Menswear DeCoded: 10 Regeln, um sich als Mann gut zu kleiden

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Es gibt sicher Millionen Mal mehr Ratgeber zu Outifts für Frauen als für Männer. Daher werde ich mich diesmal mehr um Regeln der sicheren Zusammenstellung eines Outfits für Männer kümmern. Tagtäglich werden tausende Outfits mit unserer Technologie erzeugt und Millionen Kombinationen angezeigt.

Unternehmen wie Esprit, Hirmer oder Sportscheck nutzen erfolgreich unsere Complete the Look Lösung. Diese Unternehmen haben aber eine extrem hohe Expertise, skalieren diese dann aber noch zusätzlich mit unserer KI.

Aber worauf achten die Stylisten, wenn sie top performende Outfits erstellen? Wir haben uns die Statistiken und Daten der Outfits mal genauer angesehen und folgende Korrelationen erkannt. Einige davon klingen sicher selbstverständlich:

Regel 1: Halte dich an die Basics

Wenn es mal schnell sein soll, dann sind Basics das richtige für dich. Mit Basics wirst du in der Regel richtig liegen aber du wirst auch nicht auffallen. Jeans, T-Shirt, Sneaker – Das sind tolle Basics, mit denen man gut durch den Tag kommt. Um nicht ganz 0815 zu sein, kann man den Fokus auf das T-Shirt lenken, indem man dort ein Statement setzt, beispielsweise mit einer ausgefallenen Farbe oder einem auffälligen Druck.

Will man doch etwas stärker auffallen, aber sich an Basics orientieren, sind hochgekrempelte Hosen mit verrückten Socken eine tolle Alternative. Falls im Laufe des Tages sich die Meinung ändert, krempelt man einfach die Hose runter und schon hat man ein Full-Basic-Outfit und kann in der Masse untertauchen.

 

 

Regel 2: Einfach ist besser

Wie schon bei den Basics, sollte man sich mit der Auswahl sicher fühlen. Ist man sich nicht ganz sicher, sollte man es sich einfach machen und auf der sicheren Seite bleiben. Weißes Hemd, Chino Hose, Gürtel und eine einfache Jacke sind eine simple, aber auch top sichere Auswahl. Es ist unwahrscheinlich, dass man damit etwas falsch macht.

Während Basics fast immer Casual Outfits sind, kann ein einfaches Outfit sowohl Casual, Business wie auch Elegant zugleich sein.

Regel 3: Auf die Passform kommt es an

Eine der größte Herausforderung ist die passende Größe. Bei Damen- und Herrenbekleidung gibt es unterschiedliche Anforderungen an ein gut sitzendes Kleidungsstück. So ist es auch für Männer keine einfache Aufgabe das passende Hemd, die perfekte Hose oder die idealen Schuhe zu finden.

Im Falle, dass man nicht 100% der Norm entspricht (wer tut das schon…), sollte man eine Änderungsschneiderei in seiner Nähe aufsuchen. Ärmel- oder Beinlänge kürzen oder alles etwas enger oder weiter nähen lassen. Man sieht nicht nur besser aus, wenn alles passt, man fühlt sich auch um einiges besser.

Folgendes sollte man sich merken: Fit comes first.

 

Regel 4: Bewusst beschichten

Aufgepasst: Nutze deine Kreativität, lasse sie aber nicht mit dir durchgehen, nicht alles lässt sich stilsicher kombinieren.

Gerade im Herbst und im Winter ist ein Zwiebel-Look mega angesagt. Shirt, Pullover und Jacke halten uns nicht nur warm. Bei mehreren Schichten, kann man mehrere Teile kombinieren und so viel interessantere Outfits kreieren.

Regel 5: Es soll natürlich aussehen

Ein Outfit sollte nicht nach Arbeit aussehen. Damit meine ich nicht einen Business-Look sondern, ideal ist ein Outfit dann, wenn es aussieht, als wäre es einem total leicht gefallen alles so perfekt zu kombinieren. Erst recht dann, wenn man mal etwas Neues ausprobieren möchte.

Regel 6: Probier mal Neues aus

Viel zu oft bestehen Outfits für Männer aus den gleichen Teilen und den gleichen Mustern. Man(n) sollte hin und wieder auch mal etwas Neues probieren. Gehe mal in einen Laden und wähle Teile aus, die du sonst nicht anprobiert hättest. Probiere sie mal an und vielleicht entdeckst du eine ganz neue Seite an dir.

Das gleiche zählt auch beim Erstellen von Outfits in unserer Look-Lösung. Neues muss nicht schlecht sein und kann einem eine ganz neue Perspektive eröffnen.

Regel 7: Farben als Akzent

Farben zu kombinieren ist praktisch eine Wissenschaft für sich. Wer sich nicht mit Farbtheorien auseinandersetzen will, hält sich einfach an das Altbewährte. Ein oder zwei Farbakzente helfen aber beim Aufwerten des Outfits.

Nutze Farben zu deinem Vorteil aber mehrere Farben zu kombinieren ist nur etwas für Outfit-Experten.

 

 

 

Regel 8: Wähle situationsbasierend

Wann sollte man was tragen? Wenn man diese Frage mit ganzer Sicherheit beantworten kann, dann hat man schon 50% erreicht. Mal sind Jeans, Hemd und Sakko perfekt für einen Kundentermin, ein anderes Mal ist man damit Over- oder Underdressed. Hier lauern einige Stolperfallen. Daher sollte man sich erst einmal sicher sein, was zu der anstehenden Situation am besten passen würde. Hat man die initiale Frage beantwortet, kann man mit der Auswahl der Teile seines Outfits starten.

Wenn man die Frage aber nicht beantworten kann, gehe nochmals zurück zu Regel 1 und 2.

Regel 9: Akzeptiere Fehler

Das perfekte Outfit gibt es nicht. Hole Inspirationen von überall. Ob Social Media, Magazine, TV, Freunde oder ein Fremder in der Bahn. Überall findet man andere Menschen, die einen in Sachen Style inspirieren können. Aber eines sollte man nicht machen: sich stressen. Bedenke Regel 5. Daher akzeptiere einfach schon im Voraus, dass es auch mal schief gehen kann. Mal kann eine Farbe nicht gut passen oder man ist der Einzige der ein Hemd trägt.

Nimm es mit Humor und mache es das nächste Mal besser.

 

Regel 10: Akzeptiere Komplimente

Etwas, das bei Männern viel seltener vorkommt, als bei den Damen sind Komplimente zum Outfit. Hat man sich gerade erst einen maßgeschneiderten Anzug geholt oder anprobiert, sind Komplimente an der Tagesordnung. Aber im Alltag sind diese, in Bezug auf den Look, eher selten. Daher, wenn man mal deinen Style lobt, nimm es an!

Mit solch einer Bestätigung wird man selbstsicherer und gleichzeitig auch sicherer bei seiner Outfit-Wahl.

Aber…

Es waren ja nur 10 sehr simple Regeln, die aber aus tausende kuratierten Looks sich ergeben haben. Sie helfen sowohl beim Anlegen von Looks im System, wie bei der Auswahl vor dem eigenen Kleiderschrank.

Wir planen in der nächsten Zeit auch eine Analyse der Daten bei Damen Outfits. Ich bezweifle aber, dass 10 Regeln dort ausreichen werden… 🙂

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