Das Jahr 2021 von Picalike

Beitragsbild Jahresrückblick
Jahresrückblick2021

Im Sauseschritt ist schon wieder ein Jahr an uns vorbeigeflogen. Und was für ein Jahr! Voller Herausforderungen, Lösungen, Aufgaben, Freuden, schönen Begegnungen, Abschieden, neuen Freunden, Ausbessern von Bugs, neuen Erkenntnissen, und noch vielem mehr. Nun starten wir voller Tatendrang ins neue Jahr und freuen uns auf die neuen Projekte mit unseren neuen und alten Kunden, neue Teammitglieder, Get-togethers sowie auch auf unseren normaler Alltag, denn schließlich macht uns unsere Arbeit ja auch riesig Spaß.

Damit ihr aber einen etwas besseren Einblick in die Geschehnisse bei Picalike in 2021 erhaltet, kommen hier nun ein paar unserer Kollegen zu Wort und berichten mal, was in ihren Abteilungen so los war. 

Franziska Weiß

Customer Success Managerin

Franziska Weiß

Wenn ich auf das Jahr 2021 zurückschaue, dann liegt ein sehr erlebnisreiches Jahr hinter mir, privat wie beruflich. Hier soll es aber ja um meine berufliche Sicht gehen. 

Gerade bei der Entwicklung unseres neuen Tools OnSight Analytics hat sich so viel getan. Die erste Version war letztes Jahr im November live gegangen. In diesen 12 Monaten haben wir einen komplett neuen Bereich entwickelt und sind sehr dankbar dafür, dass wir einen so hilfsbereiten, engagierten und tollen Partner wie Bonprix dafür hatten. Dank der Ideen und Anregungen von gut über 20 Expertinnen konnten wir den Bereich Mirco-Trends entwickeln und ausbauen. Und wir sind noch lange nicht fertig mit ihren Wünschen und Ideen! Daher wird das Jahr 2022 sicherlich mindestens genauso spannend. 

Ansonsten hat uns leider ein Kunde gekündigt, was ich sehr bedauere! Jeder Kunde, der uns verlässt, ist einer zu viel! Doch manchmal reicht leider auch der beste Kontakt und Austausch nicht, um einen Kunden zu halten. In Zeiten wie jetzt bin ich aber froh, dass es “nur” bei einem Kunden geblieben ist. 

ABER ich bin auch sehr happy darüber, seit Kurzem zwei neue Kunden bei uns begrüßen zu dürfen! Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.

Außerdem möchte mich auch bei allen bestehenden Kunden für die super Zusammenarbeit bedanken. Ich persönlich bin sehr dankbar dafür, mich um so tolle Kunden kümmern zu dürfen. Daher ist meine Resonanz für das Jahr sehr gut. Ich freue mich auf nächste Jahr und bin sehr gespannt, welche Überraschungen, Entwicklungen und schöne Momente auf mich warten.

Björn Zessack

Senior Software Entwickler

Björn Zessack Profil

Im Jahr 2021 ist vieles im Vergleich zu 2020 beim Gleichen geblieben. Die Home-Office-Ära ist voll und ganz bei uns angekommen und wird von allen, soweit ich das beurteilen kann, sehr positiv aufgenommen. Wir vermissen zwar das gemeinsame Mittagessen und das gelegentliche Feierabendbier, aber dafür können wir die gesparte Zeit, die wir sonst für den Arbeitsweg gebraucht hätten, genießen.

Es gibt aber auch einige Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat nämlich den Weg zurück ins Unternehmen gefunden und reiht sich damit als zweiter Rückkehrer wieder in der Technik als Mitarbeiter ein. Traurigerweise hat sich auch ein Kollege entschieden uns zu verlassen und seinen Weg anderswo zu bestreiten.

Eine besonders große Veränderung ergab sich, als wir auf der Suche nach Ersatz für den Kollegen waren und unser CEO Sebastian auf die Idee kam, da wir ja eh schon alle im Home Office arbeiten, auch mal international zu schauen. Der Blick fiel sofort nach Brasilien (Sebastians alte Heimat), wo wir auch zügig tatkräftige Unterstützung finden konnten. Die initiale Herausforderung mit den unterschiedlichen Zeitzonen hatte aber auch positive Nebenwirkungen. Die Expansion nach Südamerika brachte, noch stärker als der Schritt ins Home Office, die Notwendigkeit einer besseren Kommunikationsstruktur (Dokumentation, Planung, etc.), die man in einem kleinen Entwicklerteam gerne mal etwas vernachlässigt und was man später bereut. Daher denke ich, dass wir 2022 bei der Entwicklung von OnSight Analytics voll durchstarten können und weiterhin flexibel und unkompliziert auf die Wünsche unserer Kunden eingehen werden.

Maik Kade

Projekt Manager

Maik Kade

Das Jahr 2021 war das erste Jahr in dem unser Team zu mehr als 90% der Arbeitszeit remote gearbeitet hat. Dies brachte einiges an Herausforderungen, viele Erkenntnisse und unter dem Strich eine aus meiner Perspektive sehr positive Bilanz. Um hier den Rahmen nicht zu sprengen, will ich exemplarisch nur zwei  Punkte nennen, die sowohl das Team aber auch mich selbst betroffen haben.

Der Bedarf an persönlicher, zwischenmenschlicher Kommunikation, die nicht nur rein arbeitsdienlich ist, ist bei allen gestiegen. Der kurze Klönschnack bei einem gemeinsamen Kaffee, die Mittagspause im Büro, oder nachfeierabendliche gemeinsame Aktivitäten sind so in einer vorwiegend remoten Arbeitssituation nicht gegeben. Mir fehlt das sehr, da ich gemerkt habe, dass genau diese Gespräche oftmals zu einer neuen Blickweise auf Probleme beflügeln und das Team zusammenkitten. Auch im Bezug auf Toleranz bezüglich Meinungsunterschiede und unterschiedlicher Herangehensweisen an Aufgaben.

Es ist schlichtweg remote schwierig immer genau zu deuten, wie jemand etwas meint. Nicht, dass das bei einem realen Treffen nicht schon schwierig genug ist. Da uns aber der bereits genannte Zusammenhalt bei picalike allen wichtig ist, bemühen Sebastian (Geschäftsführer) und ich uns ständig, einen familiären Zusammenhalt auch unter diesen erschwerten Bedingungen zu erreichen. Mal klappt das besser, mal müssen wir auch einfach noch aus Fehlern und Experimenten lernen. Für 2021 bin damit zufrieden. Für 2022 wollen wir es aber noch besser machen. 

Der andere Punkt ist unsere agile Arbeitsweise. Durch das remote Arbeiten und unsere Team-Expansion nach Brasilien sind unsere agilen Praktiken immer besser geworden. 

Es ist schwierig, das an einzelnen Punkten festzumachen. Vielleicht ist es schlicht die Notwendigkeit gewesen? Daher drücke ich das lieber so aus: Ich bin sehr stolz darauf, mit einem Team zu arbeiten, das so offen für Veränderungen ist und sich jeglichen Gegebenheiten derart gut anpassen kann. Sicherlich trage ich mit meiner Tätigkeit einen Anteil dazu bei, da meine Aufgabe ja genau das ist: Dem Team die Möglichkeiten zu geben, sein Potential zu entfalten. Aber im Endeffekt ist es das TEAM, das immer wieder aus Rohdiamanten mit dem richtigen Feinschliff etwas wirklich Tolles schafft. Sei es bei Mitarbeitern oder Produkten. Daher möchte ich mich bei allen picalike-Kollegen dafür bedanken, dass sie so sind, wie sie sind und freue mich auf ein gemeinsames 2022.

2022, wir sind bereit! Lass uns durchstarten!

Wenn ihr mehr über unsere neuen Teammitglieder erfahren möchtet, dann schaut auf unserem Blog vorbei! Um weitere Neuigkeiten nicht zu verpassen, könnt ihr euch auch für unseren Newsletter anmelden. 

2022

5 Fragen an Lucas

bild lucas 5 fragen
Lucas 5 Fragen

Es geht weiter mit den Vorstellungen. Wir begrüßen ganz herzlich unser jüngstes Teammitglied in unserer Mitte. Lucas Sousa Silva verstärkt seit dem 1. November das Entwickler-Team fully remote aus Tucuruí, im Bundesstaat Pará in Brasilien. Er erzählt uns, was ihn an der Arbeit mit Computern begeistert, spricht über sein Hobby mathematische Folgen und was er hofftt, in 6 Monaten zu sehen.

Erzähle uns doch ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich heiße Lucas Sousa Silva, bin in Paragominas (PA) geboren und als ich ein Jahr als war, sind wir nach Tucuruí (PA) gezogen. Hier bin ich seitdem geblieben. Als ich 4 Jahre alt war, zogen wir aus der Stadt an einem Ort etwa 5 Kilometer vom Stadtrand entfernt. Ich begann im Büro meines Vaters mit Computern zu arbeiten, indem ich seinen Computer reparierte oder Spiele spielte, indem ich Probleme der heruntergeladenen Spiele löste, wie z.B. das Fehlen von Dll usw.

Mein Vater ist Besitzer einer LKW-Reparaturwerkstatt, aber trotzdem wollte ich nicht den gleichen Beruf ergreifen, weil ich damals von den Schulfächern (den exakten Wissenschaften) fasziniert war. In der 8. Klasse begann ich, meine ersten Codezeilen zu programmieren. Ich fand die Idee interessant, mit der Maschine zu tun, was ich will. Meine Hobbys sind Keyboard spielen, Rockmusik hören und etwas entwickeln, das mit Mathematik zu tun hat (ich erfinde einige Formeln, die ich für interessant halte und teste sie. Die letzte, an die ich mich erinnere, war über die Vermutung von Collatz, und die eine, die ich für relevanter halte, war sicherlich eine Form, um Faktoren von Zahlen in einer geraden Linie durch trigonometrische Funktionen zu visualisieren, abgesehen von einem Verdichter von Dateien, der nur beim Faktorisieren von ganzen Zahlen funktioniert, und andere, die ich verworfen habe, weil ich sie für nutzlos hielt).

Worauf freust du dich am meisten bei deinen neuen Aufgaben?

Ich hoffe, dass ich tatsächlich in der Lage sein werde, mich um die Probleme zu kümmern, die in den Systemen auftauchen. Die größte Herausforderung für jeden Programmierer besteht darin, die Zusammenhänge zwischen der Welt und dem System, das er entwickelt, zu verstehen, denn es muss ständig gewartet werden, wenn sich auf der Kundenseite neue Anforderungen ergeben oder Fehler behoben werden müssen.

Wenn du einen Blick in die Zukunft werfen könntest, was hoffst du in 6 Monaten zu sehen?

Ich denke, je mehr Zeit vergeht, desto besser werde ich im Programmieren. Ich sehe ein reiferes Ich im Umgang mit den Herausforderungen, die im Unternehmen sowohl bei der Datenverarbeitung als auch bei der Logik des Geschäfts bestehen. Und ich wäre da in meinem Mini-Büro sicherlich besser organisiert.

Videoanruf… Wie sieht es bei dir aus: Dress up oder Come as you are? 

Bei Videoanrufen trage ich das, was ich gerade anhabe und ziehe mich nicht extra um. Wer mich durch die Webcam sieht, kann mich nicht unterhalb des Halses sehen, also würde ein anderes Outfit keinen Unterschied machen. Ich bevorzuge möglichst bequeme Kleidung, aber ich persönlich ziehe mich dem Anlass entsprechend an.

Was ist dein Feierabendsgetränk der Wahl? Und warum?

Ich mag keine alkoholischen Getränke. Ich würde deshalb eher alles andere wie Saft, Limonade usw. bevorzugen. Ich mag eine entspannte Unterhaltung, und in meiner alten Schule kannte man mich als jemand sehr kontaktfreudigen.

Lieber Lucas, herzlich willkommen in unserem Team! Wir sind gespannt, was wir noch von deinen Formeln hören werden.

5 Fragen an Wellington

Wellington 5 fragen
Wellington 5 fragen

Wir freuen uns sehr darüber, dass nach Marcus noch 3 weitere Mitarbeiter aus Brasilien zu uns gestoßen sind. Hier möchten wir euch Wellington vorstellen, der seit dem 1. November das Entwickler-Team fully remote aus seiner Heimatstadt Belém verstärkt. Er erzählt uns im Gespräch, was für eine Rolle Pen-and-Paper-Rollenspiele für ihn spielen, in welchem IT-Bereich er sich gefunden hat und warum er manchmal für einen Langweiler gehalten wird. Lest selbst!

Hello, lieber Wellington! Erzähl doch mal ein wenig über dich! Wo bist du aufgewachsen? Was sind deine Hobbys? 

Ich bin Wellington Moraes, ich lebe im Norden Brasiliens, im Bundesstaat Pará, und bin 25 Jahre alt. Ich wohne schon mein ganzes Leben lang in derselben Stadt,  in Belém.

Seit ich 8 Jahre alt war, wollte ich mit Computern arbeiten, und ich weiß bis heute nicht, warum ich so jung schon wusste, was ich wollte. Mit 10 Jahren belegte ich Computer- und Wartungskurse und war damit der Jüngste in dem Institut. 

Mit 17 Jahren ging ich auf die Universität, um Computertechnik zu studieren. Im Jahr 2018 habe ich mich auf die Verwaltung und Sicherheit von Computersystemen spezialisiert und war im Bereich der Infrastruktur tätig. Dort stellte ich fest, dass dieser Bereich nicht zu mir passte und habe mich auf den Entwicklungsbereich konzentriert, was mir schon an der Uni sehr gut gefallen hat. Da habe ich mich auf Fullstack-Entwicklung spezialisiert.

In meiner Freizeit unterhalte ich mich gern mit meinen Freunden, spiele Computerspiele, spiele und erzähle Geschichten mit Pen-und-Paper-Rollenspiele und ab und zu streame ich meine Spiele im Internet.

Auf welche deiner neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Das, was ich jetzt schon tue, von den Treffen bis hin zum allein an den Aufgaben der Woche zu arbeiten, ist für mich spannend. Wie bereits erwähnt, habe ich früher in einem anderen Bereich der IT gearbeitet, bin dann gewechselt und befinde mich jetzt in einer neueren Entwicklung. Alles, was ich tue, ist sehr interessant für mich, ich habe mich im Fullstack gefunden. Worauf ich mich am meisten jetzt freue ist, mich für das Unternehmen engagieren und zu arbeiten.

Wenn du in 6 Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Ich hoffe, dass ich mich dann sehr gut in das Unternehmen integriert habe, in den Chats, in den Meetings. Mit mehr Verantwortung, mit Hingabe an das Unternehmen, Engagement und Teamgeist. Ich hoffe zu sehen, dass meine Beiträge und meine Arbeit dem Unternehmen beim Wachsen geholfen haben.

Video-Call… Dress up oder Come as you are? Warum? 

Ich ziehe mich ordentlich an, um eine gute Arbeitshaltung aufrechtzuerhalten, und ändere mein Umfeld zu Hause so, dass es mehr auf die Arbeit ausgerichtet ist. Nicht nur wegen des Images und der Fokussierung auf die Arbeit, sondern auch aus psychologischen Gründen, denn ein arbeitsorientiertes Umfeld hilft mir, mich darauf zu konzentrieren.

Was würdest du nach der Arbeit gerne mit deinen Kollegen trinken? Und warum?

Alkoholische Getränke sind nicht meine Stärke, ich bin auf Partys der „Langweiler“, weil ich eher für alkoholfreie Getränke zu haben bin. Ich hoffe, dass ich damit meine Kollegen aus Deutschland, einem Land, das für seine Biere bekannt ist, nicht enttäusche. Aber hoffentlich kann ich irgendwann ein Bier von euch trinken, um meine Meinung zu ändern. Oder auch nicht 🙂 Hauptsache, wir sitzen zusammen, da ich sehr gern an Gesprächsrunden teilnehme und die Geschichten der Menschen um mich herum anhöre.

Lieber Wellington, sei herzlich willkommen in unserem Team! Leider werden wir das Bier nur über Meet gemeinsam trinken können – und leider werden wir dir nicht unsere Biersorten hier zeigen können. Aber einem Päckchen steht ja nichts im Weg.  

5 Fragen an Marcus

5 Fragen Marcus
5 Fragen Marcus

Stetig wächst unser Team! So ist es wieder an der Zeit, einen neuen Mitarbeiter vorzustellen. Seit dem 1. Oktober ist Marcus Pantoja da Silva unser erstes fully remote Teammitglied – denn er arbeitet direkt aus Brasilien mit uns zusammen. Mit seinem Know-how in Software-Entwicklung sowie seine Kenntnisse über Einkauf, Pricing und vielen anderen Aspekten bei der Leitung eines Geschäfts ist er eine wertvolle Ergänzung unseres Teams. Um ihn trotz der Entfernung besser kennenzulernen, haben wir ihm unsere fünf Fragen gestellt. Lest selbst, was er geantwortet hat!

Olá, lieber Marcus! Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Ich wurde in Belém, im Bundesstaat Pará geboren. Das liegt im Norden Brasiliens. Mit 23 Jahren zog ich nach Campinas im Südosten Brasiliens, kehrte aber nach vier Jahren wieder nach Belém zurück. Ich wuchs in einer einfachen Nachbarschaft auf, in der ich mit einigen Nachbarn, meinem Bruder und Cousins spielte. Mein Vater besitzt einen Supermarkt, und seit ich ein kleiner Junge war, nahm er mich immer mit, um im Geschäft auszuhelfen. So lernte ich, wie man Waren verpackt oder einräumt. Im Alter von 12 Jahren übertrug mir mein Vater mehr Verantwortung: Ich wurde für den Einkauf von Waren zuständig und hatte somit mehr Kontakt zu den Lieferanten. Er hat mir beigebracht, wie man Preise für Produkte festlegt und wie man Kunden gut bedient. In meiner Freizeit habe ich immer Videospiele gespielt, was ich auch heute noch gerne tue (aber ich habe wenig Zeit, weil ich mich um meine beiden Kinder kümmern muss – eines ist drei Jahre alt und das andere erst 10 Monate). 

Ich entschied mich bald, nicht in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, denn wie viele junge Leute hat mich die Informatik gereizt. Also begann ich ein Studium der technischen Informatik und machte dann meinen Master in Elektrotechnik. Nach dem Masterabschluss arbeitete ich in einem Unternehmen, das Software für Regierungsbehörden entwickelt. Parallel dazu begann ich an einer Fakultät in Belém zu unterrichten, und nach zwei Jahren wurde ich zum Koordinator des Studiengangs Elektrotechnik und später Computertechnik ernannt. 2019 hat meine Frau, die Juristin ist, ein öffentliches Auswahlverfahren bestanden, um als Analystin für das Gericht des Bundesstaates Amapá in der Stadt Macapá zu arbeiten – die ist eine Flugstunde von Belém entfernt. Wir entschieden uns, nicht zu pendeln und zogen gemeinsam dorthin. Als die Pandemie ausbrach, begann sie im Homeoffice zu arbeiten, also kehrten wir nach Belém zurück, wo wir derzeit leben.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Zurzeit arbeite ich an einem Beratungssystem, das den Kunden bei der Entscheidungsfindung helfen kann. Dieses System ist besonders nützlich, und um es zu entwickeln, muss man mit Datenbanken und Python-Anwendungen arbeiten. Das Wichtigste ist jedoch, dass man die Bedürfnisse des Kunden verstehen muss, um sie zu erfüllen. Ich muss also wie der „Eigentümer“ des Unternehmens denken, um nützliche Empfehlungen geben zu können. Diesen Blickwinkel-Wechsel finde ich sehr reizvoll!

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Vor sechs Monaten hatte ich noch einen anderen Job in einer anderen Stadt! Ich arbeitete als Lehrer und Koordinator von Studiengängen an einer privaten Hochschule in der Stadt Macapá. Schon damals wollte ich mich wieder mit Systementwicklung beschäftigen, denn das war immer etwas, das ich gerne gemacht habe – mit dem ich nun aber nichts mehr zu tun hatte. Jetzt bietet mir Picalike die Gelegenheit, zu dieser Tätigkeit zurückzukehren, die ich sehr mag! Aber ich muss sagen, dass ich nicht so recht weiß, worauf ich in 6 Monaten zurückblicken möchte, denn diesen Weg habe ich vor sechs Monaten noch nicht mal geahnt. Ich hoffe einfach, dass ich zu Picalikes Wachstum beitragen kann

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Ich arbeite jetzt schon eine Weile im Homeoffice, und ich habe festgestellt, dass es wichtig für mich ist, die Arbeitsumgebung so gut wie möglich nachzubilden. Deshalb ziehe ich mich genauso an, als würde ich ins Büro gehen. Dadurch fühle ich mich wirklich bei der Arbeit und löse mich ein wenig von meiner häuslichen Umgebung.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk bei einem Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Ich trinke gerne Bier und Wein! (Nicht gleichzeitig…) Aber Bier erinnert mich immer an eine Zeit des Feierns und des Relaxens, die ideale Atmosphäre, um mit Kollegen zu entspannen!

Lieber Marcus, sei herzlich willkommen in unserem Team! Leider werden wir das Bier nur über Meet gemeinsam trinken können – und leider werden wir dir nicht unsere Biersorten hier zeigen können. Aber einem Päckchen steht ja nichts im Weg.  

Homeoffice is here to stay

Beitragsbild Homeoffice

Seit eineinhalb Jahren arbeitet das Team von Picalike im Homeoffice. Wer hätte in den ersten Wochen gedacht, dass das so lange anhalten würde? Unser hübsches Büro im Betahaus haben wir weiterhin, in das wir auch wieder gern gehen. Nur nicht jeden Tag. Unsere Geschäftsleitung hat uns nämlich gefragt, womit wir uns am wohlsten fühlen und was wir uns wünschen würden. Und tatsächlich haben wir uns einstimmig dafür entschieden, eine flexible Arbeitsweise beizubehalten, in der wir zwar zu den Get-Together ins Büro gehen, an den anderen Tagen aber frei und flexibel entscheiden können, wann wir zu Hause bleiben und wann wir im Büro sind. 

Warum haben wir so entschieden? Was gefällt uns besonders an diesem hybriden Modell? Jessica, Maren und Maik haben uns ihre Sichtweise erzählt!

JESSICA KIELMANN, ACCOUNTING & CONTROLLING

Jess Homeoffice

Liebe Jessica, warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Als dreifache Mama erleichtert mir diese Arbeitsweis den so schwierigen Spagat zwischen Familienleben und Beruf.

Hast du für das Arbeiten von zu Hause etwas an deiner Wohnungseinrichtung geändert?

Wir haben jetzt in jedem Zimmer die Möglichkeit, auch online zu arbeiten bzw am Online-Unterricht teilnehmen zu können. So können wir und die Kinder auch den „Arbeitsplatz“ variieren.

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause?

Der kurze Weg zum „Arbeitsplatz“ und dass ich keinen Parkplatz suchen muss sowie die flexible Zeiteinteilung, die ich dadurch habe.

 

Was würdest du dir dafür noch wünschen?

Gute Frage! Um ehrlich zu sein, fehlen mir manchmal die kurzen und netten „Küchengespräche“ mit den Kollegen. Die kann ich mir aber leider nicht so einfach in meine Küche wünschen 

MAREN TIEMERDING, BUSINESS DEVELOPMENT

Moin, Maren! Wie sieht es bei dir aus? Warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Durch das hybride Arbeiten ist nicht nur mein Arbeitsort flexibler geworden, sondern auch mein gesamter Arbeitstag. So kann ich meine Mittagspause für eine Laufrunde nutzen und fühle mich danach einfach ausgeglichener. Ich bin sehr froh, dass das hybride Arbeiten an Akzeptanz gewonnen hat.

Was hast du an deiner Einrichtung verändert?

Ich habe mir einen vernünftigen Stuhl geholt 😀 Auch wenn ich es lange nicht für wichtig gehalten habe, da ich ja noch “fit und jung” bin, wurde endlich ein Bürostuhl angeschafft. 

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause?

Auf jeden Fall, dass ich keinen Arbeitsweg mehr einplanen muss. Ach, und es darf auf keinen Fall vergessen werden, wie viel einfacher es nun ist Pakete von DHL und Co. beim ersten Zustellversuch abzufangen.

Was würdest du dir noch wünschen?

Auch wenn ich das hybride Arbeiten nicht mehr eintauschen möchte, kommt der Austausch mit dem Team eher zu kurz, da das Gespräch an der Kaffeemaschine oder auf dem Flur einfach wegfällt. Im hybriden Alltag, im Vergleich zum hundertprozentigen Homeoffice, wird sich die Situation wahrscheinlich wieder verändern.

MAIK KADE, PROJEKTMANAGEMENT

Na, Maik, wie sieht es bei dir aus? Warum bevorzugst du dieses hybride Modell?

Ich mag das Hybride Arbeitsmodell, da es mir zum einen ermöglicht, immer dort zu arbeiten, wo ich gerade am effizientesten sein kann, je nachdem was meine Aufgaben auch gerade von mir erfordern. Wenn es sinnvoll ist, mich mit dem Team oder mit ein paar Mitgliedern vom Team persönlich zu treffen, so ist dies jederzeit möglich. Aber ich kann auch eine Menge an Arbeitswegen sparen, sofern ich von zu Hause aus arbeiten will. Das kommt natürlich auch meinen Kindern zugute, da ich schnell erreichbar bin und früher Zeit mit der Familie verbringen kann. Und wer weiß, in Zukunft ermöglicht es mir vielleicht ja auch, von schönen Orten irgendwo in Deutschland oder in der Welt aus zu arbeiten, um nach Feierabend direkt in die Erholung einzutauchen.

Was hast du an deiner Einrichtung verändert?

Ich habe einen größeren Arbeitstisch als früher in unserem Arbeitszimmer, bessere Sitzgelegenheiten. Allerding bin ich auch im permanenten Kampf damit, das Zimmer ordentlich zu halten. Zwei kleine Kinder erfordern viel Stauraum für Zeug und dieses Zimmer wird daher oft als Abstellkammer gebraucht. Dementsprechend versuche ich den Raum besser zu organisieren, damit er nicht immer gleich nach Chaos aussieht. Und mein neues Fahrrad hängt jetzt auch im Raum, da mich der Anblick motiviert. Gut gearbeitet = Zeit fürs Bike. Also das Belohnungsprinzip.

Was liebst du am meisten an deinem Büro zu Hause? 

Meine professionelle Tastatur mit den lauten Anschlägen von Klim. Die könnte ich im Office nie verwenden, da ich alle damit stören würde. Ich mag die Haptik der Tasten und den Klang. Und natürlich liebe ich auch mein Bike ;-).

Was würdest du dir da noch wünschen?

Noch mehr Ordnung/Minimalismus, bzw. einen wirklich schönen Hintergrund für Videocalls. Und eine bessere Kamera für den Rechner. Ich arbeite derzeit mit dem internen Equipment. Das ist zwar okay, aber was externes wäre sicherlich besser.

Ich danke euch für eure Antworten! Und freue mich auf unser nächstes Get together, wo wir dann hoffentlich auch alle wieder ein bisschen Zeit für Küchengespräche haben. 

Für alle aber, die den perfekten Arbeitsplatz zu Hause für sich noch nicht eingerichtet haben, haben wir ein paar Einrichtungsideen! Lest dazu unseren Beitrag und lasst euch inspirieren. Und vielleicht ist das auch etwas, was ihr euren Kunden vorschlagen könnt!

5 Fragen an Xenia

5 Fragen Xenia

Wirklich neu im Team ist sie nicht, schließlich hat sie uns seit 2017 schon als studentische Hilfskraft unterstützt. Nun aber ist das Studium erfolgreich abgeschlossen und wir begrüßen Xenia Karen als unsere Quality Assurance Managerin! Neben ihrer Haupttätigkeit als QA, bei der sie dafür sorgt, dass unsere Daten von einwandfreier Qualität sind, schätzen wir sehr ihr Mode- und Social-Media-Know-how. Denn neben dem Studium und ihrer Arbeit bei Picalike hat sie tatsächlich noch Zeit gefunden, einen sehr erfolgreichen Blog und Instagram-Account rund um Themen wie Fashion, Beauty und Lifestyle zu betreiben. So ist sie auch eine Ansprechpartnerin in allen Themen rund um Fashion wie zum Beispiel die Fashion Weeks, Trenderkennung und das Anlegen von Looks. 

Damit wir ein bisschen mehr über sie erfahren, haben wir ihr unsere 5 Fragen gestellt.

Liebe Xenia, erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Geboren bin ich in Hamburg und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, an der Grenze zum östlichen Teil Hamburgs. Vor zwei Jahren habe ich an der AMD in Hamburg meinen Bachelor in Modedesign gemacht.

Ich habe schon immer Spaß daran gehabt, Fotos zu machen und vor vielen Jahren, bevor es Instagram überhaupt gab, mit einen eigenen Blog gestartet. Ich bin von der ersten Stunde bei Instagram mit dabei gewesen, als noch keiner wusste, was diese Plattform noch erreichen wird. Die Digitalisierung hat sich immer weiterentwickelt, so auch Social Media und Instagram und mein Profil ist mit der Zeit dort gewachsen. Mit den Jahren wurde aus Instagram mehr als nur ein Hobby. Firmen haben das Potenzial der Plattform entdeckt und mit mir zusammen gearbeitet. Da ich es liebe, kreativen Content zu erstellen, Videos zu drehen, zu schneiden, Produkte zu testen und durch die Weltgeschichte zu reisen, war es für mich toll, mit Firmen zu arbeiten und meine Möglichkeiten zu erweitern.

Ich liebe es, Musicals zu besuchen. Aladdin habe ich mindestens fünfmal gesehen. Ich denke, wenn ich ein Talent zum Singen hätte, wäre ich Musicaldarsteller geworden 😀  Die Bühne kenne ich seit meiner Jugend, ich habe früher Theater gespielt. Ich liebe die Atmosphäre hinter den Kulissen, die Aufregung und den Zusammenhalt des Ensembels bevor der Vorhang fällt und die ersten magischen Sekunden auf der Bühne.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Seit 2017 bin ich schon ein Teil des Picalike-Teams. Damals habe ich noch studiert und neben meinem Studium bei Picalike gejobbt. Über die Zeit kamen immer neue Aufgaben hinzu. Im Prinzip hat sich nicht viel für mich geändert, da jeder bei Picalike ernst genommen wird und Vorschläge äußern darf. Durch meine Festeinstellung bin ich jetzt aber tiefer in alle Projekte involviert und kann direkt mit dem Team arbeiten. 

Ich freue mich am meisten darüber zu sehen, wie sich Picalike immer weiter entwickelt und man dadurch immer wieder vor neuen Herausforderungen steht.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Da Corona, die gesamte Welt seit fast 2 Jahren einschränkt, ist das zur Zeit mein größtes Anliegen. Ich vermisse die Feiern mit meiner Familie, das Treffen mit Freunden und auch die Sommerfeste und Weihnachtsfeiern bei Picalike. Ich hoffe, dass die Coronazahlen sinken und wir alle ein Stück unserer Normalität zurückbekommen.

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Hmmm… normalerweise hätte ich dress up gesagt. Ich denke, dass das auch die Antwort wäre, die man von mir kennt 😀 Ich lieeebe es, mich toll anzuziehen und mich fertig zu machen. Schminken entspannt mich total. 

Vor dem Lockdown habe ich mich täglich fertig gemacht, da wäre dress up und come as you are das gleiche 😀 Aktuell überwiegen aber die Tage, an denen man sich nicht schminkt, und da kommt es natürlich auf den Call an: Ob es unser internes Montagsmeeting oder ein Call mit einem Kunden ist. Vor dem Lockdown war es Routine für mich, mich täglich fertig zu machen. Jetzt ist man froh, wenn man mal eine Gelegenheit findet sich, hübsch zu machen.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Das hängt von meiner Laune und der Situation ab. Ein Lieblingsgetränk in dem Sinne habe ich nicht. Ein stilles Wasser, eine Fanta, Cola oder ein Latte Macchiato… Ich bin da relativ unkompliziert und anpassungsfähig. Mein liebstes alkoholisches Getränk ist Moet Ice Imperial oder Moet Nectar Imperial. Wahrscheinlich mag ich sie, da ich sonst fast auf jedes alkoholische Getränk allergisch reagiere und nur diese beiden Getränke ohne Probleme trinken kann 😀

 

Dann holen wir bald hier unten im Café vom Betahaus bald hoffentlich einen Latte Macchiato zum Anstoßen auf deinen Abschluss nach! Schließlich ist der wegen Home-Office bisher ausgefallen. 

5 Fragen an Sandra

5 Fragen an Sandra

Noch ein neues Teammitglied ist letztes Jahr uns gestoßen! Es ist schon längst überfällig, sie euch vorzustellen. Das wollen wir jetzt gleich nachholen. Wir freuen uns, dass Sandra Jurema Kade seit dem 1. September unsere Content Marketing Managerin ist und Lea Schilling während ihrer Elternzeit vertritt. Sie selbst kommt auch gerade aus der Elternzeit. Davor war sie in einem ganz anderen Bereich tätig. Die letzten 14 Jahren hat sie als freiberufliche Schlussredakteurin und Übersetzerin gearbeitet. Die Elternzeit nach der Geburt ihrer Zwillingsmädels hat sie für eine Neuorientierung genutzt und freut sich nun darauf, das in jahrelanger Erfahrung Gelernte mit den neu gelernten Wissen zu kombinieren. Klingt spannend! Welche Rolle Brasilien und  Rhabarberschorle in ihrem Leben spielen und seit wann sie schon Picalike kennt, erfahrt ihr in den folgenden 5 Fragen, die wir ihr gestellt haben.

Sandra Kade

Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Da muss ich etwas ausholen: Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber in Brasilien im Amazonasgebiet aufgewachsen. Mit 17 bin ich zurück nach Deutschland gekommen, um in einem Internat in Niedersachsen Abitur zu machen, bevor ich zum Studieren nach Rostock gegangen bin. Seit meinem Abschluss wohne ich nun wieder in Hamburg, meinem Geburtsort.

Ich liebe DIY, Yoga und Backen/Kochen. Leider kommen meine Hobbies gerade etwas zu kurz, seit die Zwillinge auf der Welt sind, aber sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, bringe ich ein paar Cupcakes vorbei, versprochen!

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Ich freue mich darauf, Picalike, seine tollen Produkte und wie hier gearbeitet wird anderen regelmäßig zu zeigen, andere darüber und auch über so einiges mehr zu informieren. Ich kenne das Unternehmen schon seit seiner Gründung und freue mich sehr darüber, nun auch ein Teil davon zu sein.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Dass ich mit der Themenwahl für Newsletter, Blogbeiträge etc. und mit der Ausarbeitung der Themen die Empfänger erreichen und abholen konnte. Und vielleicht sogar ein paar Returns bekommen habe.

Bist du eher der Homeoffice- oder der Bürotyp?

Irgendwie beides, auch wenn ein bisschen mehr Homeoffice-Typ als Bürotyp. Ich arbeite gern von zu Hause aus, da ich beim Writer’s Block einfach mal Wäsche sortieren oder Geschirrspülmaschine ausräumen kann, wobei mir garantiert wieder eine Idee kommt, an die ich mich dann mit einem frischen Kaffee gestärkt direkt setzen kann. Aber ich arbeite auch gern im Büro mit anderen Menschen, da auch der Austausch sehr inspirierend sein kann, und ich dann gefühlt auch näher am Geschehen bin. (Ja, ich weiß, dass man durch Slack etc. immer voll dabei ist, auch von zu Hause aus, aber ich finde trotzdem die persönliche Anwesenheit am Ort des Geschehens einen Tick näher 🙂 )

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Da die Zwillinge noch so klein sind, definitiv eine Rhabarberschorle, die ist doch sehr erfrischend, oder einen entkoffeinierter Latte macchiato mit Hafermilch. Wenn ich jetzt aber keine kleinen Babys hätte, wäre es definitiv eine Weinschorle, mein absoluter Feierabend-Drink: frisch, perlig und sehr leckerer Geschmack. Je nach Stimmung dann weiß oder rosé.

 

Dann holen wir bald hier unten im Café vom Betahaus mal schnell einen entkoffeinierten Latte macchiato mit Hafermilch und hoffen, dass du auch ein paar Muffins dabei hast.

Unser Jahresrückblick 2020

Jahresrückblick

Was für ein Jahr neigt sich zum Ende! Außergewöhnlicher geht es kaum. Ich selbst bin erst seit September bei Picalike, und auch wenn ich dieses Unternehmen schon länger kenne, so habe ich mich doch gefragt, wie meine Kollegen das Jahr hier mit all seinen Besonderheiten empfunden haben. Da ist ja zum einen die Umstellung aufs Home-Office, dann der Umzug ins Betahaus und auch der Start der Pilot-Phase von OnSight Analytics – um nur ein paar Themen zu nennen. Mit welchen Herausforderungen wurde da gekämpft? Worüber wurde sich gefreut? Dies und noch einiges mehr habe ich meine Kollegen aus den unterschiedlichsten Abteilungen gefragt. Unsere Jahresrückblick 2020!

Ansprechpartner Sebastian Kielmann

2020 war für Picalike ein aufregendes Jahr: Umzug des Büros, viele Neuanstellungen und OnSight Analytics wurde so weit entwickelt, dass die Pilot-Phase nun in vollem Gang ist! Wie begann die Entwicklung von OSA?

Die Idee zu OSA kam uns in 2018, als wir überlegten, wie wir alle Möglichkeiten unserer Systeme kombinieren können in einer einfachen und intelligenten Lösung. Ziel war und ist es, dass Market Intelligence, mit unserer KI und Bilderkennung, automatisch relevante Geschehnisse erkennt und meldet – inklusive Handlungsempfehlungen.

Welche war deine schwerste Aufgabe dieses Jahr ?
Unser Umzug mitten im Lockdown. Da wurden wir aber vom Betahaus sehr durch ihre Flexibilität unterstützt, meine Frau und zwei Freunde waren tatkräftig dabei und haben mir beim Umzug geholfen. Alle anderen schweren Aufgaben wurden durch die Hilfe und Mithilfe des Teams sehr viel leichter gemacht, als ich es erwartet hatte.

Worüber hast du dich am meisten gefreut, was OSA und CTL betrifft?
Eindeutig über das Feedback der ersten Nutzer und Kunden. Die ersten Onboardings waren aufregend. Mit Spannung haben wir die ersten Feedbacks erwartet. Sie fielen durchweg positiv aus mit vielen konstruktiven und interessanten Wünschen und Anpassungsvorschlägen.

Und was alles andere drumherum betrifft?
Da habe ich mich sehr über die Unterstützung durch Partnern und Kunden sowie über den Zusammenhalt des Teams in diesem Jahr gefreut. 

Worauf freust du dich in 2021?
Auf den weiteren Ausbau von OSA durch neue Ideen, Vorschläge und Wünsche unserer Partner und des Teams. Und auf eine neue Version unserer KI und Bilderkennung.

Was wünschst du dir für 2021?
Ein stetigen Rückgang zur Normalität, außerdem viel Gesundheit und Erfolg für uns alle.

Julius Lange

Ihr hattet dieses Jahr mehrere große Herausforderungen. Einerseits Complete the Look weiter zu entwickeln, sodass das Erstellen von Looks immer einfacher und schneller wurde, dazu das Neuentwickeln von OnSight Analytics. Was war da die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war (und ist) genau das: parallel bestehende Systeme zu warten (und zu verbessern) und ein komplett neues System aus dem Boden zu stampfen. Insbesondere da wir dabei all die Punkte im Hinterkopf hatten, die beim bisherigen System verbesserungswürdig sind, und gleichzeitig bestehende Geschwindigkeitsbenchmarks verbessern wollten.

Und was war das spannendste?
Am spannendsten war für mich die Phase, in der wir verschiedenen Technologien für unsere Ansprüche evaluieren mussten. Zu diesem Zeitpunkt gab es viel Prototyping, viel Neues zu lernen und natürlich auch immer die Hoffnung, ein noch besseres / schnelleres / passenderes System zu finden. 

Worüber hast du dich am meisten bei CTL oder OSA gefreut?
Ich denke, bei uns allen ist die Freude am größten in dem Moment, in dem das Produkt marktreife erlangt und die ersten Verträge mit Kunden zustande kommen. Diesem Punkt haben wir uns stetig angenähert und nun ist er in greifbare Zukunft gerückt.

Und über was hast du dich besonders gefreut, was Picalike betrifft?
Ich bin sehr zufrieden mit den neuen Kollegen und wie wir dieses schwierige Jahr gemeinsam bestritten haben, vor allem da uns zu Beginn des Jahres einige Kollegen verlassen haben. Da war es nicht selbstverständlich, dass die Teamdynamik weiterhin so bestehen bleibt, wie ich sie schätze.

Worauf freust du dich in 2021?
Insgesamt freue ich mich auf die Produktreife von OSA. Einerseits ist das dann ein großes, abgeschlossenes Projekt, was für mich immer ein sehr zufriedenstellendes Gefühl ist. Andererseits macht es dann den Weg frei für neue spannende Aufgaben.

Was wünschst du dir für 2021?
Für 2021 wünsche ich mir natürlich mehr realen Kontakt zu den Kollegen. Außerdem würde es mich sehr freuen, wenn das Team weiter wächst. Und ich wünsche mir, dass wir die Lehren, die wir aus diesem Jahr gezogen haben, was Homeoffice und andere Arbeitsstrukturen betrifft, nutzen, auch wenn normales Arbeiten wieder möglich wird. Aber da bin ich sehr optimistisch. 

Projektmanager

Im Gespräch zu deinem ersten Jahr bei Picalike haben wir schon vieles über deine Herausforderungen in 2020 erfahren (Wer das Interview noch nicht gelesen hat, findet es hier). Aber was sagst du, was war dieses Jahr deine größte Herausforderung?
Die sehr wilde Form des agilen Arbeitens bei Picalike in organisiertere Bahnen zu bringen, obwohl es für mich selbst teilweise Neuland war. Herausforderung angenommen und erfolgreich abgeschlossen, auch wenn die Arbeit in dem Bereich nie wirklich aufhört.

In welchem Bereich hast du am meisten gelernt?
Über die praktische Umsetzung der unterschiedlichen agilen Projektmanagement-Methoden von Kanban über Scrum bis XP und noch etwas mehr. Und, dass ich in diesem Bereich aufgrund meiner früheren Berufserfahrung und meines Studiums unerwartet viel Vorwissen mitgebracht habe, auch wenn man die Dinge dort anders benennt.

Worüber hast du dich am meisten gefreut?
Darüber, dass das Team mich dankend aufgenommen hat und ich nicht irgend so ein nerviger Projektleiter bin, der allen einfach vor die Nase gesetzt wurde. Es gab keinerlei Machtkämpfe, sondern immer nur ein sehr aufmerksames Miteinander. Das ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit.

Worauf freust du dich in 2021?
Darauf, dass wir mit unserem neuen Baby “OSA” an den breiten Markt gehen und hoffentlich jede Menge zufriedene Nutzer gewinnen können. Das wäre für mich eine erneute Bestätigung, dass wir nicht nur ein tolles Team sind, sondern neben CTL auch ein weiteres relevantes Produkt herstellen.

Was wünschst du dir für 2021?
Abgesehen von all dem, was man sich für ein erfolgreiches Produkt, zufriedene Kunden und ein einzigartiges Team wünscht: Dass wir irgendwann wieder in einer Zeit leben, wo unser Chef unser komplettes Team freitags im Office bekocht und man als Kollegen auch einfach mal wieder nach der Arbeit zusammen bei ´nem Getränk vor Ort in der Schanze chillt.

Franziska Weiß

Auch für deinen Bereich war 2020 ein aufregendes Jahr, bist du doch die persönliche Betreuung der Pilot-Partner und auch der Ansprechpartner unserer Kunden, egal wo der Schuh drückt. Was war da dieses Jahr deine größte Herausforderung?
Dieses Jahr ist für mich so wie sicher für viele ein sehr verrücktes und schwierig planbares Jahr gewesen. Meine größte Herausforderung war, denke ich, herauszufinden, wie gut unsere Kunden mit der ganzen Situation zurechtkommen, ihnen so gut es ging zu helfen und wenn es nur ein offenes Ohr für ihre Sorgen war. 

Aus welchem Anliegen der Kunden hast du am meisten gelernt?
Schwer zu sagen, ich lerne aus jedem Gespräch, jedem Problem sowie jedem Wunsch etwas dazu. Ich denke aber, am meisten lerne ich zurzeit durch die Anforderungen an unser neues Tool dazu, wie unterschiedlich unsere Kunden sind und wie ich noch spezieller auf die individuellen Use Cases eingehen muss.

Über welches Feedback hast du dich am meisten gefreut?
Von unserem Kunden Witt Weiden haben wir von verschiedenen Personen sehr schöne Feedbacks bekommen 🙂 So haben sie zum Beispiel gelobt, dass wir ein sehr zuverlässiger Partner sind, mit den sie schnell und zielorientiert ihre Wünsche umsetzen können. Und was mich persönlich natürlich sehr freut, ist, wenn ich lese, dass unsere Kunden sehr glücklich mit der Kommunikation und dem Umgang mit ihnen sind!

Und über was hast du dich besonders gefreut, was Picalike betrifft?
Was mich besonders gefreut hat bzw. immer noch sehr freut, ist, dass wir dieses Jahr mit der Pilot-Phase von unserem neuen Tool OnSight Analytics durchstarten konnten. Die Phase, die wir gerade gemeinsam im Team durchlaufen, ist spannend.

Worauf freust du dich in 2021?
Auf alle Ideen und Vorschläge unserer Kunden, die unser Produkt mit weiterentwickeln werden. Aber auch so allgemein auf die gute Zusammenarbeit und netten Gespräche, die ich führen werde. 🙂

Was wünschst du dir für 2021?
Am meisten wünsche ich mir natürlich, dass unsere Kunden zufrieden mit unserer Technologie und Dienstleistung sind. Außerdem aber auch, dass unser genanntes neues Tool sich gut weiterentwickelt und unseren Kunden sowie auch potentiellen Kunden einen großen Mehrwert bietet, sodass all der Fleiß vom Team belohnt wird.

1 Jahr Projektmanager bei Picalike

Projektmanager

Vor etwas über einem Jahr entschied das picalike-Team, dass es gern einen Projektmanager hätte. Seitdem ist viel geschehen: innere Umstrukturierungen, spontaner Wechsel zu 90 Prozent mobiles Arbeiten bedingt durch Corona, Umzug in das betahaus Hamburg. Da ist es spannend mal zu hören, wie diese herausfordernde Zeit für Maik Kade war.

Projektmanager

Hey Maik, puh, wie die Zeit fliegt! Nun bist du schon ein Jahr Projektmanager bei uns. Was war dein schönstes Erlebnis in dieser Zeit?

Ein Jahr geht wirklich schnell rum. Ein einziges, schönstes Erlebnis ist für mich schwer zu finden. Aus professioneller Sicht sicherlich, dass mir bereits nach 3 Monaten vom C.E.O. Sebastian gesagt wurde, dass er es mittlerweile fast bereut hat, mich nicht schon einige Zeit vorher als Projektmanager an Bord geholt zu haben. Für mich als Quereinsteiger war das sehr beruhigend, da ich somit die Bestätigung hatte, mich in mein neues Aufgabenfeld gut eingefunden zu haben und dass es etwas ist, das ich kann. Insgesamt aber ist es eher so, dass ich mich jeden Tag freue, Teil der picalike-Familie zu sein.

Seit deinem Anfang hier hat sich so einiges verändert. Über welche Veränderung/Neuerung freust du dich besonders?

Besonders freue ich mich darüber, dass wir es gemeinsam geschafft haben, ein sehr agiles Framework für unser Entwicklungsteam aufzubauen, welches Hand in Hand in Zusammenarbeit mit allen anderen Beteiligten funktioniert. Der agile Gedanke war sicherlich schon immer ein Teil von picalike, aber wir haben es im letzten Jahr geschafft, diesen verborgenen Rohdiamanten aus unserem Boden hervorzuholen und ihm den richtigen Schliff zu verpassen. 

Hauptsächlich koordinierst du die Entwickler-Teams. Was sind da die größten Herausforderungen? Und wie meistert man sie?

Also für mich war die größte Hürde, dass ich Sprachwissenschaftler und ehemaliger Dozent bin und eben die technische Seite, das Know-how eines Entwicklungsteams, etwas war und manchmal noch ist, von dem ich wenig Ahnung habe. Wie meistert man es, einem Team bei der Projektbewältigung beiseite zu stehen, wenn man selbst auf der technischen Ebene gar nicht mitreden kann? Indem man tief durchatmet und sich bewusst macht, dass so ein tiefes Wissen gar nicht nötig für meine Aufgabe ist, auch wenn mir das immer wieder mal persönlich nicht gefällt, da ich gern alles verstehen würde. Aber darum geht es bei meiner Tätigkeit als Projektmanager eben nicht.

Ich verstehe mich als die sinnbildliche Schmiere im Getriebe. Wenn alles gut läuft, werde ich fast gar nicht bemerkt. Aber um alles immer gut am Laufen zu halten, da ist es wichtig, dass jeder weiß, was der/die andere macht, kann, und wo vielleicht auch Hilfe benötigt wird. Also geht es um Kommunikation. 

Ich ermögliche und fördere Kommunikation. Ich habe immer für jeden ein offenes Ohr, auch für private Belange. Mitarbeiter sind Menschen und keine Maschinen. Ich bin in fast allen Planungsgesprächen dabei: oft als Moderator, manchmal als Mediator, und immer wieder gerne als die Person im Unternehmen, die z.B. bei Commit Meetings die “dummen” Fragen stellen darf. Eben die Fragen, die ein Spezialist manchmal nicht fragt, aber die doch Probleme und Lösungen aufzeigen können. Mein Unwissen zwingt das Team gelegentlich zu einem Perspektivwechsel. 

Desweiteren sind Wissensaustausch und Dokumentation zwei Teilgebiete der Kommunikation, die elementar sind für ein Entwicklungsteam. Bei uns wird Wissen und Dokumentation nicht einzeln gehortet, sondern als kollektiver Schatz, der gemeinsam zusammengetragen werden muss. Das muss aber organisiert werden, soll nicht langweilig und vor allem nicht zeitraubend sein. Da bin ich als Didakt dann doch sehr gefordert, wie man das am besten hinbekommt. 

Nach deinen ersten Monaten ging es mit der Corona-Pandemie in Deutschland los, eine sehr herausfordernde Zeit für Projektmanager… Wie wurde da mit dem Übergang zum Home Office umgegangen?

Überraschenderweise war das bei uns weniger herausfordernd, als wir alle angenommen hatten. Vor Beginn der Pandemie gab es bei uns nur eine sehr sanfte Fassung von Remote-Arbeiten. Es gab manche, die einen Tag die Woche oder alle zwei Wochen remote gearbeitet haben. Ansonsten waren wir aber immer im Büro. Da wir allerdings seit Anfang des Jahres auf der Suche nach einem neuen Standort waren, gab es schon immer mal wieder leichte Überlegungen mehr remote zu arbeiten. 

Als die Pandemie Ausbrach, hat Sebastian, unser Geschäftsführer, uns offen gefragt, wie wir mit der Situation umgehen wollten. Alle waren für mobiles Arbeiten, zumindest erst einmal. Die Grundvoraussetzungen waren da: Jeder Mitarbeiter hatte bereits einen Laptop und Zubehör. Es wurde nur geklärt, ob jemand etwas spezielles noch für das Home Office brauchte, wie z.B. Bürostühle. Wir sind ein kleines, sehr dynamisches Team, das allein schon durch die Natur unserer Produkte auf ein ständiges Anpassen an veränderte Situationen gewohnt ist. 

Ich denke, wir können uns zu den wenigen Glücklichen schätzen, deren Arbeitsalltag durch die Pandemie vielleicht sogar besser geworden ist und die auch nach deren Ende vermutlich nicht mehr in den alten Arbeitsalltag zurückkehren wollen und werden. Das ist ein ziemliches Privileg, für das ich mehr als dankbar bin.  

Vielen Dank für das Gespräch und dein stets offenes Ohr. Ich wünsche dir weiterhin sehr viel Spaß an der Arbeit hier bei Picalike!

Picalike und das betahaus Hamburg

betahaus Hamburg

Von unseren schnieken, konservativen Büroräumen mit Konferenzraum und Küche, in der fast einmal die Woche unser Chef für das ganze Team gekocht hat, sind wir im Sommer ins betahaus Hamburg gezogen. Mehrere Gründe haben dazu geführt. Jetzt sind wir sehr froh darüber, passt diese super flexible Arbeitsweise doch so viel besser zu unserem Spirit. Einen kleinen Eindruck davon konntet ihr schon in unserem Beitrag “Unser neues Büro”  gewinnen, aber jetzt möchte ich euch das betahaus noch mal genauer vorstellen und über die Philosophie, die dahinter steckt, erzählen. Das betahaus betreibt in Hamburg das betahaus in der Sternschanze und seit 2019 “finhaven by betahaus” in der Hafencity. Wir sind in der Schanze.

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©Janine Meyer Photography

Das Gebäude

Ganz einfach ausgedrückt, handelt es sich beim betahaus um einen 2010 gegründeten Co-Working-Space. Die 2500 Quadratmeter erstrecken sich über 4 Etagen, auf denen sich ca. 34 Büros in verschiedenen Größen (für 4 bis 8 Mitarbeiter), 4 Flächen mit mehreren Tischen fürs flexible Arbeiten (Flexflächen), kleine Küchen, 10 Telefonboxen, 3 Workshopräume, 6 Meetingräume, ein Café und eine Lounge verteilen. Außerdem bietet das betahaus 1 Remote Studio für Podcast-, Greenscreen- und Webinar-Produktionen, eine Tiefgarage, separate Fahrradstellplätze, Rampen und Toilette für Rollstuhlfahrer und eine Terrasse. Auch werden hier Flächen für Meet-ups und Abendveranstaltungen angeboten. Sehr viel Platz also, an dem man auch arbeiten kann, wenn man nicht unbedingt im eigenen Büro sitzen will. Oder wenn mehr Teammitglieder vor Ort sind, als ins Büro passen.

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Die Community

Den Vibe spürt man hier in den Fluren, wo man sowohl Freiberufler wie auch Teams von Start-ups oder kleineren Firmen trifft. Bis vor Kurzem saß hier sogar eine Hebammenpraxis. Hier weiß man nie, in welchem Bereich sein Gegenüber tätig ist, da die Mitglieder sehr branchenübergreifend sind.  Es wird konzentriert gearbeitet, aber gleichzeitig sich auch viel ausgetauscht – egal ob im Slack-Channel, im Café, am Kicker, in Yogakursen oder in der Kaffeeküche. Mal in zufälligen Begegnungen, mal in geplanten Treffen. Und das ist auch der Ursprungsgedanke gewesen: Anstelle dass jeder Freiberufler zu Hause an seinem Schreibtisch sitzt, während ihm die Decke auf dem Kopf fällt oder er leicht vereinsamt, was ja die Hauptprobleme von Einzelkämpfern bei der Arbeit allein zu Hause ist, kann er/sie hier in einer professionellen Umgebung arbeiten. Dazu ist er/sie in eine aktive Gemeinschaft integriert.

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©Janine Meyer Photography

Teelke Meyer,  Head of Community-Management des betahauses, hat das sehr passend beschrieben: “It’s like having colleagues but no boss. Kollegen, die man sich selbst aussucht.” Und natürlich geht es auch ums Netzwerken, darum Kontakte zu finden, mit denen man sich austauschen kann, die einen inspirieren und denen man selbst auch mal auf die Sprünge helfen kann. Wie der Slogan auf der Homepage schon sagt: “Die Community macht den Unterschied. Jeder für sich war gestern.” Überhaupt wird Wissensaustausch hier groß geschrieben. Kommt ein Mitglied zum Beispiel mal nicht weiter, kann es gern auch seine Frage in den Slack-Channel stellen, bei der großen Diversität der Mitglieder hat (fast) immer/oft jemand eine Antwort darauf. Überhaupt finden sich hier leicht Leute, die man um etwas bitten kann, egal ob nach einem Ladekabel oder nach einem fachlichen Rat.Teelke Meyer,: “Ich wollte immer irgendwo arbeiten, wo ich abends schlauer nach Hause komme, als ich morgens hingegangen bin. Wo ich einfach dadurch lerne, dass ich zur Arbeit gegangen bin. Das habe ich hier im betahaus bekommen.” 

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©Janine Meyer Photography

Schnell fühlt man sich hier willkommen, legt die Leitung des betahauses doch großen Wert darauf, jeden einzelnen persönlich kennenzulernen. Kennenlernen tut man sich allerdings auch bei einem Onboarding oder bei der Betahaus-Tour. Dazu kommen Happenings wie zum Beispiel das Betabreakfast (der öffentlich ist und bei dem jeder dabei sein kann) und der Betalunch, allerdings ist dieser nur für die Betahaus Community.

Der eigene Arbeitsplatz

Wie für einen persönlich der Arbeitsplatz aussieht, hängt ganz von den eigenen Vorlieben ab. Die vier Mitgliedschaften, die das Betahaus anbietet, sind da sehr verschieden. Los geht es mit der Club-Mitgliedschaft, in der Flexdesk Bereich, Community Events, Global Roaming, Öffnungszeiten (Mo – Fr | 9 – 18 Uhr) und 10% Rabatt für Getränke an der Bar inklusive sind. Als Nächstes gibt es die Professional-Mitgliedschaft mit Flexdesk Open Space, Community Events, Global Roaming, 24/7 Zugang, 5 Konferenzraumstunden pro Monat, Schließfach, Postfach, Premium Space und Communitypreise bei Veranstaltungen.

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©Janine Meyer Photography

Die Fixed-Desk-Mitgliedschaft beinhält einen eigenen, festen Arbeitsplatz, Community Events, Global Roaming, 24/7 Zugang, 5 Konferenzraumstunden pro Monat, Schließfach, Briefkasten, Community Küche und  Communitypreise bei Veranstaltungen. Und zu guter Letzt die Team-Office-Mitgliedschaft: abgeschlossenes Büro mit 4 bis 8 Arbeitsplätzen, vollständig möbliert, Community Events, Global Roaming, 24/7 Zugang, Konferenzraumstunden, Briefkasten, Premium Space, Communitypreise bei Veranstaltungen.

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©Franziska Weiß

Für uns ist diese Arbeitsumgebung einfach perfekt, haben wir hier doch die Vorteile eines eigenen Büros mit einigen festen Schreibtischen, Postadresse, Küche und Konferenzraum. Aber halt ein kleineres Büro, da mehr nicht nötig ist, wo doch die meiste Zeit im Home- Office gearbeitet wird. Und wenn wir doch alle mal gleichzeitig vor Ort sind, was zweimal im Monat vorkommt, dann freuen wir uns über die Konferenz in der großen Arena, das gemütliche Beisammensein im Café und die konzentrierte Arbeit in den gut ausgestatteten Flexbereichen, in denen wir uns so zusammensetzen können, wie wir es uns wünschen. 

Wie sagt das Betahaus so schön? You’ll never work alone!