Georg Glinz und UNITOs neuer E-Commerce-Podcast UNgeniert

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UNgeniert Podcast Georg Glinz

Am 15. Oktober startete unser Kunde UNITO seinen E-Commerce-Podcast UNgeniert mit einer spannenden und sehr informativen Folge zum Thema „Corona – Ein Segen für den Onlinehandel?”. Da haben wir natürlich gleich reingehört und so einiges über dieses außergewöhnliche Jahr bei UNITO erfahren. Besonders freuen wir uns nun darüber, dass wir dem Moderator Georg Glinz, Bereichsleiter UNITO-Unternehmenskommunikation, noch einige Fragen zum Podcast, zu Entwicklungen bei UNITO und dem E-Commerce stellen durften – und seine Antworten hier mit euch teilen können:

UNgeniert Podcast Georg Glinz

©Unito / Moestl

Ihr habt letzten Monat einen Podcast ins Leben gerufen. Worüber werdet ihr uns darin berichten?

Mit unserem Podcast wollen wir die weite Welt des E-Commerce thematisch in einer möglichst großen Bandbreite abdecken – und das auch mit einer bunten Vielfalt an Gesprächspartner*innen. Ich bleibe als Moderator gleich – meine Interviewpartner*innen werden sich aber ändern. Die beiden ersten Folgen, in denen UNITO-Geschäftsführer Harald Gutschi zu Gast ist, bilden da also quasi eine Ausnahme. Eine Regel hat der Podcast aber: Es soll immer möglichst ungeniert gefragt und geantwortet werden. Wir haben uns fix vorgenommen, dem Podcast-Namen in jeder Folge alle Ehre zu machen. 

Die erste Folge heißt „Corona – Ein Segen für den Onlinehandel?” und darin führst du ein Interview mit Harald Gutschi. Warum hast du gerade dieses als erstes Thema gewählt?

Wir haben uns bei unserer Auftaktfolge aus zwei Gründen für dieses Thema entschieden: Zum einen, weil es das Thema ist, das heuer im Onlinehandel so viel bewegt hat, zum anderen weil es auch das Thema ist, das in diesem für uns alle so fordernden Jahr die Gesellschaft am meisten bewegt. Und wir wollen mit unserem Podcast ja schließlich Menschen dazu bewegen, sich überhaupt oder noch mehr mit dem E-Commerce zu beschäftigen und sich dafür zu interessieren – ganz egal, ob das Leute aus der Branche, Journalist*innen oder Menschen sind, die vielleicht mit Onlinehandel bis jetzt noch nicht so viel zu tun hatten. 

Wir wollen hier nicht arg spoilern, aber die ersten 2 Wochen gingen die Umsätze bei UNITO extrem zurück, setzten alle in Sorge. Wie groß war der Rückgang? 

Im Nachhinein kann man sagen, dass die ersten beiden Lockdown-Wochen natürlich auch für uns bei UNITO und allen unseren Marken eine extrem schwierige Zeit waren: Wir hatten zu Beginn des Lockdowns mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 50 Prozent zu kämpfen. Damals konnte auch noch niemand ahnen, wie positiv sich das weitere Geschäftsjahr dann noch entwickeln sollte – für den Onlinehandel im Allgemeinen und für uns als UNITO im Speziellen. Der Digitalisierungs-Push und das veränderte Kaufverhalten der Konsument*innen beflügeln die Umsatzentwicklung der UNITO massiv. In der ersten Hälfte unseres Geschäftsjahres 2020/21, also im Zeitraum von 1. März bis 31. August 2020, haben wir mit unseren Marken (u. a. OTTO, UNIVERSAL, QUELLE, Lascana) einen Gesamtumsatz von 201,5 Millionen Euro (IFRS 15) realisiert, das ist ein Plus von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis. Im direkten Warengeschäft mit dem Kunden (Kundenumsatz) legt die UNITO-Gruppe sogar noch deutlicher zu: Mit einem Umsatz-Plus von 18 Prozent wachsen die Marken der UNITO mehr als doppelt so stark wie der Markt  und gewinnen Marktanteile (Marktwachstum von 7 Prozent laut „E-Commerce-Studie Österreich 2020“, KMU Forschung Austria, Juli 2020). Besonders erfreut sind wir auch über die deutlich gewachsene Zahl an Neukund*innen: In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres haben wir nahezu 400.000 neue Kund*innen gewonnen, das ist eine Steigerung von mehr als 20 Prozent im Vorjahresvergleich. Viele Menschen kaufen während des Lockdowns bzw. im Anschluss an den Lockdown überhaupt das erste Mal im Internet. Sie verlieren durch die erzwungene Verlagerung des Lebens ins Digitale auch die Scheu vor Onlinekäufen.  

Euer Sortiment ist sehr weit gefächert. Welche Sparte stieg nach der Talfahrt besonders?

Ein schönes Zuhause ist seit Beginn der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Große Teile der Bevölkerung können und wollen ihr Geld zurzeit nicht für Autos oder Urlaube ausgeben, sondern stecken es in ihr Zuhause. Deshalb hat sich das Living-Segment (Möbel, Haushaltswaren, Heimtextilien) bei allen UNITO-Marken besonders erfreulich entwickelt. Als Reaktion auf diesen „Stay at home“-Trend bauen wir in diesem Bereich unser Sortiment auch laufend weiter aus: aktuell etwa ganz besonders mit nachhaltigen Marken und Kooperationen mit Designer*innen wie Lena Gercke oder Guido Maria Kretschmer. 

Harald Gutschi gibt uns viele Zahlen zu den Entwicklungen bei UNITO. Gibt es eine, die dich besonders überrascht hat?

Ja, die extremen Steigerungen bei allen Artikeln, die mit dem aktuellen „Stay at home“-Trend in Verbindung stehen: Beim Living-Segment hatten wir in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21 im Vorjahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 41 Prozent. Im Baumarkt-Segment wachsen wir mit 54 Prozent sogar noch deutlicher. Das sind schon erstaunliche Zahlen. 

Das stimmt! Auf welche Themen dürfen wir uns nun freuen?

Die zweite Folge hat zum Thema: „Ist der Stationärhandel tot?“ Man kann sie sich auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Google Podcasts anhören. Gerade wurde die dritte Folge veröffentlicht, am 25. November. Allzu viel möchte ich davon eigentlich noch nicht preisgeben. Aber zwei Details kann ich trotzdem schon verraten: Es wird dieses Mal inhaltlich weniger zahlenlastig, viel menschlicher, und ich werde auch nicht mehr Harald Gutschi, sondern eine Gesprächspartnerin interviewen.

Lieber Georg, ich danke dir sehr für deine Zeit und deine ausführlichen Antworten. Wir sind schon sehr gespannt darauf, was wir alles in den nächsten Folgen erfahren werden und wünschen euch viel Erfolg!

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