Wie läuft’s denn so? Ein Status-Update nach 14 Tagen im Home Office

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Home Office - Kaffeepause bei Picalike
Home Office - Kaffeepause bei Picalike

14 Tage Home Office

Vor gut 14 Tagen hat das Picalike-Team sich einvernehmlich dazu entschieden zum Schutz aller und um die Infektionskurve flach zu halten seine (Arbeits-)Zelte zu Hause aufzuschlagen und für unbestimmte Zeit im Home Office zu arbeiten. Aber wie ist es den Mitarbeiter*innen denn so ergangen in den letzten Tagen? Welche neuen Routinen sind entstanden, was ist gleich geblieben, was vermissen die Teammitglieder am meisten und was am wenigsten? Wir haben ein paar Kollegen und Kolleginnen dazu befragt und hier sind ihre ehrlichen und z.T. nicht ganz ernst zunehmenden Antworten.

Franziska kümmert sich bei Picalike um die Bestandskunden, wie z.B. ESPRIT, Hirmer, Witt Weiden, Madeleine u.v.m.

Wie läuft's denn so? Ein Status-Update nach 14 Tagen im Home Office 1
Franzi's Home Office
Franzi's Home Office

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Nein, eigentlich nicht. Ich habe die Tür zu und werde nicht gestört. Mir ist es wichtig, das Home Office wie einen normalen Arbeitstag zu sehen und Aufgaben wie Wäsche waschen und Co. im Feierabend zu machen, würde ich sonst ja auch so machen.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Da ich mit meinem Partner “nur” in einer 60 qm großen Wohnung wohne, habe ich nicht das Glück ein eigenes Büro zu haben, daher hält wie schon erwähnt meine Küche her. Ich habe meinen Arbeitslaptop und Maus dabei.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Ich unterhalte mich gerne mit meinen Kollegen und fahr auch gerne morgens mit dem Rad zur Arbeit, daher arbeite ich gern im Office. Allerdings finde ich die Möglichkeit Home Office zu machen sehr angenehm und könnte mir auch eine Mischung aus Remote und Office vorstellen.

Es sind nun gute 2 Wochen vergangen, in denen wir uns alle nicht mehr tagtäglich im Büro sehen. Wie geht es dir heute? Wie ist das “Von-zu-Hause-Arbeiten” für dich?

Mir geht es gut, ich sitze in meiner Küche und arbeite an meinen Aufgaben. Nebenbei kann ich das schöne Wetter aus dem Fenster beobachten 😉

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Da ich noch keine Kinder zu betreuen habe und genug Platz zum arbeiten habe, dürfte ich mich nicht beklagen. Ich habe auch vorher schon im Home Office gearbeitet und kann daher gut damit umgehen.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

An sich sieht er wie immer aus: Ich stehe auf, mach mich frisch und setzt mich an den PC. Was sich verändert hat ist, dass ich etwas länger schlafen kann, da ich keinen Fahrtweg mehr habe. Was sich dadurch neu eingeschlichen hat ist, dass ich nach der Arbeit immer einen kleinen Spaziergang mache (natürlich mit viel Abstand zu anderen Menschen). Und nicht zu vergessen: Der Klamottenstil. Ich arbeite ohne Schuhe an den Füßen und habe die meiste Zeit eine Jogginghose an. Obenrum kleide ich mich je nach Tagesablauf (Meeting, kein Meeing mit Kunden) mit einem Hoodie oder normalem Oberteil (Pullover).

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Die lustigen Momente mit meinen Kollegen und die Geschichten von meinem Chef Sebastian 😉 Im Home Office sitzt man doch eher stumm im “Büro”. Achso und natürlich unseren Büro Hund Lilly, die einen immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Was vermisst du am wenigsten?

Das frühere Aufstehen *lach*

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Schwer zu sagen, ich komme wie gesagt gut mit dem Home Office klar und kann Private Dinge auch gut ausblenden. Wenn, dann ist es wohl meine Haltung am PC, immer wieder ertappe ich mich wie krumm ich dasitze oder vom Stuhl rutsche – bin auf die Statistiken gespannt, wie viele Menschen nach der Zeit im Home Office einen Bandscheibenvorfall haben.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Heiße Zitrone (zuckerfrei), Kuschelsocken (für warme Füße), Geschirrspüler (wo kommt das ganze Geschirr her *lach*)

Wieviel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Da ich nicht zu den Hamstern gehöre, sind es nur noch: 8 Rollen. Sollte erstmal noch reichen

Hallo Julius, auch du bist jetzt schon seit über zwei Wochen im Home Office. Wie geht es dir heute? Wie ist das “Von-zu-Hause-Arbeiten” für dich?

Eine interessante Mischung aus Vor- und Nachteilen.

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Weniger soziale Kontakte und weniger gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

Ich stehe deutlich später auf. Das gemeinsame Mittagessen fällt weg und dadurch strukturiert sich der Tag variabler. Die wichtige Frage um 11:30 fehlt (das ist im Picalike-Team die Frage, wer wohin mit zum Mittagessen geht, Anm.d.Red.). Von den Abläufen der eigentlichen Arbeit hat sich nicht viel geändert.

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Den direkten Kontakt mit den Kollegen

Was vermisst du am wenigsten?

Die Arbeitswege.

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Julius im Home Office

Julius ist Software-Entwickler bei Picalike

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Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Große, unüberschaubare und komplexe Aufgaben, die am besten zuerst im Team besprochen und zerteilt werden sollten und bei denen viel Einarbeitung durch Erklärungen anderer erleichtert / eingespart werden könnte.

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Es ist mir am Anfang weder leichter noch schwerer gefallen als zu anderen Zeitpunkten

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Arbeitslaptop + Gaming Maus/Tastatur + Bildschirm + Boxen + Webcam + ANC Headset wenn die Stille zu laut wird.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Wahrscheinlich eine Mischung. 3 Tage Büro, 2 Tage Home Office zum Beispiel.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Bildschirm, Musik, Videochat.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Alles.

Maik ist Projektmanager des Picalike-Dev-Teams

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Maiks Home Office

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Meine knapp 10 Km Fahrradtour morgens hin und abends zurück. Ich brauche diese Zeit eigentlich um den Kopf freizukriegen, frische Luft zu tanken und stehe total auf das Training. Irgendwie plane ich auf dem Rad auch schon immer meine Arbeit oder lasse den Tag noch einmal Revue passieren.

Ansonsten fehlt mir auch das Arbeitsklima vor Ort. Wir haben wirklich ein tolles Team bei picalike und ich habe viel weniger Kontakt mit allen im Moment.
Gerade als Projektmanager liegt es mir auch am Herzen, die persönlichen Befindlichkeiten meines Teams zu kennen, um sie unterstützen zu können, wenn sie mal einen nicht so tollen Tag haben. Davon bekomme ich derzeit viel weniger mit und ich bin schon seit Tagen am grübeln, wie ich das ändern kann.

Was vermisst du am wenigsten?

An manchen Tagen lenken wir uns im Büro gegenseitig ein wenig zu sehr von der Arbeit ab. Ich bin da auch nicht immer ganz unschuldig dran. Das merke ich daran, dass ich meine Aufgaben manchmal auch in etwas weniger Zeit schaffe als sonst.. Aber auf Dauer wäre ich dann doch lieber 30 min länger im Büro und hätte mehr von dieser Interaktion, da ich denke, dass gerade diese kleinen Interaktionen für eine gute Arbeitsatmosphäre wie das Salz in der Suppe sind. Ohne sie ist es einfach zu fade. Und oft kommen einem gerade in diesen Momenten gute Ideen.

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Da ich durch meine beiden Kinder eh nicht viel Spielraum habe in Fallen zu rutschen, gibt es derzeit keine. Aber ich weiß aus früheren Home-Office-Zeiten, dass ich definitiv nicht mal eben in der Pause kurz eine Serie anfangen sollte oder gar die Xbox anschalten.

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Nope. Das mag aber auch daran liegen, dass ich aus dem Einzelsport-Leistungssport-Bereich komme. Eigendisziplin ist da unabdingbar. Nur die Schokolade auf meinem Tisch macht mich manchmal schwach…

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Eine Kombination von beidem. Ich denke 2-3 Tage Home Office kann ich mir gut vorstellen, aber ich bin der Meinung, dass für bestimmte Dinge reale Face-to-Face Kommunikation besser ist. Insbesondere gilt dies für unsere wöchentlichen Meetings und Fortbildungsmaßnahmen, sowie meine Moderationen bei Firmeninternen Mini-Workshops.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Derzeit noch eine ganze Packung, aber ich mache mir langsam Sorgen, da ich seit 10 Tagen beim Einkaufen nirgends welches gesehen habe.

Und wie geht es dir so im Home Office, Maik?

Mir geht es derzeit recht gut. Meine Frau, meine Kinder und ich sind gesund und fit, was in der jetzigen Zeit wohl das Wichtigste ist.

Meine Tage sind noch durchgeplanter als vorher, was allerdings eher meine Lebenssituation mit kleinen Zwillingen Zuhause geschuldet ist. Der Balanceakt zwischen Projektmanager und Papa ist erheblich schwieriger geworden, da sich das alles jetzt am gleichen Ort befindet.

Zum Glück befinde ich mich wenigstens noch in der Situation, ein komplettes Arbeitszimmer zu haben. Aber natürlich geht hier doch das ein oder andere Mal die Tür auf und meine Frau steht mit Anforderungen da. Und wenn man ein Kind, oder noch schlimmer beide im Hintergrund weinen hört, da bleibe ich dann doch nicht sitzen.

Das wäre so natürlich nicht im normalen Büro-Alltag passiert. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, kann ich erst nach noch mehr Zeit sagen. Ich bin abends jedoch definitiv viel erschöpfter als vorher, weil es keinen Arbeitsweg zwischen meinen beiden Hauptberufen mehr gibt. Da habe ich immer langsam von einer Tätigkeit auf die andere umgeschaltet. Jetzt ist es sofort.

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Mit meiner Frau eine Regelung zu finden, die mir ermöglicht trotz zwei Kindern konzentriert zu arbeiten. Das ist etwas, dass wir immer noch am aushandeln sind, denn für sie ist es wirklich nicht einfach zwei Babys alleine zu bespaßen und versorgen.
Auch ein paar technische Dinge. Ich muss z.B. meine Breitbandübertragung ins Arbeitszimmer anders regeln, da ich sonst gerade in Videokonferenzen doch arg meine schwache W-Lan Übertragung merke.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

Der Arbeitsablauf selbst hat sich nicht wesentlich verändert. Ich leite immer noch morgens mein tägliches Meeting mit den Entwicklern an, wenn jetzt auch über Video-Call. Lustig daran ist, dass das Team sogar im Home-Office darauf besteht, dass es ein Stand-Up-Meeting ist, obwohl ich gar nicht darauf beharrt habe. Ansonsten spiele ich immer noch jede Menge Solitaire auf unseren Trello-Boards, und arbeite Hand in Hand mit dem Marketing/ Sales Team, mit dem ich vorher im gleichen Raum gesessen habe.

Verändert hat sich für mich, dass ich gefühlt mehr Zeit mit dem Trello-Board verbringe, da wir derzeit kein reales Board im Entwicklungs Office für das ganze Team zur Verfügung haben. Auch hat der Anteil der schriftlichen Kommunikation über Slack stark zugenommen. Für bestimmte Dinge wie Mini-Workshops muss ich mir online Lösungen einfallen lassen. Und ich kann länger ungestört an einer Aufgabe arbeiten.

Allerdings sind meine Pausen jetzt anders. Ich mache meine Mittagspause etwas später, da das Socialising mit dem Team beim gemeinsamen Mittag nicht mehr existiert und bisher noch keiner nach gemeinsam virtuellen Essen gefragt hat. Von meiner 1 Stunde Mittagspause nutze ich 3-4 Tage die Woche 50 Minuten für Sport. Mein Arbeitszimmer verbirgt auch einiges an Fitness Utensilien. Zum einen brauche ich das als Ausgleich, zum anderen auch um der permanenten Sitzerei am Rechner entgegenzuwirken.

Naja und ich habe hier meinen Pezziball als alternative Sitzmöglichkeit. Somit wechsle ich alle 60 Minuten zwischen Ball und Stuhl hin und her. Und dann wird jeden Tage halt eine Weile auf dem Ball rumgehoppst. Ich glaube, im Büro würden ich schon recht merkwürdig geguckt werden, wenn ich da so wild rumzappeln würde.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Ich habe einen zweiten 28 Zoll Full HD Monitor von Benq, Bose Bluetooth Boxen (wenn die Musik mal laut sein soll), ein sehr gutes Marshall Bluetooth Over-Ear-Headset (für Videokonferenzen oder wenn ich Außengeräusche ausblenden will), meinen Firmenlaptop, meine Firmen High End Gaming Mouse (ich steh auf das grüne Licht von der), meine Todesstern Tischlampe, die im gleichen Grün leuchtet (Nerd-Attack).

UUUND den Albtraum aller Bürokollegen: Ich besitze eine 1,5 Kg schwere High- End- Tastatur der deutschen Firma Klim mit MECHANISCHEN Tasten. Da ist jeder Tastenanschlag ist so laut wie bei einer uralten Schreibmaschine. Die dürfte ich im Büro wohl nie benutzen. Das Tastenanschlag- Nachleuchten habe ich natürlich auch auf Grün gestellt.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

1. laute Musik 2. dunkle Schokolade 3. Sport gegen zu viel dunkle Schokolade Essen.

Und Silvia, wie ist es dir so ergangen in den letzten Wochen?

Arbeit funktioniert sehr gut. Es ist schön jeden Tag um dieselbe Uhrzeit anzufangen, das klappt nicht immer wenn ich ins Büro kommen muss (meine Schuld :)).

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Keine.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

Ich brauche viel weniger Zeit um mich am morgen bereit zu machen, wenige Entscheidungen, wenig Stress. Ich kann früher in der “Flow State” kommen. Manchmal kommen zu viele Notifications, aber ich gewöhne mich langsam ein. Daily Meetings finde ich nun noch wichtiger und ich freue mich darauf.

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Austausch mit KollegInnen, meinen ergonomische Stuhl und nach Hause am Feierabend Fahrrad zufahren. Und Lilly (der Bürohund, Anm.d.Red.).

Was vermisst du am wenigsten?

Den Lärm.

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Silvia im Home Office

Silvia ist Software-Entwicklerin bei Picalike

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Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Zu viele Snacks vorhanden 😀

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Nein! Ich bin fokussierter und produktiver.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Nur meinen Laptop und WLAN.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Remote 1 Tag pro Woche, manchmal 2 bei schwierigen Aufgaben.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Eine andere Person (meinen Mann) dabei in der Wohnung dabei zu haben, Daily Dev-Meetings, hausgemachter Cappuccino.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

19 Rollen 😆 Aber die habe ich innerhalb 3-4 Woche gesammelt, kein Hamsterkauf!

Adrian ist Account Executive bei Picalike

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Adrian im Home Office

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Freche Sprüche von den Kollegen (sozialer Austausch).

Was vermisst du am wenigsten?

Meine Kollegen (Spaß 🙂 ).
Den Arbeitsweg und Ablenkung.

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Ja, vorwiegend durch die äußere Situation. Es gab ein paar familiäre Auswirkungen, was die ersten Tage abgelenkt hat. Aber mit der Zeit habe ich mein Zimmer jetzt zum Büro gemacht.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Packungen oder Rollen?

Adrian, du bist wohl der kommunikativste Typ in unserem Team 😉 Wie geht es dir denn so nach über zwei Wochen im Home Office?

Mir geht es heute gut, obwohl es gemischte Gefühle gibt. Auf der einen Seite finde ich es super, keinen Arbeitsweg zu haben und Zuhause zu sein. Insbesondere nachdem ich meinen Arbeitsplatz eingerichtet habe.

Jedoch „vermischen“ sich die Tage irgendwie, da jeder Tag den selben Ablauf hat. Das hat aber wohl weniger mit dem Home Office zu tun, als mit der beschränkten Freizeitplanung.

Auch wenn der soziale Kontakt fehlt, gefällt mir das HO ganz gut. Ich bin produktiver und quatsche nicht mehr soviel 😀

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Eine Routine aufzubauen. Daran arbeite ich noch immer, was sich aber so langsam fügt. Es ist noch alles ein wenig ungewohnt.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

An sich ist alles ähnlich wie vorher. Nur Mittag unterscheidet sich stark vom Büro.

Morgenroutine: Aufstehen, frisch machen/anziehen, dann an den Rechner, kurz Kaffee machen.

Mittag: kurze Pause, entweder fernsehen oder telefonieren (neu).

Abends möchte ich eigentlich mehr raus, um eine Abgrenzung von Büro zu Freizeit herzustellen. Daran arbeite ich noch.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Laptop, Bildschirm, Tastatur, Maus. Ich habe mir gerade noch eine professionelle Webcam privat bestellt, womit ich noch besser Videos machen kann.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Internet, Laptop, Strom.

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Zu lange an einer Sache hängen zu bleiben, da ich noch nicht den ständigen Austausch mit den Kollegen habe. Besser wären wahrscheinlich kürzere, aber frequente „Statusmeetings“ um über die eigene Arbeit zu reflektieren und zu priorisieren.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Eine Mischung wäre ideal. Remote mit frequenten Touchpoints. Quasi vergleichbar mit Sprints.

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