlich wieder eine Frau in unserem Entwickler-Team! Herzlich willkommen, liebe Camila! Ja, genau,Camila d’Amorim ist zu unserem Crawler-Team gestoßen und arbeitet fully remote aus der schönen Stadt Recife in Brasilien. In unserem Gespräch erzählt sie von ihrer Familie, welchen Master sie anstrebt und auf welche Aufgabe bei Picalike sie sich besonders freut.

Erzähle uns doch ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich bin in Recife in Brasilien aufgewachsen. Eine sehr schöne Stadt mit vielen wunderschönen Stränden. Ich habe zwei ältere Geschwister (väterlicherseits) und zwei jüngere Geschwister (mütterlicherseits), und ich bin ihr einziges gemeinsames Kind. Früher bin ich deshalb viel von einem Haus zum anderen gegangen.

Meine Hobbys sind das Lesen von Büchern (ich mag normalerweise keine Romane, ich bevorzuge Sachbücher) wie Geschichtsbücher, Botanik usw. Ich gehe gerne spazieren und in eine Bar mit Freunden, ich empfange auch gerne Freunde zu Hause, um Spiele zu spielen und zu kochen.

Welche deiner neuen Aufgaben macht dir bei Picalike am meisten Spaß?

Ich werde die Qualitätssicherung der Webcrawler automatisieren, die derzeit von Hand durchgeführt wird. Da wir bereits über genügend Input aus vergangenen Rankings verfügen, können wir ein maschinelles Lernen einsetzen, um eine gute Antwort mit einem guten Vertrauensintervall zu geben. Darauf freue ich mich sehr!

Recife

Wenn du einen Blick in die Zukunft werfen könntest, was würdest du in 6 Monaten sehen wollen?

Ich sehe mich weiterhin bei Picalike arbeiten, mache meinen Master in künstlicher Intelligenz und habe genug Geld, um mit meiner Frau andere Orte zu besuchen, da sie den Staat, in dem wir leben, noch nie verlassen hat.

Videoanruf… Ziehst du dich dafür um oder Come-as-you-are? Warum? 

Ich ziehe mich ordentlich an, um nicht schludrig zu wirken, denn das könnte den Eindruck erwecken, dass ich meine Arbeit oder die Menschen, die an dem Gespräch teilnehmen, nicht so sehr schätze. Aber ich gehe nicht so weit, mich zu schminken oder formelle Kleidung zu tragen.

Praia Recife

Was würdest du gerne mit deinen Kollegen nach der Arbeit trinken? Und warum gerade das?

Das wäre Weißwein oder Bier, da sie ein gutes Essen und eine gute Unterhaltung oder einen Spieleabend perfekt begleiten.

Liebe Camila, herzlich willkommen in unserem Team! Wir freuen uns schon sehr auf deinen Besuch hier bei uns in Deutschland. Bis dahin schick uns gern weitere Strandbilder!

 

 

 

Wenn ihr mehr über unsere neue Teammitglieder erfahren möchtet, dann lest auf unserem Blog, was sie in ihren 5 Fragen alles berichtet haben. Hier geht es zum Blog! 

Olá, Team Belém

Beitragsbild belem
Sebastian in Belém

Nach zwei Wochen ist Sebastian Montagnacht wieder im Hamburger Flughafen angekommen. Eigentlich sind seine Dienstreisen nicht wirklich erwähnenswert, macht er sie doch dauernd. Aber diese war eine ganz besondere. Denn diesmal ging es nach Belém, die Stadt in Brasilien, in der Sebastian groß wurde und lebte bis 1999, als er nach Deutschland zog mit seinen Eltern. Nun trifft er dort unseren langjährigen Mitarbeiter Hans-Guido sowie die neuen Entwickler Carlos und Wellington

Hallo, Sebastian. Du hast gerade eine ziemlich besondere Dienstreise hinter dir. Die Reise ging ja nun nicht irgendwo hin, sondern in deine Heimatstadt in Brasilien. Wie war es dahin zurückzufliegen, diesmal aber als Dienstreise und nicht nur als Freizeitvergnügen?

Ehrlich gesagt, hat es keinen Unterschied gemacht. Ich bin dort schon zur Schule gegangen und habe dort auch meine ersten Arbeitserfahrungen gesammelt. Belem ist nicht dafür bekannt, sich stark zu verändern. Es war für mich wie eine Zeitreise, 23 Jahre zurück. Vieles war genau so wie damals. Genau das war ja einer unserer Gründe, dort mit einem neuen Team zu starten. So ist mir einiges schon bekannt, was die Arbeitsweise dort betrifft. Da Remote Work für uns auch zum Teil etwas Neues ist, wollten wir in einer bekannten Umgebung starten, um so viele Unsicherheiten zu vermeiden wie möglich.

Was war da das vorrangige Ziel der Reise? 

Ziel der Reise war, unser Team in Brasilien besser und persönlich kennenzulernen und eine Infrastruktur zu schaffen, mit der unsere Remote Teams die beste Umgebung bekommen. Aber auch Themen wie Niederlassungsaufbau und Incentives waren sehr wichtige Punkte auf meiner Agenda.

 

Du hast dabei ein paar neue Mitarbeiter getroffen, die du bisher nur remote kanntest. Was war das spannendste dabei, sie live zu treffen? 

Remote hat den Nachteil, dass viele der Gespräche sehr sachlich werden. Hat man alles besprochen, endet oft die Unterhaltung. Dies war beim Treffen vor Ort anders. Da konnte man sich viel besser kennenlernen.

Sind regelmäßige Reisen nach Belém und andere Orte Brasiliens (São Paulo, Tucuruí, Macapá) für dich in Zukunft ein Teil der remoten Arbeitsweise?

Es wird sicher in Zukunft immer mal nötig sein, vor Ort zu arbeiten. Das heißt aber nicht, dass es immer ich sein muss. In Zukunft planen wir, dass Teile des Teams im Austausch mal an unterschiedlichen Orten (auch mal in Deutschland oder in anderen Orten Brasiliens zum Beispiel) zusammenarbeiten.

Sebastian mit unseren neuen Team-Mitgliedern Carlos und Wellington sowie unseren Entwickler Hans-Guido

Was würdest du jemandem raten, der eine Dienstreise nach Brasilien macht? 

Schon vorab gute Kontakte haben und knüpfen, ein zentral gelegenes Hotel auszuwählen, leichte Klamotten einpacken und viel Platz im Magen haben. An Essen wird es dort nämlich nicht mangeln. Es ist üblich, dass man mehrere Pausen, auch “Merenda” oder “Lanche” genannt, macht. Mal mit Pão de Queijo, mal mit Tapioquinhas, mal mit Kuchen zum geliebten Café. Und es ist alles sehr lecker. Es ist auch nicht unüblich, sich abends nochmals zum Essen zu treffen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das persönliche Kennenlernen nie zu kurz kommen darf. Ein Termin, der rein sachlich abläuft, ist unüblich, denn in der brasilianischen Kultur ist der Mensch das Wichtigste. 

Danke, Sebastian, für deinen Bericht!

Für weitere Informationen zu unseren neuen Team-Mitgliedern siehe gern die Blog-Beiträge zu den 5 Fragen, die wir ihnen gestellt haben! 

5 Fragen an Matheus

Beitragsbild Matheus
matheus pedroni

Wir freuen uns, euch ein weiteres Teammitglied vorzustellen. Diesmal ist Matheus Pedroni an der Reihe. Aus dem Bundesstaat Sao Paulo aus verstärkt er fully remote unser Entwickler-Team. In unseren 5 Fragen erzählt er uns einiges über seinen Background, das Klavierspiele und was er hofftt in 6 Monaten zu sehen.

Erzähle uns doch ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Hallo, ich bin Matheus Pedroni, ich wurde auf dem Lande im Bundesstaat São Paulo im Südosten Brasiliens geboren. Ich habe immer hier gelebt und war nur während meines Grundstudiums, das ich in São Paulo (Hauptstadt) absolviert habe, und während meines Masterstudiums in Campinas woanders. 

In der Schulzeit hatte ich mehrere Hobbys, die alle in irgendeiner Weise mit Technik zu tun hatten. Ich habe einige Fotos und Videos bearbeitet und ein bisschen in C programmiert. Dennoch entschied ich mich in letzter Minute für die Biomedizinische Hochschule. Während des Studiums war ich an Forschungsprojekten beteiligt und habe danach sogar einen Master in Molekularbiologie gemacht.

Während des Studiums wurde mir klar, dass eine stärkere quantitative Basis und Programmierkenntnisse sehr nützlich sein können. Also begann ich, die Sprachen Python und R zu lernen, was mir bei mehreren Projekten sehr geholfen hat. Allmählich wurde mir klar, dass die Momente, die ich in meinem Alltag am meisten genoss, diejenigen waren, in denen ich programmierte.

Ich habe für den Master mein Studienfach gewechselt, bin aber in der Biologie geblieben. Jetzt habe ich beschlossen, wieder in den Entwicklungsbereich zu wechseln. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Veränderung und interessiere mich immer mehr für die Welt der Entwicklung.

Ich lese gerne, verbringe gern Zeit mit meinen Freunden und führe gute Gespräche. Zu Beginn der Pandemie beschloss ich, mir selbst Klavierspielen beizubringen, um mich während der Isolation abzulenken. Ich habe mit einem alten Keyboard angefangen und dann ein etwas besseres Digitalpiano gekauft. Seitdem ist es zu einem Hobby geworden, das mir wirklich Spaß macht.

Welche deiner neuen Aufgaben macht dir bei Picalike am meisten Spaß?

Fast jeden Tag tauchen Probleme auf, die es erforderlich machen, dass ich etwas Neues nachlese oder lerne. Alles ist sehr interessant bisher. Wenn ein neuer Auftrag oder ein neues Projekt ansteht, müssen wir darüber nachdenken, wie wir eine Lösung definieren, aber auch darüber, wie wir die Problemdefinition verbessern können, die sich auf der Suche nach der Antwort weiterentwickelt. Ich lerne viel von den erfahreneren Leuten im Unternehmen, und es ist eine großartige Erfahrung.

Wenn du einen Blick in die Zukunft werfen könntest, was hoffst du in 6 Monaten zu sehen?

Ich halte ständiges Lernen für einen der wichtigsten Faktoren für den persönlichen und den Erfolg des Teams. Wenn ich also 6 Monate in die Zukunft blicken könnte, hoffe ich zu sehen, dass ich durch die Aktivitäten innerhalb des Unternehmens viel Wissen erworben habe. Ich hoffe auch, dass ich gute Ergebnisse erzielt und meine Zeiteinteilung in einem für mich noch neuen Kontext verbessert habe. Rückblickend habe ich kaum damit gerechnet, dass ich so weit kommen würde, die Zukunft ist immer voller Überraschungen. Ich hoffe also, dass ich mich selbst positiv überraschen kann.

Videoanruf… Wie sieht es bei dir aus: Dress up oder Come as you are? 

Normalerweise trage ich ein einfaches T-Shirt und trete vor die Kamera so, wie ich bin. Ich versuche, mich wohl zu fühlen, besonders im brasilianischen Sommer, der sehr heiß sein kann. Die Arbeit zu Hause bietet in diesem Sinne zusätzlichen Komfort. Bei formelleren Treffen ziehe ich mich um und trage etwas Angemesseneres.

Was ist dein Feierabendsgetränk der Wahl? Und warum?

Meine Lieblingsgetränke sind Bier und Caipirinha. Ich weiß nicht, ob es in Deutschland Caipirinha gibt, das ist ein Getränk mit Limone, Eis und Cachaça. Ich finde beides toll, um sich nach der Arbeit mit Kollegen zu entspannen!

Lieber Matheus, herzlich willkommen in unserem Team! Spielst du uns auch mal ein Lied auf deinem E-Piano vor? Und wir trinken eine Caipi dazu?

 

Wenn ihr mehr über unsere neue Teammitglieder erfahren möchtet, dann lest auf unserem Blog, was sie in ihren 5 Fragen alles berichtet haben. Hier geht es zum Blog! 

 

5 Fragen an Christiane

5 Fragen an Christiane
christiane foto blog

Die Marketing-Abteilung beginnt das Jahr mit Verstärkung. Seit dem 1. Januar ist Christiane Globisch als Head of Marketing and Sales Teil dieses Teams und unterstützt es in allen Fragen rund um Mode, schließlich ist sie eine Modeexpertin mit jahrelanger Erfahrung in namhaften Unternehmen wie AboutYou, Breuninger und Tom Tailor. In unseren 5 Fragen erzählt sie uns einiges darüber, wie wichtig ihr die Natur ist, was sie von Jogginghosen hält und was sie am liebsten nach Feierabend trinkt. Willkommen, Christiane!

Erzähle uns doch ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich bin in einem beschaulichen Dorf in Bayern aufgewachsen. Man könnte es auch “Bullerbü” in Bayern nennen. Man kennt alle Nachbarn und erfährt einen großer Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Fuchs und Hase sagen sich dort noch “Gute Nacht”. Dadurch genieße ich es auch noch heute, in meiner Freizeit die Natur in all ihren Facetten zu erleben. Dazu zählen unterschiedliche Outdoor-Sportarten wie z.B. Wandern, aber auch das Entdecken neuer Länder und Kulturen durch Reisen. Ich interessiere mich außerdem für Mode, Kunst, Design in unterschiedlichen Bereichen und Architektur.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Ich freue mich darauf, viele neue interessante Kontakte zu knüpfen und Menschen kennenzulernen. Neue Ideen zusammen mit den Marketing-Kollegen zu entwickeln wird auch eine tolle und kreative Aufgabe sein, der ich voller Vorfreude entgegenblicke. Alles in allem wird es bestimmt spannend, ein Teil der Verknüpfung von Technologie und Mode zu sein.

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Ein Zitat von Karl Lagerfeld ( 2012) besagt: “ Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren”. Ich persönlich glaube, dass wir heute im Jahr 2022 mehr Möglichkeiten haben und es mittlerweile auch durch die Corona-Pandemie bedingt noch schönere bequeme Mode gibt. Deshalb schließe ich mich hier Coco Chanels Meinung an: “Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beschließt, du selbst zu sein.” Das heißt: Come as you are.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen? 

Viel Erfolg und das Erreichen unserer gemeinsamen Ziele als Unternehmen für das Halbjahr.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Einen Limoncello-Spritz. Der ist leicht, erfrischend und süß und erinnert an Urlaub. Das passt dann zu einem fröhlichen und ausgelassenen Abend unter Kollegen.

Liebe Christiane, herzlich willkommen in unserem Team! Hoffentlich wird bald mal ein leckerer Limoncello-Spritz in netter Runde nach der Arbeit möglich sein. Lass mal gleich gucken, ob das Betahaus das im Angebot hat! 

Wenn ihr auch mehr über andere Teammitglieder erfahren möchtet, dann stöbert auf unserem Blog und schaut, was die anderen zu erzählen hatten! 

Das Jahr 2021 von Picalike

Beitragsbild Jahresrückblick
Jahresrückblick2021

Im Sauseschritt ist schon wieder ein Jahr an uns vorbeigeflogen. Und was für ein Jahr! Voller Herausforderungen, Lösungen, Aufgaben, Freuden, schönen Begegnungen, Abschieden, neuen Freunden, Ausbessern von Bugs, neuen Erkenntnissen, und noch vielem mehr. Nun starten wir voller Tatendrang ins neue Jahr und freuen uns auf die neuen Projekte mit unseren neuen und alten Kunden, neue Teammitglieder, Get-togethers sowie auch auf unseren normaler Alltag, denn schließlich macht uns unsere Arbeit ja auch riesig Spaß.

Damit ihr aber einen etwas besseren Einblick in die Geschehnisse bei Picalike in 2021 erhaltet, kommen hier nun ein paar unserer Kollegen zu Wort und berichten mal, was in ihren Abteilungen so los war. 

Franziska Weiß

Customer Success Managerin

Franziska Weiß

Wenn ich auf das Jahr 2021 zurückschaue, dann liegt ein sehr erlebnisreiches Jahr hinter mir, privat wie beruflich. Hier soll es aber ja um meine berufliche Sicht gehen. 

Gerade bei der Entwicklung unseres neuen Tools OnSight Analytics hat sich so viel getan. Die erste Version war letztes Jahr im November live gegangen. In diesen 12 Monaten haben wir einen komplett neuen Bereich entwickelt und sind sehr dankbar dafür, dass wir einen so hilfsbereiten, engagierten und tollen Partner wie Bonprix dafür hatten. Dank der Ideen und Anregungen von gut über 20 Expertinnen konnten wir den Bereich Mirco-Trends entwickeln und ausbauen. Und wir sind noch lange nicht fertig mit ihren Wünschen und Ideen! Daher wird das Jahr 2022 sicherlich mindestens genauso spannend. 

Ansonsten hat uns leider ein Kunde gekündigt, was ich sehr bedauere! Jeder Kunde, der uns verlässt, ist einer zu viel! Doch manchmal reicht leider auch der beste Kontakt und Austausch nicht, um einen Kunden zu halten. In Zeiten wie jetzt bin ich aber froh, dass es “nur” bei einem Kunden geblieben ist. 

ABER ich bin auch sehr happy darüber, seit Kurzem zwei neue Kunden bei uns begrüßen zu dürfen! Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.

Außerdem möchte mich auch bei allen bestehenden Kunden für die super Zusammenarbeit bedanken. Ich persönlich bin sehr dankbar dafür, mich um so tolle Kunden kümmern zu dürfen. Daher ist meine Resonanz für das Jahr sehr gut. Ich freue mich auf nächste Jahr und bin sehr gespannt, welche Überraschungen, Entwicklungen und schöne Momente auf mich warten.

Björn Zessack

Senior Software Entwickler

Björn Zessack Profil

Im Jahr 2021 ist vieles im Vergleich zu 2020 beim Gleichen geblieben. Die Home-Office-Ära ist voll und ganz bei uns angekommen und wird von allen, soweit ich das beurteilen kann, sehr positiv aufgenommen. Wir vermissen zwar das gemeinsame Mittagessen und das gelegentliche Feierabendbier, aber dafür können wir die gesparte Zeit, die wir sonst für den Arbeitsweg gebraucht hätten, genießen.

Es gibt aber auch einige Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat nämlich den Weg zurück ins Unternehmen gefunden und reiht sich damit als zweiter Rückkehrer wieder in der Technik als Mitarbeiter ein. Traurigerweise hat sich auch ein Kollege entschieden uns zu verlassen und seinen Weg anderswo zu bestreiten.

Eine besonders große Veränderung ergab sich, als wir auf der Suche nach Ersatz für den Kollegen waren und unser CEO Sebastian auf die Idee kam, da wir ja eh schon alle im Home Office arbeiten, auch mal international zu schauen. Der Blick fiel sofort nach Brasilien (Sebastians alte Heimat), wo wir auch zügig tatkräftige Unterstützung finden konnten. Die initiale Herausforderung mit den unterschiedlichen Zeitzonen hatte aber auch positive Nebenwirkungen. Die Expansion nach Südamerika brachte, noch stärker als der Schritt ins Home Office, die Notwendigkeit einer besseren Kommunikationsstruktur (Dokumentation, Planung, etc.), die man in einem kleinen Entwicklerteam gerne mal etwas vernachlässigt und was man später bereut. Daher denke ich, dass wir 2022 bei der Entwicklung von OnSight Analytics voll durchstarten können und weiterhin flexibel und unkompliziert auf die Wünsche unserer Kunden eingehen werden.

Maik Kade

Projekt Manager

Maik Kade

Das Jahr 2021 war das erste Jahr in dem unser Team zu mehr als 90% der Arbeitszeit remote gearbeitet hat. Dies brachte einiges an Herausforderungen, viele Erkenntnisse und unter dem Strich eine aus meiner Perspektive sehr positive Bilanz. Um hier den Rahmen nicht zu sprengen, will ich exemplarisch nur zwei  Punkte nennen, die sowohl das Team aber auch mich selbst betroffen haben.

Der Bedarf an persönlicher, zwischenmenschlicher Kommunikation, die nicht nur rein arbeitsdienlich ist, ist bei allen gestiegen. Der kurze Klönschnack bei einem gemeinsamen Kaffee, die Mittagspause im Büro, oder nachfeierabendliche gemeinsame Aktivitäten sind so in einer vorwiegend remoten Arbeitssituation nicht gegeben. Mir fehlt das sehr, da ich gemerkt habe, dass genau diese Gespräche oftmals zu einer neuen Blickweise auf Probleme beflügeln und das Team zusammenkitten. Auch im Bezug auf Toleranz bezüglich Meinungsunterschiede und unterschiedlicher Herangehensweisen an Aufgaben.

Es ist schlichtweg remote schwierig immer genau zu deuten, wie jemand etwas meint. Nicht, dass das bei einem realen Treffen nicht schon schwierig genug ist. Da uns aber der bereits genannte Zusammenhalt bei picalike allen wichtig ist, bemühen Sebastian (Geschäftsführer) und ich uns ständig, einen familiären Zusammenhalt auch unter diesen erschwerten Bedingungen zu erreichen. Mal klappt das besser, mal müssen wir auch einfach noch aus Fehlern und Experimenten lernen. Für 2021 bin damit zufrieden. Für 2022 wollen wir es aber noch besser machen. 

Der andere Punkt ist unsere agile Arbeitsweise. Durch das remote Arbeiten und unsere Team-Expansion nach Brasilien sind unsere agilen Praktiken immer besser geworden. 

Es ist schwierig, das an einzelnen Punkten festzumachen. Vielleicht ist es schlicht die Notwendigkeit gewesen? Daher drücke ich das lieber so aus: Ich bin sehr stolz darauf, mit einem Team zu arbeiten, das so offen für Veränderungen ist und sich jeglichen Gegebenheiten derart gut anpassen kann. Sicherlich trage ich mit meiner Tätigkeit einen Anteil dazu bei, da meine Aufgabe ja genau das ist: Dem Team die Möglichkeiten zu geben, sein Potential zu entfalten. Aber im Endeffekt ist es das TEAM, das immer wieder aus Rohdiamanten mit dem richtigen Feinschliff etwas wirklich Tolles schafft. Sei es bei Mitarbeitern oder Produkten. Daher möchte ich mich bei allen picalike-Kollegen dafür bedanken, dass sie so sind, wie sie sind und freue mich auf ein gemeinsames 2022.

2022, wir sind bereit! Lass uns durchstarten!

Wenn ihr mehr über unsere neuen Teammitglieder erfahren möchtet, dann schaut auf unserem Blog vorbei! Um weitere Neuigkeiten nicht zu verpassen, könnt ihr euch auch für unseren Newsletter anmelden. 

2022

5 Fragen an Lucas

bild lucas 5 fragen
Lucas 5 Fragen

Es geht weiter mit den Vorstellungen. Wir begrüßen ganz herzlich unser jüngstes Teammitglied in unserer Mitte. Lucas Sousa Silva verstärkt seit dem 1. November das Entwickler-Team fully remote aus Tucuruí, im Bundesstaat Pará in Brasilien. Er erzählt uns, was ihn an der Arbeit mit Computern begeistert, spricht über sein Hobby mathematische Folgen und was er hofftt, in 6 Monaten zu sehen.

Erzähle uns doch ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich heiße Lucas Sousa Silva, bin in Paragominas (PA) geboren und als ich ein Jahr als war, sind wir nach Tucuruí (PA) gezogen. Hier bin ich seitdem geblieben. Als ich 4 Jahre alt war, zogen wir aus der Stadt an einem Ort etwa 5 Kilometer vom Stadtrand entfernt. Ich begann im Büro meines Vaters mit Computern zu arbeiten, indem ich seinen Computer reparierte oder Spiele spielte, indem ich Probleme der heruntergeladenen Spiele löste, wie z.B. das Fehlen von Dll usw.

Mein Vater ist Besitzer einer LKW-Reparaturwerkstatt, aber trotzdem wollte ich nicht den gleichen Beruf ergreifen, weil ich damals von den Schulfächern (den exakten Wissenschaften) fasziniert war. In der 8. Klasse begann ich, meine ersten Codezeilen zu programmieren. Ich fand die Idee interessant, mit der Maschine zu tun, was ich will. Meine Hobbys sind Keyboard spielen, Rockmusik hören und etwas entwickeln, das mit Mathematik zu tun hat (ich erfinde einige Formeln, die ich für interessant halte und teste sie. Die letzte, an die ich mich erinnere, war über die Vermutung von Collatz, und die eine, die ich für relevanter halte, war sicherlich eine Form, um Faktoren von Zahlen in einer geraden Linie durch trigonometrische Funktionen zu visualisieren, abgesehen von einem Verdichter von Dateien, der nur beim Faktorisieren von ganzen Zahlen funktioniert, und andere, die ich verworfen habe, weil ich sie für nutzlos hielt).

Worauf freust du dich am meisten bei deinen neuen Aufgaben?

Ich hoffe, dass ich tatsächlich in der Lage sein werde, mich um die Probleme zu kümmern, die in den Systemen auftauchen. Die größte Herausforderung für jeden Programmierer besteht darin, die Zusammenhänge zwischen der Welt und dem System, das er entwickelt, zu verstehen, denn es muss ständig gewartet werden, wenn sich auf der Kundenseite neue Anforderungen ergeben oder Fehler behoben werden müssen.

Wenn du einen Blick in die Zukunft werfen könntest, was hoffst du in 6 Monaten zu sehen?

Ich denke, je mehr Zeit vergeht, desto besser werde ich im Programmieren. Ich sehe ein reiferes Ich im Umgang mit den Herausforderungen, die im Unternehmen sowohl bei der Datenverarbeitung als auch bei der Logik des Geschäfts bestehen. Und ich wäre da in meinem Mini-Büro sicherlich besser organisiert.

Videoanruf… Wie sieht es bei dir aus: Dress up oder Come as you are? 

Bei Videoanrufen trage ich das, was ich gerade anhabe und ziehe mich nicht extra um. Wer mich durch die Webcam sieht, kann mich nicht unterhalb des Halses sehen, also würde ein anderes Outfit keinen Unterschied machen. Ich bevorzuge möglichst bequeme Kleidung, aber ich persönlich ziehe mich dem Anlass entsprechend an.

Was ist dein Feierabendsgetränk der Wahl? Und warum?

Ich mag keine alkoholischen Getränke. Ich würde deshalb eher alles andere wie Saft, Limonade usw. bevorzugen. Ich mag eine entspannte Unterhaltung, und in meiner alten Schule kannte man mich als jemand sehr kontaktfreudigen.

Lieber Lucas, herzlich willkommen in unserem Team! Wir sind gespannt, was wir noch von deinen Formeln hören werden.

5 Fragen an Wellington

Wellington 5 fragen
Wellington 5 fragen

Wir freuen uns sehr darüber, dass nach Marcus noch 3 weitere Mitarbeiter aus Brasilien zu uns gestoßen sind. Hier möchten wir euch Wellington vorstellen, der seit dem 1. November das Entwickler-Team fully remote aus seiner Heimatstadt Belém verstärkt. Er erzählt uns im Gespräch, was für eine Rolle Pen-and-Paper-Rollenspiele für ihn spielen, in welchem IT-Bereich er sich gefunden hat und warum er manchmal für einen Langweiler gehalten wird. Lest selbst!

Hello, lieber Wellington! Erzähl doch mal ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich bin Wellington Moraes, ich lebe im Norden Brasiliens, im Bundesstaat Pará, und bin 25 Jahre alt. Ich wohne schon mein ganzes Leben lang in derselben Stadt,  in Belém.

Seit ich 8 Jahre alt war, wollte ich mit Computern arbeiten, und ich weiß bis heute nicht, warum ich so jung schon wusste, was ich wollte. Mit 10 Jahren belegte ich Computer- und Wartungskurse und war damit der Jüngste in dem Institut. 

Mit 17 Jahren ging ich auf die Universität, um Computertechnik zu studieren. Im Jahr 2018 habe ich mich auf die Verwaltung und Sicherheit von Computersystemen spezialisiert und war im Bereich der Infrastruktur tätig. Dort stellte ich fest, dass dieser Bereich nicht zu mir passte und habe mich auf den Entwicklungsbereich konzentriert, was mir schon an der Uni sehr gut gefallen hat. Da habe ich mich auf Fullstack-Entwicklung spezialisiert.

In meiner Freizeit unterhalte ich mich gern mit meinen Freunden, spiele Computerspiele, spiele und erzähle Geschichten mit Pen-und-Paper-Rollenspiele und ab und zu streame ich meine Spiele im Internet.

Auf welche deiner neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Das, was ich jetzt schon tue, von den Treffen bis hin zum allein an den Aufgaben der Woche zu arbeiten, ist für mich spannend. Wie bereits erwähnt, habe ich früher in einem anderen Bereich der IT gearbeitet, bin dann gewechselt und befinde mich jetzt in einer neueren Entwicklung. Alles, was ich tue, ist sehr interessant für mich, ich habe mich im Fullstack gefunden. Worauf ich mich am meisten jetzt freue ist, mich für das Unternehmen engagieren und zu arbeiten.

Wenn du in 6 Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Ich hoffe, dass ich mich dann sehr gut in das Unternehmen integriert habe, in den Chats, in den Meetings. Mit mehr Verantwortung, mit Hingabe an das Unternehmen, Engagement und Teamgeist. Ich hoffe zu sehen, dass meine Beiträge und meine Arbeit dem Unternehmen beim Wachsen geholfen haben.

Video-Call… Dress up oder Come as you are? Warum? 

Ich ziehe mich ordentlich an, um eine gute Arbeitshaltung aufrechtzuerhalten, und ändere mein Umfeld zu Hause so, dass es mehr auf die Arbeit ausgerichtet ist. Nicht nur wegen des Images und der Fokussierung auf die Arbeit, sondern auch aus psychologischen Gründen, denn ein arbeitsorientiertes Umfeld hilft mir, mich darauf zu konzentrieren.

Was würdest du nach der Arbeit gerne mit deinen Kollegen trinken? Und warum?

Alkoholische Getränke sind nicht meine Stärke, ich bin auf Partys der “Langweiler”, weil ich eher für alkoholfreie Getränke zu haben bin. Ich hoffe, dass ich damit meine Kollegen aus Deutschland, einem Land, das für seine Biere bekannt ist, nicht enttäusche. Aber hoffentlich kann ich irgendwann ein Bier von euch trinken, um meine Meinung zu ändern. Oder auch nicht 🙂 Hauptsache, wir sitzen zusammen, da ich sehr gern an Gesprächsrunden teilnehme und die Geschichten der Menschen um mich herum anhöre.

Lieber Wellington, sei herzlich willkommen in unserem Team! Leider werden wir das Bier nur über Meet gemeinsam trinken können – und leider werden wir dir nicht unsere Biersorten hier zeigen können. Aber einem Päckchen steht ja nichts im Weg.  

5 Fragen an Marcus

5 Fragen Marcus
5 Fragen Marcus

Stetig wächst unser Team! So ist es wieder an der Zeit, einen neuen Mitarbeiter vorzustellen. Seit dem 1. Oktober ist Marcus Pantoja da Silva unser erstes fully remote Teammitglied – denn er arbeitet direkt aus Brasilien mit uns zusammen. Mit seinem Know-how in Software-Entwicklung sowie seine Kenntnisse über Einkauf, Pricing und vielen anderen Aspekten bei der Leitung eines Geschäfts ist er eine wertvolle Ergänzung unseres Teams. Um ihn trotz der Entfernung besser kennenzulernen, haben wir ihm unsere fünf Fragen gestellt. Lest selbst, was er geantwortet hat!

Olá, lieber Marcus! Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Ich wurde in Belém, im Bundesstaat Pará geboren. Das liegt im Norden Brasiliens. Mit 23 Jahren zog ich nach Campinas im Südosten Brasiliens, kehrte aber nach vier Jahren wieder nach Belém zurück. Ich wuchs in einer einfachen Nachbarschaft auf, in der ich mit einigen Nachbarn, meinem Bruder und Cousins spielte. Mein Vater besitzt einen Supermarkt, und seit ich ein kleiner Junge war, nahm er mich immer mit, um im Geschäft auszuhelfen. So lernte ich, wie man Waren verpackt oder einräumt. Im Alter von 12 Jahren übertrug mir mein Vater mehr Verantwortung: Ich wurde für den Einkauf von Waren zuständig und hatte somit mehr Kontakt zu den Lieferanten. Er hat mir beigebracht, wie man Preise für Produkte festlegt und wie man Kunden gut bedient. In meiner Freizeit habe ich immer Videospiele gespielt, was ich auch heute noch gerne tue (aber ich habe wenig Zeit, weil ich mich um meine beiden Kinder kümmern muss – eines ist drei Jahre alt und das andere erst 10 Monate). 

Ich entschied mich bald, nicht in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, denn wie viele junge Leute hat mich die Informatik gereizt. Also begann ich ein Studium der technischen Informatik und machte dann meinen Master in Elektrotechnik. Nach dem Masterabschluss arbeitete ich in einem Unternehmen, das Software für Regierungsbehörden entwickelt. Parallel dazu begann ich an einer Fakultät in Belém zu unterrichten, und nach zwei Jahren wurde ich zum Koordinator des Studiengangs Elektrotechnik und später Computertechnik ernannt. 2019 hat meine Frau, die Juristin ist, ein öffentliches Auswahlverfahren bestanden, um als Analystin für das Gericht des Bundesstaates Amapá in der Stadt Macapá zu arbeiten – die ist eine Flugstunde von Belém entfernt. Wir entschieden uns, nicht zu pendeln und zogen gemeinsam dorthin. Als die Pandemie ausbrach, begann sie im Homeoffice zu arbeiten, also kehrten wir nach Belém zurück, wo wir derzeit leben.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Zurzeit arbeite ich an einem Beratungssystem, das den Kunden bei der Entscheidungsfindung helfen kann. Dieses System ist besonders nützlich, und um es zu entwickeln, muss man mit Datenbanken und Python-Anwendungen arbeiten. Das Wichtigste ist jedoch, dass man die Bedürfnisse des Kunden verstehen muss, um sie zu erfüllen. Ich muss also wie der “Eigentümer” des Unternehmens denken, um nützliche Empfehlungen geben zu können. Diesen Blickwinkel-Wechsel finde ich sehr reizvoll!

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Vor sechs Monaten hatte ich noch einen anderen Job in einer anderen Stadt! Ich arbeitete als Lehrer und Koordinator von Studiengängen an einer privaten Hochschule in der Stadt Macapá. Schon damals wollte ich mich wieder mit Systementwicklung beschäftigen, denn das war immer etwas, das ich gerne gemacht habe – mit dem ich nun aber nichts mehr zu tun hatte. Jetzt bietet mir Picalike die Gelegenheit, zu dieser Tätigkeit zurückzukehren, die ich sehr mag! Aber ich muss sagen, dass ich nicht so recht weiß, worauf ich in 6 Monaten zurückblicken möchte, denn diesen Weg habe ich vor sechs Monaten noch nicht mal geahnt. Ich hoffe einfach, dass ich zu Picalikes Wachstum beitragen kann

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Ich arbeite jetzt schon eine Weile im Homeoffice, und ich habe festgestellt, dass es wichtig für mich ist, die Arbeitsumgebung so gut wie möglich nachzubilden. Deshalb ziehe ich mich genauso an, als würde ich ins Büro gehen. Dadurch fühle ich mich wirklich bei der Arbeit und löse mich ein wenig von meiner häuslichen Umgebung.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk bei einem Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Ich trinke gerne Bier und Wein! (Nicht gleichzeitig…) Aber Bier erinnert mich immer an eine Zeit des Feierns und des Relaxens, die ideale Atmosphäre, um mit Kollegen zu entspannen!

Lieber Marcus, sei herzlich willkommen in unserem Team! Leider werden wir das Bier nur über Meet gemeinsam trinken können – und leider werden wir dir nicht unsere Biersorten hier zeigen können. Aber einem Päckchen steht ja nichts im Weg.  

Homeoffice is here to stay

Beitragsbild Homeoffice

Seit eineinhalb Jahren arbeitet das Team von Picalike im Homeoffice. Wer hätte in den ersten Wochen gedacht, dass das so lange anhalten würde? Unser hübsches Büro im Betahaus haben wir weiterhin, in das wir auch wieder gern gehen. Nur nicht jeden Tag. Unsere Geschäftsleitung hat uns nämlich gefragt, womit wir uns am wohlsten fühlen und was wir uns wünschen würden. Und tatsächlich haben wir uns einstimmig dafür entschieden, eine flexible Arbeitsweise beizubehalten, in der wir zwar zu den Get-Together ins Büro gehen, an den anderen Tagen aber frei und flexibel entscheiden können, wann wir zu Hause bleiben und wann wir im Büro sind. 

Warum haben wir so entschieden? Was gefällt uns besonders an diesem hybriden Modell? Jessica, Maren und Maik haben uns ihre Sichtweise erzählt!

JESSICA KIELMANN, ACCOUNTING & CONTROLLING

Jess Homeoffice

Liebe Jessica, warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Als dreifache Mama erleichtert mir diese Arbeitsweis den so schwierigen Spagat zwischen Familienleben und Beruf.

Hast du für das Arbeiten von zu Hause etwas an deiner Wohnungseinrichtung geändert?

Wir haben jetzt in jedem Zimmer die Möglichkeit, auch online zu arbeiten bzw am Online-Unterricht teilnehmen zu können. So können wir und die Kinder auch den „Arbeitsplatz“ variieren.

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause?

Der kurze Weg zum „Arbeitsplatz“ und dass ich keinen Parkplatz suchen muss sowie die flexible Zeiteinteilung, die ich dadurch habe.

 

Was würdest du dir dafür noch wünschen?

Gute Frage! Um ehrlich zu sein, fehlen mir manchmal die kurzen und netten „Küchengespräche“ mit den Kollegen. Die kann ich mir aber leider nicht so einfach in meine Küche wünschen 

MAREN TIEMERDING, BUSINESS DEVELOPMENT

Moin, Maren! Wie sieht es bei dir aus? Warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Durch das hybride Arbeiten ist nicht nur mein Arbeitsort flexibler geworden, sondern auch mein gesamter Arbeitstag. So kann ich meine Mittagspause für eine Laufrunde nutzen und fühle mich danach einfach ausgeglichener. Ich bin sehr froh, dass das hybride Arbeiten an Akzeptanz gewonnen hat.

Was hast du an deiner Einrichtung verändert?

Ich habe mir einen vernünftigen Stuhl geholt 😀 Auch wenn ich es lange nicht für wichtig gehalten habe, da ich ja noch “fit und jung” bin, wurde endlich ein Bürostuhl angeschafft. 

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause?

Auf jeden Fall, dass ich keinen Arbeitsweg mehr einplanen muss. Ach, und es darf auf keinen Fall vergessen werden, wie viel einfacher es nun ist Pakete von DHL und Co. beim ersten Zustellversuch abzufangen.

Was würdest du dir noch wünschen?

Auch wenn ich das hybride Arbeiten nicht mehr eintauschen möchte, kommt der Austausch mit dem Team eher zu kurz, da das Gespräch an der Kaffeemaschine oder auf dem Flur einfach wegfällt. Im hybriden Alltag, im Vergleich zum hundertprozentigen Homeoffice, wird sich die Situation wahrscheinlich wieder verändern.

MAIK KADE, PROJEKTMANAGEMENT

Na, Maik, wie sieht es bei dir aus? Warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Ich mag das Hybride Arbeitsmodell, da es mir zum einen ermöglicht, immer dort zu arbeiten, wo ich gerade am effizientesten sein kann, je nachdem was meine Aufgaben auch gerade von mir erfordern. Wenn es sinnvoll ist, mich mit dem Team oder mit ein paar Mitgliedern vom Team persönlich zu treffen, so ist dies jederzeit möglich. Aber ich kann auch eine Menge an Arbeitswegen sparen, sofern ich von zu Hause aus arbeiten will. Das kommt natürlich auch meinen Kindern zugute, da ich schnell erreichbar bin und früher Zeit mit der Familie verbringen kann. Und wer weiß, in Zukunft ermöglicht es mir vielleicht ja auch, von schönen Orten irgendwo in Deutschland oder in der Welt aus zu arbeiten, um nach Feierabend direkt in die Erholung einzutauchen.

Was hast du an deiner Einrichtung verändert?

Ich habe einen größeren Arbeitstisch als früher in unserem Arbeitszimmer, bessere Sitzgelegenheiten. Allerding bin ich auch im permanenten Kampf damit, das Zimmer ordentlich zu halten. Zwei kleine Kinder erfordern viel Stauraum für Zeug und dieses Zimmer wird daher oft als Abstellkammer gebraucht. Dementsprechend versuche ich den Raum besser zu organisieren, damit er nicht immer gleich nach Chaos aussieht. Und mein neues Fahrrad hängt jetzt auch im Raum, da mich der Anblick motiviert. Gut gearbeitet = Zeit fürs Bike. Also das Belohnungsprinzip.

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause? 

Meine professionelle Tastatur mit den lauten Anschlägen von Klim. Die könnte ich im Office nie verwenden, da ich alle damit stören würde. Ich mag die Haptik der Tasten und den Klang. Und natürlich liebe ich auch mein Bike ;-).

Was würdest du dir da noch wünschen?

Noch mehr Ordnung/Minimalismus, bzw. einen wirklich schönen Hintergrund für Videocalls. Und eine bessere Kamera für den Rechner. Ich arbeite derzeit mit dem internen Equipment. Das ist zwar okay, aber was externes wäre sicherlich besser.

Ich danke euch für eure Antworten! Und freue mich auf unser nächstes Get together, wo wir dann hoffentlich auch alle wieder ein bisschen Zeit für Küchengespräche haben. 

Für alle aber, die den perfekten Arbeitsplatz zu Hause für sich noch nicht eingerichtet haben, haben wir ein paar Einrichtungsideen! Lest dazu unseren Beitrag und lasst euch inspirieren. Und vielleicht ist das auch etwas, was ihr euren Kunden vorschlagen könnt!