5 Fragen an Sandra

5 Fragen an Sandra

Noch ein neues Teammitglied ist letztes Jahr uns gestoßen! Es ist schon längst überfällig, sie euch vorzustellen. Das wollen wir jetzt gleich nachholen. Wir freuen uns, dass Sandra Jurema Kade seit dem 1. September unsere Content Marketing Managerin ist und Lea Schilling während ihrer Elternzeit vertritt. Sie selbst kommt auch gerade aus der Elternzeit. Davor war sie in einem ganz anderen Bereich tätig. Die letzten 14 Jahren hat sie als freiberufliche Schlussredakteurin und Übersetzerin gearbeitet. Die Elternzeit nach der Geburt ihrer Zwillingsmädels hat sie für eine Neuorientierung genutzt und freut sich nun darauf, das in jahrelanger Erfahrung Gelernte mit den neu gelernten Wissen zu kombinieren. Klingt spannend! Welche Rolle Brasilien und  Rhabarberschorle in ihrem Leben spielen und seit wann sie schon Picalike kennt, erfahrt ihr in den folgenden 5 Fragen, die wir ihr gestellt haben.

Sandra Kade

Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Da muss ich etwas ausholen: Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber in Brasilien im Amazonasgebiet aufgewachsen. Mit 17 bin ich zurück nach Deutschland gekommen, um in einem Internat in Niedersachsen Abitur zu machen, bevor ich zum Studieren nach Rostock gegangen bin. Seit meinem Abschluss wohne ich nun wieder in Hamburg, meinem Geburtsort.

Ich liebe DIY, Yoga und Backen/Kochen. Leider kommen meine Hobbies gerade etwas zu kurz, seit die Zwillinge auf der Welt sind, aber sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, bringe ich ein paar Cupcakes vorbei, versprochen!

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Ich freue mich darauf, Picalike, seine tollen Produkte und wie hier gearbeitet wird anderen regelmäßig zu zeigen, andere darüber und auch über so einiges mehr zu informieren. Ich kenne das Unternehmen schon seit seiner Gründung und freue mich sehr darüber, nun auch ein Teil davon zu sein.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Dass ich mit der Themenwahl für Newsletter, Blogbeiträge etc. und mit der Ausarbeitung der Themen die Empfänger erreichen und abholen konnte. Und vielleicht sogar ein paar Returns bekommen habe.

Bist du eher der Homeoffice- oder der Bürotyp?

Irgendwie beides, auch wenn ein bisschen mehr Homeoffice-Typ als Bürotyp. Ich arbeite gern von zu Hause aus, da ich beim Writer’s Block einfach mal Wäsche sortieren oder Geschirrspülmaschine ausräumen kann, wobei mir garantiert wieder eine Idee kommt, an die ich mich dann mit einem frischen Kaffee gestärkt direkt setzen kann. Aber ich arbeite auch gern im Büro mit anderen Menschen, da auch der Austausch sehr inspirierend sein kann, und ich dann gefühlt auch näher am Geschehen bin. (Ja, ich weiß, dass man durch Slack etc. immer voll dabei ist, auch von zu Hause aus, aber ich finde trotzdem die persönliche Anwesenheit am Ort des Geschehens einen Tick näher 🙂 )

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Da die Zwillinge noch so klein sind, definitiv eine Rhabarberschorle, die ist doch sehr erfrischend, oder einen entkoffeinierter Latte macchiato mit Hafermilch. Wenn ich jetzt aber keine kleinen Babys hätte, wäre es definitiv eine Weinschorle, mein absoluter Feierabend-Drink: frisch, perlig und sehr leckerer Geschmack. Je nach Stimmung dann weiß oder rosé.

 

Dann holen wir bald hier unten im Café vom Betahaus mal schnell einen entkoffeinierten Latte macchiato mit Hafermilch und hoffen, dass du auch ein paar Muffins dabei hast.

Ein Gespräch über adSoul, Automatisierungen und Marketing in 2021

Adsoul

Heute möchten wir euch gern Thomas Ziegler und adSoul vorstellen, die Automatisierungslösung für bezahltes Suchmaschinen-Marketing. Mit ihr können zum Beispiel Online-Shops schneller detailliertere Ads platzieren. Denn es ist mal wieder Zeit, einen Blick über den Picalike-Tellerrand zu werfen und zu gucken, was es alles Spannendes um uns herum gibt. Und spannend ist es auf jeden Fall, was unser Partnerunternehmen zu bieten hat!

Adsoul

Lieber Thomas, danke, dass ich dir diese Fragen stellen darf! Starten wir mal direkt mit der ersten Frage zu Marketing durch: Was meinst du, wie hat sich das Marketing im Allgemeinen im letzten Jahr durch die besonderen Umstände verändert?

Wie viele andere Branchen und Fachbereiche auch ist es im Marketing durch die weltweite Pandemie nicht einfacher geworden. Dennoch glaube ich, dass wir gerade im Digital Marketing in einer sehr privilegierten Stellung sind, weil die meisten von uns von zu Hause aus arbeiten können, die meisten Jobs erhalten geblieben sind (natürlich abgesehen von bestimmten Branchen wie Travel bspw.) und auch wenn 2020 viele Herausforderungen mit sich brachte, so haben wir als Marketeers doch ein sehr erträgliches Los gezogen. Dennoch musste sich auch das Marketing vielerorts anpassen. Wir wollten letztes Jahr beispielsweise 18 Messen und Konferenzen besuchen, um adSoul dort noch bekannter zu machen und Interessenten einen Einblick in unsere Lösung zu geben. Vor Ort Veranstaltungen fielen reihenweise aus, die digitalen Pendants, so gut sie auch gedacht waren, konnten das leider nicht einmal ansatzweise kompensieren. Das mussten wir ausgleichen und der Kanal der Wahl war natürlich digital. So wurde der Druck auf das Online Marketing noch einmal deutlich erhöht und der gestiegene Wettbewerb bei Google, LinkedIn und Co. hat natürlich auch die Preise in die Höhe schnellen lassen.

Aber nicht nur der direkte Kontakt mit den Kund:innen durch Veranstaltungen ist entfallen, auch die so wichtigen Fortbildungsmöglichkeiten für unsere eigenen Mitarbeiter:innen fielen erstmal bis auf Weiteres weg. Die Digitalbranche hat durch das sehr dynamische Umfeld einen hohen Lern- und Anpassungsdruck. Ausgefallene Events haben da einen deutlichen Kraftakt bedurft, um das Know-How-Update, aber auch das fast noch wichtigere Networking nicht komplett zu vernachlässigen.

Das Arbeiten selbst hat sich im Marketing, wie in vielen anderen Berufsfeldern auch, stark verändert. Durch Homeoffice mussten wir ein neues Arbeiten verinnerlichen. Erhöhter Abstimmungsbedarf und mehr Zeit in die Organisation von Informationsfluss sind nur zwei der Punkte, die zusätzlich auf das normale und die oben erwähnten Anstrengungen hinzukamen. Dennoch haben wir ein wirtschaftlich sehr gutes Jahr erlebt und konnten v.a. durch das Marketing kräftig wachsen.

Nach anfänglicher Unsicherheit haben auch unsere potenziellen Kund:innen den Bedarf nach Digitalisierung und Automatisierung noch stärker für sich entdeckt, und vor allem in der zweiten Jahreshälfte haben wir sehr, sehr viele digitale Termine geführt. Auch das war vorher kaum der Fall. Ich denke aber, dass es auch künftig ein fester Teil des Marketings und hier besonders auch des CRM bleiben wird. Dadurch sinken nicht nur die Kosten, auch die Häufigkeit des Austauschs kann intensiviert werden und auch kleinere Themen und Fragestellungen schnell und unkompliziert geklärt werden.

Bevor du zu Marketing-Automatisierungen gekommen bist, warst du viele Jahre im Marketing von verschiedenen großen Online-Shops tätig (Witt Weiden, Peter Hahn). Welche ist die wichtigste Lehre, die du dort gezogen hast?

Adsoul
In meinen Jahren, in denen ich im digitalen Marketing für große Multichannel-Händler gearbeitet habe, ist mir eines bewusst geworden: Es gibt immer genug zu tun und niemals genügend Zeit, um alles, was man gerne anpacken möchte, erledigen zu können. Planung, Priorisierung und schnelles, agiles Adaptieren sind mit die wichtigsten Soft Skills, derer es bedarf. 

Das Umfeld ist hoch dynamisch und schreitet extrem schnell voran. Wer mitspielen möchte, muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Und das auf sehr vielen Gebieten. Kreativität, Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten, Datenanalytik und Tech-savyness und hohe Empathie für die Zielgruppe sind Themengebiete, die normalerweise nicht Hand in Hand gehen, aber dennoch fast schon Grundvoraussetzung sind, um gutes Online Marketing zu machen.

Wie bist du eigentlich zum Marketing gekommen?

Ich hatte mich 2008 im Rahmen einer Selbstständigkeit neben dem Studium mit dem Thema E-Commerce beschäftigt. Vor allem mit der Notwendigkeit, Traffic auf die Seite eines eigenen Online-Shops zu bringen. Ich habe mir autodidaktisch die wichtigsten Vermarktungskanäle beigebracht. Dabei hat mich das Suchmaschinenmarketing gleich begeistert, erzeugt es doch sehr schnell eine direkte Messbarkeit. Gerade wenn du noch ganz am Anfang bist, ist das wahnsinnig hilfreich, um schnell zu lernen und dich selbst weiterzuentwickeln. Außerdem motiviert es ungemein zu sehen, was passiert, weil du dies oder jenes machst.

Adsoul

Ich denke auch, dass die Mechanismen hinter SEA ein sehr gutes allgemeines Verständnis für das jeweilige Geschäftsmodell in Summe aufzeigen. Durch die direkte Messbarkeit ist man immer recht schnell in den Metriken noch einen Schritt weiter. Das Thema Customer Lifetime Value war bei uns von Anfang an in den Köpfen, wenn es um die Steuerung ging. Durch die enorme Transparenz hat man sich auch früh schon mit Tracking und der Funktionsweise von Shopsystemen auseinandersetzen müssen und konnte auch hier das Wissen auf eine noch breitere Basis setzen. 

13 Jahre später: Was schätzt du, wird sich nun in 2021 nach dem sehr speziellen 2020 verändern?

Wie schon erwähnt hat ja nicht nur im Marketing ein deutlicher Shift Richtung Digitalisierung stattgefunden. Dadurch hat auch das Thema Online Marketing noch stärker an Bedeutung zugelegt, und in einem Markt, der sich ohnehin durch eine Knappheit an Experten und Talenten auszeichnet, erhöht das den Druck auf die Effizienz der eingesetzten Arbeitszeit. Automatisierung, und davon bin ich fest überzeugt, hilft uns dabei, mehr zu erreichen. Denn durch die Automatisierung von zeitaufwendigen Aufgaben habe ich mehr Zeit, mich um andere Dinge zu kümmern. Sei es das Definieren neuer Wachstumsfelder, das Optimieren bestehender Maßnahmen oder auch die bessere Abstimmung der Maßnahmen untereinander. Marketing Automation wird deshalb auch die nächsten Jahre weiter deutlich an Bedeutung hinzugewinnen und sich aus den genannten Gründen (Mangel an Fachkräften und schnelles Wachstum des Bedarfs) weiter beschleunigen.
Spannend bleibt zu sehen, inwiefern sich das remote Arbeiten auswirkt.

Neujahr ist zwar schon etwas her, aber trotzdem: Was wünschst du dir für 2021?

Für adSoul wünsche ich mir, dass wir den eingeschlagenen Pfad weiter erfolgreich verfolgen und unsere Mission, die Menschen von wenig wertschöpfenden aber notwendigen Aufgaben zu befreien, weiter voranbringen. Für uns alle wünsche ich mir, dass wir die Pandemie möglichst schnell überwinden und durch verantwortungsvolles und solidarisches Handeln die tragischen Verluste von geliebten Menschen auf ein Minimum reduzieren können. 

Und worauf sollte jedes Unternehmen im nächsten Jahr besonders achten?

People First. 2020 hat den Unternehmen vieles abverlangt, aber gestemmt haben das hauptsächlich die Mitarbeiter. Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was unser Team im letzten Jahr erreicht hat, aber noch viel stolzer bin ich auf das “Wie”. Unsere Mitarbeiter:innen haben die ohnehin schon große Eigenverantwortung auf ein noch mal anderes Level gehoben. Trotz der schwierigen Umstände für uns alle haben sie unermüdlich ihr Bestes für das gemeinsame Ziel gegeben, und ohne die Menschen hinter adSoul stünden wir nicht da, wo wir heute stehen. 

Ich danke dir für die ausführlichen und interessanten Antworten!

5 Fragen an Timo

Timo Schulz

Ein weiteres neues Teammitglied möchten wir ganz herzlich begrüßen. Obwohl, ganz neu ist er nicht. Timo war nämlich schon mal Teil unseres Teams, ganz zur Anfangszeit von 2013 bis 2017. Nun, am Anfang dieses Jahres, kam er wieder für ein paar Monate zu uns als Externer. Das hat ihm sichtlich Spaß gemacht: Anstelle danach ein neues Angebot eines großen Unternehmens anzunehmen, entschied er sich dafür, in dieser Zeit lieber den Mittelstand zu unterstützen und das laufende Projekt fortzusetzen. Auch die Arbeit mit den alten Bekannten hatte ihren Reiz. So wurde Picalike für ihn wieder zu einem attraktiven Arbeitgeber und er kehrte zurück ins Team – als Fester!. Dass wir uns riesig darüber freuen, versteht sich von selbst.

Timo Schulz

Lieber Timo, du bist ja nun kein Newcomer bei Picalike, sondern ein Comebacker, worüber wir uns tierisch freuen! Dennoch kennen dich die meisten im Team nicht aus der “Picalike-Anfangszeit”. Daher möchten wir auch dir hier ein paar Fragen stellen. Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Geboren und aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt nahe Hamburg. Meine Freizeit verbringe ich oft auf dem Rad, oder ich wandere. Außerdem sammle ich Klassiker der Sci-Fi-Literatur und Comics. Wenn dann noch Zeit bleibt, klimpere ich am Keyboard, um mein AI-Empfehlungssystem für Filme weiterzuentwickeln, denn Filme gehören ebenfalls zu einer meiner Leidenschaften, und natürlich AI.

Was hat sich an deinen Aufgaben bei Picalike verändert? Was hast du früher gemacht, was machst du heute?

Auch wenn ich damals mit dem Fokus auf Machine Learning + Software Engineering eingestellt wurde, bedeutet die Arbeit in einem jungen Start-up natürlich, dass die Aufgabengebiete recht vielfältig sind. Und da ich Glück hatte, Wissen aus vielen verschiedenen Bereichen beizusteuern, konnte ich an vielen Fronten helfen. Fast alles trifft es wohl ganz gut, da wären klassische Softwareentwicklung, Aufbau einer AI-Umgebung, DevOps und auch Kundenbetreuung. Heute ist meine Tätigkeit doch etwas enger gefasst, aber eine Gemeinsamkeit ist auch wieder, dass Wissen aus verschiedenen Bereichen benötigt wird, was mir dann auch wieder zugute kommt. Im Englischen trifft es wohl “Jack of all Trades”, was ich auch in meinem LinkedIn-Profil als Tätigkeit eingetragen habe.

 

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Dass wir ein gutes Stück weiter sind, dass die Arbeit Früchte trägt, das Unternehmen wächst und floriert, und dass unsere Kunden die neuen Produkte genauso dufte und sinnvoll finden wie wir.

Bist du eher der Home-Office- oder der Bürotyp?

5 Fragen an Timo 3

Damals war Timo schon Teil des Teams: Weihnachten 2013

Das kommt drauf an. In der guten alten Zeit fand ich es schon entspannend, Freitag konzentriert und ohne viel Ablenkung meiner Arbeit daheim nachzugehen. Generell finde ich Home-Office sinnvoll, wenn es um die Abarbeitung von Aufgaben geht, die kaum oder wenig Absprachen mit anderen Kollegen*innen bedürfen. Ansonsten schätze ich den Kontakt zu den anderen Picalingen, auch da es sonst keine “Kaffeeküchen-Synergien” gibt und Ideen im Home-Office auch weniger effizient mal eben diskutiert werden können.

Uns wurde gesagt, dass du dich durch eine hervorragende Expertise im Bereich der Brauereikunst auskennst, du sogar einmal “Bier-Beauftragter” bei Picalike warst. Welches wäre denn das Getränk deiner Wahl beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum?

Eine pauschale Antwort ist hier unmöglich, da das passende Getränk von der Person, der Zeit und dem Ort abhängt. Eine Schwierigkeit ist es in der Tat, das richtige Bier für eine Person zu finden und für eine Gruppe ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, da Geschmäcker sehr individuell sind. Einen leichten Einstieg und bestens geeignet für ein Bierchen nach der Arbeit ist ein Helles, da es mild gehopft ist, dadurch wenig bitter und ungeheuer süffig ist. Aber um mal etwas konkreter zu werden, auf einer Weihnachtsfeier hat die Süße Verführung gut funktioniert, da das Bier mit einem Aperitif vergleichbar ist, sodass kleinere Gläser genutzt werden können, was die Hürde zu probieren senkt und dank des Honigs wird die Komplexität des Bieres auch für den Einsteigergaumen durch die Süße etwas handhabbarer. 

 

Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit, eine kleine Bier-Verkostung zu machen. Ich zum Beispiel würde auf jeden Fall gern mal die Süße Verführung probieren. Wer weiß, vielleicht findet da der ein oder andere aus dem Team ein neues Lieblingsgetränk!

Schön, dass du wieder da bist!

Peter Scholzuk spricht im CRM Podcast über Picalike!

CRM Podcast

Picalike im Podcast

Nico Zorn interviewt Peter Scholzuk im CRM Podcast

In der Podcast-Folge vom 1. Oktober spricht Nico Zorn mit Peter Scholzuk über dessen Arbeit als Leiter der E-Mail-Marketing-Abteilung der Witt-Gruppe. Peter erzählt uns im Interview, wie bei ihnen das E-Mail-Marketing organisiert ist und welchen Herausforderungen er sich täglich stellen muss. Dabei gibt er gleich zahlreiche Tipps, welche Aspekte Unternehmen bei der Evaluierung einer E-Mail-Marketing-Plattform auf keinen Fall vernachlässigen sollten.

Außerdem berichtet Peter, was seiner Erfahrungen nach im operativen E-Mail-Marketing gut funktioniert. Dabei geht er auch auf die Aspekte Individualisierung und Automatisierung im E-Mail-Marketing ein. Natürlich wurde in dem Zuge auch Picalike genannt!

Für alle, die den CRM Podcast noch nicht kennen: In diesem Podcast spricht Nico Zorn, der Mitgründer der CRM- und E-Mail-Marketing Agentur Saphiron,  über aktuelle Best Practices und erprobte Strategien für ein gutes Customer Relationship Management. Da dürfen neue Tools und Technologien natürlich auch nicht fehlen. Manche kennen Nico Zorn auch vom EmailMarketingBlog.de, den er seit 2003 veröffentlich.

Peter Scholzuk spricht im CRM Podcast über uns! 2Reinhören
lohnt sich 
auf jeden Fall!

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren möchtet, wie wir die Witt-Gruppe beim E-Mail-Marketing unterstützen, dann ladet euch unsere Case Study runter!

Cover-Foto: by William Iven on Unsplash

Läuft es immer noch? Ein Status-Update nach 6 Monaten im Home Office

6 Monate im Home-Office
6 Monate im Home-Office

6 Monate Home Office

Wer hätte das im März diesen Jahres schon gedacht? Damals war noch alles frisch, alles neu (wie hier berichtet). Es fühlte sich gut an von zu Hause zu arbeiten. Endlich in gemütlichen Klamotten, ohne lange Anfahrtswege, in der Mittagspause mal eben die Wäsche in die Waschmaschine schmeißen. Ein ganz neues Lebensgefühl.

Aber wie ergeht es uns heute? Was ist aus dieser vermeintlichen Erfüllung der Work-Life-Balance geworden? Fühlen wir uns nach mehr als 6 Monaten im Home Office immer noch so pudelwohl, wie am Anfang der Corona-Krise? Was hat sich verändert? Wie sehr vermissen wir den Büroalltag und warum horten wir auf einmal kein Klopapier mehr, sondern ganz andere Dinge?

Wir haben nach einem halben Jahr “Arbeiten von zu Hause” wieder ein paar ausgewählten Picalike-Mitarbeitern Fragen rund um ihr Wohlbefinden und ihre arbeitssituation im Home Office gestellt und das sind ihre Antworten darauf:

Franziska ist unsere Customer Success Managerin und kümmert sich bei Picalike um die Bestandskunden.

Franziska Weiß
Franzi im Home Office
Franzi im Home Office
 

Wenn du kein Klopapier mehr hortest, was hast du jetzt im Überfluss im Haus?

Puh, eigentlich nichts. Wir gehen ein bis zweimal die Woche Einkaufen und holen was wir brauchen. Ich habe Zuhause gar nicht den Platz irgendetwas zu horten.

Beste/r/s Buch/Audiobuch/Serie/Film/Videogame/Brettspiel/Podcast, dass du in den letzten Monaten für dich entdeckt hast?

Serien könnte ich hier jetzt viele aufzählen, aber zu meinen Favoriten gehören:

The Handmaid’s Tale und Dark. Brettspiele bzw. Gemeinschaftsspiele bin ich ein Fan von Wizard, allerdings benötigt man dafür 3 Personen, das war am Anfang von Corona natürlich schwierig. Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen, aber ich denke das reicht. 😊

Es sind nun gute 6 Monate vergangen, in denen wir uns alle nicht mehr tagtäglich im Büro sehen, sondern nur noch alle 2 Wochen im gemeinsamen Meeting. Wie fühlst du dich heute? Hat sich deine Gefühlslage zum Anfang März verändert?

Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl, da ich mich auch an die Situation gewöhnt habe und mir gefällt es im Home Office zu arbeiten.

Hat sich etwas an deinem Arbeitsplatz geändert?

Ja, tatsächlich. Da das Arbeiten in der Küche dauerhaft keine Lösung war habe ich mir eine kleine Arbeitsecke im Wohnzimmer geschaffen. Dort kann ich zum Feierabend auch alles stehen und liegen lassen und muss es zum Essen nicht wegräumen.

Welches Kleidungsstück ist dir in dieser Zeit besonders ans Herz gewachsen?

Ich bin jetzt mal ganz ehrlich – Die Jogginghose. Wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt ist es doch bequemer als in einer Jeans oder ähnlichem. 😄

Irgendwelche Neu-Anschaffungen im Haushalt? (Haustier, Fitnessgerät, Balkon oder Garten umgestaltet?)

Wir haben uns eine Küchenmaschine angeschafft. Ansonsten wie schon erwähnt mein neuer Schreibtisch. 😉

Hast du neue Freizeitaktivitäten für dich entdeckt und/ oder andere eingestellt?

Leider mache viel weniger Sport, daheim kann ich mich weniger gut dazu motivieren. In Fitnessstudios mag ich aber zur Zeit noch immer nicht gehen.

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Das tägliche Fahrradfahren zur Arbeit und der direkte Kontakt zu den Kollegen, aber da haben wir intern zum Glück eine ganz gute Lösung gefunden, dass es nur noch halb so schlimm ist. 😉 (Anm.d.Red.: Wir haben über Slack ein tägliches Chatroulette eingeführt. Jeden Tag chattet man für ca. 15 Minuten mit einem zufällig ausgewählten Teammitglied über zufällig ausgewählte Themen oder über etwas ganz anderes.)

Was vermisst du so gar nicht?

Den zeitlichen Aufwand zur Arbeit zu fahren – ja, das Fahrradfahren fehlt mir, aber so habe ich doch eine Stunde am Tag mehr Zeit für private Dinge.

Hand aufs Herz: Wie oft kochst du dir Nudeln in der Woche oder bestellst dir bequem Essen nach Hause?

Anfangs habe ich viel Fertigessen gegessen, aber inzwischen Kochen wir viel mehr dank unserer neuen Küchenmaschine.

Hallo Julius, wie fühlst du dich nach nunmehr 6 Monaten im Home Office? Hat sich deine Gefühlslage zum Anfang März verändert?

Ich denke wir haben die Situation für alle so angenehm wie möglich gemacht. Ich gehöre zu den Leuten, die die meiste Zeit im Homeoffice verbringen (alle 14 Tage ein Team-Meeting im Büro). Das ist zwar immer noch mehr als in der Anfangszeit, aber nicht viel. Das wird mir vor allem bewusst, wenn ich dann das Team vor Ort sehe, dann bemerke ich, dass der Kontakt mit den Kollegen schon ein wenig fehlt.

Hat sich etwas an deinem Arbeitsplatz geändert?

Kaum noch, die wesentlichen Veränderungen fanden in den ersten Wochen statt. Obwohl, ein Vorhang war noch wichtig – morgens wird man hier sonst stark geblendet.

Welches Kleidungsstück ist dir in dieser Zeit besonders ans Herz gewachsen?

Seien wir doch ehrlich: kurze Hose / Jogginghose.

Irgendwelche Neu-Anschaffungen im Haushalt? (Haustier, Fitnessgerät, Balkon oder Garten umgestaltet?)

Nein.

Hast du neue Freizeitaktivitäten für dich entdeckt und/ oder andere eingestellt?

Zu wenig Sport… Abgesehen davon: App-Entwicklung.

 
Julius im Home Office
Julius im Home Office

Julius ist Machine Learning Engineer und Programmierer bei Picalike

Julius Lange

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Das kann wahrscheinlich niemand mehr hören: die Kollegen (sprechen und sich tatsächlich gegenüber zu sitzen sind sehr verschiedene Dinge).

Was vermisst du so gar nicht?

100 Minuten für das Zurücklegen von Wegen pro Tag.

Hand aufs Herz: Wie oft kochst du dir Nudeln in der Woche oder bestellst dir bequem Essen nach Hause?

Im Schnitt 1x pro Woche denke ich. Nicht allein zu leben ist da sehr hilfreich.

Wenn du kein Klopapier mehr hortest, was hast du jetzt im Überfluss im Haus?

Ehrlich gesagt… gar nichts. Der Kühlschrank ist zumindest immer noch einmal pro Woche leer.

Beste/r/s Buch/ Audiobuch/Serie/Film/Videogame/Brettspiel/Podcast, dass du in den letzten Monaten für dich entdeckt hast?

Die Switch. Insgesamt. Zu Hause alleine oder zu zweit und online mit Freunden. Das passt einfach. Außerdem gab es schon Tage, an denen ich mich ohne “Just Dance” gar nicht bewegt hätte.

Maik ist Projektmanager des Picalike-Dev-Teams und leitet alle 2 Wochen unser großes Team-Meeting im Betahaus

Maik Kade
Maik im Home Office
Maik im Home Office
 

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Das Zusammenarbeiten mit dem Marketing / Sales Team in einem Büro. Aber da wir mit der Firma auch umgezogen sind, ist dies eh nicht mehr so möglich. Ansonsten den Sport, wie bereits gesagt, insbesondere den Weg mit dem Fahrrad hin und zurück. Und Kinobesuche.

Was vermisst du so gar nicht?

Die Bahnfahrten zur Arbeit.

Hand aufs Herz: Wie oft kochst du dir Nudeln in der Woche oder bestellst dir bequem Essen nach Hause?

Bedingt durch die Kinder gibt es schon einmal die Woche Fertigpizza oder generell eher schnell zuzubereitendes Essen – also für uns Erwachsene. Die Kinder schlemmen das Beste, was wir für sie zubereiten können. Man stellt sich da halt sehr zurück, bzw. hat manchmal fast gar keine Zeit ordentlich zu essen. Lieferservice ist nur so einmal alle 3-4 Wochen drin.

Wenn du kein Klopapier mehr hortest, was hast du jetzt im Überfluss im Haus?

Klopapier! Nein, im Ernst. Wir haben nicht wirklich angefangen Dinge mehr zu horten, als es auch schon vorher der Fall war. Und da haben wir auch nicht gehortet.

Und wie sieht es bei dir aus, Maik? Wie fühlst du dich nach nunmehr 6 Monaten im Home Office? Hat sich deine Gefühlslage zum Anfang März verändert?

Insgesamt geht es mir eigentlich genauso gut wie im März, obwohl ich sagen muss, dass mir das viele Home Office meistens recht gut gefällt und sich ziemlich gut mit meinem privaten Alltag verträgt – vor allem meinen beiden sehr agilen Zwillingsmädchen. Bezüglich der Pandemie bin ich nicht mehr so sehr im Panikmodus, aber ganz entspannt bin ich da immer noch nicht und werde es wohl auch erst sein, wenn das Thema endlich durch ist.

Hat sich etwas an deinem Arbeitsplatz geändert?

Ich habe meinen Arbeitstisch an eine andere Stelle im Zimmer verschoben und achte penibler darauf, dass der Platz und das Zimmer aufgeräumt sind, da ich bemerkt habe, dass es mich doch sehr beeinträchtigt, wenn ich in einem unaufgeräumten Zimmer arbeiten muss.

Welches Kleidungsstück ist dir in dieser Zeit besonders ans Herz gewachsen?

In dem heißen Sommer waren es definitiv meine beiden neuen Cargo-Shorts. Mit denen kann man bequem arbeiten ohne das Gefühl zu haben, im Skianzug in der Sauna zu sitzen. Und bei langen Spaziergängen mit dem Kinderwagen bieten sie genügend Taschen für alles.

Irgendwelche Neu-Anschaffungen im Haushalt? (Haustier, Fitnessgerät, Balkon oder Garten umgestaltet?)

Wir haben einen Mini-Swimmingpool für den Balkon angeschafft, den die Kinder reichlich zum Plantschen genutzt haben, und ich habe mir dort die Füße drinnen gekühlt. Ansonsten habe ich jetzt einen Knie- Hocker im Arbeitszimmer und kann so zwischen diesem und meinem Petzi-Hüpf-Ball regelmäßig wechseln. Das tut meinem Rücken dann doch sehr gut im Home-Office. Und naja, meine Kettlebell Sammlung ist jetzt komplett, da ich Mittagspausen immer noch gerne für ein kurzes Sportprogramm nutze.

Hast du neue Freizeitaktivitäten für dich entdeckt und/ oder andere eingestellt?

Ich unterrichte derzeit kein Capoeira und trainiere dies auch nur alleine. Das ist sicherlich auch Corona- bedingt, jedoch wäre es da eh schon durch die beiden kleinen Kinder Zuhause zu Einschränkungen gekommen. Auch wenn das Jammern auf hohem Niveau ist, setzt mir das schon ziemlich zu, da ich diesen Sport seit über 20 Jahren sehr intensiv praktiziere und dort auch eine Menge meiner Freunde habe.

Andererseits habe ich jetzt abends wieder etwas mehr Zeit für Hörbücher hören und auch mal eine Serie über Tablet und Kopfhörer mit einem schlafendem Kind im Arm zu sehen/hören. Das ist schon wirklich was Besonderes!

Beste/r/s Buch/ Audiobuch/Serie/Film/Videogame/Brettspiel/Podcast, dass du in den letzten Monaten für dich entdeckt hast?

Beste TV Serie – Cobra Kai (ehemals MTV) jetzt bei Netflix. Die Serie hat mich unfassbar überrascht, da ich niemals gedacht hätte, dass eine Fortsetzung der Karate Kid Trilogie aus den 80ern so spannend, emotional und lustig sein könnte. 

An Hörbüchern vertiefe ich mich gerade in die “Gray Man” Tech Krimi Reihe um einen Solo Operativ (Assassinen) aus der Hand von Mark Greaney, der ja auch schon mit Tom Clancy zusammen geschrieben hat. Und ich freue mich auf die 200 Millionen teure Netflix Verfilmung dieser Bücher.

Letztlich will ich dann demnächst noch Frank Herberts Dune (Der Wüstenplanet) endlich mal im Original lesen, und mich somit auf die Verfilmung durch Denis Villeneuve (hier geht’s zum Trailer) vorbereiten.

Und wie fühlt ihr euch nach der langen Zeit im Home-Office? Oder seid ihr schon wieder “back-to-normal” und zurück im Büro?
Erzählt uns von euren Erfahrungen in den Kommentaren!

5 Fragen an Theresa

Theresa Schmucker

Wir freuen uns, ein weiteres neues Teammitglied zu begrüßen. Seit dem 3. August ist Theresa Schmucker nun bereits unsere Quality Assurance Managerin und überprüft für uns, dass unsere Produkte und vor allen Dingen unsere Daten von einwandfreier Qualität sind. Besonders ihr Mode-Know-how kommt uns da zugute. Sie hat Modedesign an der HAW Hamburg studiert und dort sowohl ihren Bachelor wie auch ihren Master gemacht. Außerdem hat sie 6 Jahre für verschiedene Brands von H&M (Weekday, &Other Stories) Teilzeit als Storecontrollerin in den Stores gearbeitet. Als wäre das nicht genug, ist sie auch noch nebenberuflich selbstständig und hat ein Atelier in der Koppel 66. Dort fertigt sie Handtaschen aus pflanzlich gegerbtem Leder und vertreibt sie vor Ort und in ihrem eigenen Onlineshop. Klingt alles super spannend, oder? Kein Wunder, dass wir weiter neugierig waren und ihr noch unsere 5 Fragen stellen mussten!

Theresa Schmucker

Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Geboren bin ich in Erlangen, aber schon mit zwei Jahren mit meiner Familie nach Hamburg gezogen und am Stadtrand in Schnelsen in einer kleinen Spielstraße aufgewachsen.
In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ und sehe meine Freunde und Familie. Ich bin nebenberuflich selbstständig mit einem kleinen Taschenlabel, was irgendwie auch ein Hobby ist. Wenn ich in meiner Werkstatt bin, fühlt es sich für mich nicht an wie “Arbeiten”. Und das betrifft dann auch alle Aufgaben, die dabei so anfallen. Ansonsten
geh ich zweimal im Monat zum Töpfern, mache Yoga und bewege mich gern an der frischen Luft.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Schwer zu sagen. Eigentlich freue ich mich vor allem darauf die spannende Technologie von Picalike noch besser kennenzulernen und vielleicht auch wenn es dann noch etwas “technischer” für mich wird. Neue Dinge zu lernen macht mir immer sehr viel Spaß.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Dass ich mich dann gut in den Alltag von Picalike eingefunden habe und einen Mehrwert schaffe. Dass also die Qualität der Daten kontinuierlich verbessert wird. Vielleicht auch mal in andere Felder Einblicke bekommen habe, um die Verknüpfungen noch besser zu verstehen.

Bist du eher der Homeoffice- oder der Bürotyp?

Ich finde beides gut. Wenn das Büro weiter entfernt wäre würde ich jedoch das Homeoffice vorziehen. Lange Wege zum Büro sind nicht so meine Stärke. Die Kollegen an einigen Tagen in der Woche zu sehen ist mir aber auch wichtig. Im Homeoffice kann ich manchmal konzentrierter Arbeiten, aber für einige Aufgaben ist es auch gut den direkten Austausch mit den Kollegen zu haben. Außerdem ist es ja auch nett sich zu sehen. Das heißt, eine gute Mischung aus beidem finde ich optimal.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Da müsste ich länger überlegen, weil es wahrscheinlich auf meinen “Durst” ankommen würde. An manchen Tagen wäre es einfach eine Spezi und an anderen vielleicht nur eine Schorle. Alkoholisch wird es bei mir seltener und dann auch eher ein kühles Alsterwasser oder eine Weißweinschorle.

 

Na dann heißen wir dich hiermit noch mal ganz offiziell herzlich willkommen bei den Picalingen und hoffen, dass wir bald mal bei einem Spezi einen Blick auf deine Taschen werfen dürfen. 😊

Auf einen guten Start!

5 Fragen an Maren

Maren

Mit Maren Tiemerding haben wir seit dem 3. August wieder ordentlich Sales-Power im Team Picalike 💪. Maren ist Absolventin der International Studies of Global Management an der Hochschule Bremen und startet ab Oktober ihren Master an der HSBA für den Studiengang Business Development. Mit ihrer Expertise in beratender und ausführender Position sowie ihrer positiven und natürlichen Art, ist sie für unser Marketing & Sales-Team eine echte Bereicherung.

Um sie noch ein bisschen besser kennenzulernen, haben wir Maren gebeten uns diese 5 Fragen zu beantworten:

Maren

Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du? 

Aufgewachsen bin ich in einem 500-Seelen-Dorf im Landkreis Vechta, welches in Niedersachsen zwischen Bremen und Osnabrück liegt. Vechta gilt auch als Pferdestadt und so kam ich zu meinem ersten Hobby. Mittlerweile bin ich zwar nicht mehr aktiv im Turniersport, Springreiten, habe aber immer noch mein Pferd. 

Nach Hamburg, besser gesagt nach Norderstedt, kam ich bereits mit 8 Jahren. Zum Studieren bin ich aber wieder in Bremen gelandet. Ach, und zwischendurch war ich auch noch in Thailand und Singapur am Studieren und Arbeiten. 

CrossFit hat mittlerweile den Mittelpunkt meiner Freizeit übernommen. So verrückt es klingen mag, aber das Gefühl nach einem harten Training auf dem Boden zu liegen ist unersetzbar 😁 .

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Ich bin wahnsinnig gespannt wie sich die Technologie von picalike noch entwickelt. Das Team versprüht so viel Energie. Ich glaube, da ist noch viel Luft nach oben. 

Von meinen Aufgabenbereich freue ich mich wohl am meisten auf die Gespräche mit unseren potentiellen Kunden. Ich freue mich viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenzulernen und mit ihnen die richtige Unterstützung für ihren Online Shop zu finden.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

In lachende Gesichter zu schauen und nicht in Gesichter, die durch unsere „neuen Must-Haves“ bedeckt sind.

Bist du eher der Homeoffice- oder der Bürotyp?

Ich bin wohl eher der Mix-Typ. Für die Entwicklung, dass das Arbeiten im Homeoffice akzeptiert ist, bin ich echt dankbar. So wie picalike es bis jetzt macht, find ich es super. Wir haben einen ständigen digitalen Austausch, sehen uns aber 1-2x die Woche live. Gerade für Brainstorming neuer Ideen find ich den Face-to-Face Austausch noch sehr wichtig.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Spontan würde ich eine Cola light sagen. Ich bin nicht der große Alkoholtrinker, da es mir einfach nicht schmeckt. Ab und zu darf es aber mal ein Vino sein.

Na dann heißen wir dich hiermit nochmal ganz offiziell herzlich Willkommen bei den Picalingen und wir hoffen, dass wir möglichst bald eine Cola Light oder einen leckeren Vino zusammen trinken dürfen. 😊

Auf einen guten Start!

5 Fragen an Johannes

Johannes Otto

Trotz Corona-Krise sind wir in der glücklichen Lage weiter zu wachsen und so durften wir am 2. Juni (der 1.6. war Pfingstmontag) unseren neuen Mitarbeiter Johannes begrüßen. Johannes unterstützt zukünftig unser Tech-Team in den Bereichen Software-Entwicklung, Daten-Modellierung und Schnittstellen-Design.
Zwar fiel die Begrüßung zunächst nur virtuell aus, da wir nach wie vor zum größten Teil aus dem Home Office arbeiten, aber sie war dafür nicht weniger herzlich.

Um Johannes noch etwas besser kennenzulernen, haben wir ihm direkt ein paar Fragen gestellt.

Johannes Otto

Erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du? 

Aufgewachsen bin ich in Lehsen und Dreilützow, zwei kleinen Dörfern in der Nähe von Wittenburg, Mecklenburg – Vorpommern.

In Wittenburg habe ich dann später Lebensmitteltechnik gelernt, um danach Maschinenbau in Wismar zu studieren.

In meiner Freizeit schraube ich sehr gerne an meiner MZ (TS 150 Bj. 1974). Ein weiteres Hobby ist der 3D-Druck. Ich konstruiere auch selbst. Meist entwerfe und baue ich eigene E-Zigaretten. Haustiere habe ich auch noch: Lucky, Penny, und Rocky – drei Rattenböcke.

Jetzt wissen wir ja etwas mehr über dich. Nun erzähl mal, wie ist es für dich in dieser (Corona-)Zeit einen neuen Job anzufangen?

Die nahezu vollständige Arbeit im Homeoffice ist anfangs ungewohnt. Durch gute Kommunikation, neue Technologien, flexible Strukturen und nette Kollegen wird das aber mehr als aufgefangen.

Worauf freust du dich in deinem neuen Team/Büro am meisten?

Das Spektrum an Technologien, welche bei Picalike eingesetzt werden, ist vielfältig und interessant. 

Es warten viele anspruchsvolle Aufgaben. Ich freue mich auf die Kenntnisse, die ich erwerben kann und die Probleme, die ich lösen werde.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Ich hoffe, dass wir alle und die Firma Picalike die Corona-Krise gut überstanden haben.

Nun eine wichtige Frage: hörst du Musik bei der Arbeit und wenn ja, welche?

Ob ich Musik höre, kommt immer ganz auf meine Stimmung und die aktuellen Aufgaben an. Wenn ich z.B. einen komplexen Bug finden muss, bevorzuge ich eher Ruhe. Wenn ich so vor mich hin programmiere höre ich gerne Ska Punk oder Punkrock, Trip Hop oder auch etwas Elektro. Als Bands wären da z.B. Rantanplan, The Rancid, Kid Loco, The Herbaliser oder Northern Lite zu nennen.

 

Herzlich willkommen bei den Picalingen, Johannes. Wir freuen uns, dass du dabei bist und hoffen, dass wir uns bald auch öfter persönlich bei Team-Events treffen können.

Auf einen guten Start!

Wie läuft’s denn so? Ein Status-Update nach 14 Tagen im Home Office

14 Tage im Home-Office
Home Office - Kaffeepause bei Picalike

14 Tage Home Office

Vor gut 14 Tagen hat das Picalike-Team sich einvernehmlich dazu entschieden zum Schutz aller und um die Infektionskurve flach zu halten seine (Arbeits-)Zelte zu Hause aufzuschlagen und für unbestimmte Zeit im Home Office zu arbeiten. Aber wie ist es den Mitarbeiter*innen denn so ergangen in den letzten Tagen? Welche neuen Routinen sind entstanden, was ist gleich geblieben, was vermissen die Teammitglieder am meisten und was am wenigsten? Wir haben ein paar Kollegen und Kolleginnen dazu befragt und hier sind ihre ehrlichen und z.T. nicht ganz ernst zunehmenden Antworten.

Franziska kümmert sich bei Picalike um die Bestandskunden.

Franziska Weiß

Franzi's Home Office

Franzi’s Home Office
 

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Nein, eigentlich nicht. Ich habe die Tür zu und werde nicht gestört. Mir ist es wichtig, das Home Office wie einen normalen Arbeitstag zu sehen und Aufgaben wie Wäsche waschen und Co. im Feierabend zu machen, würde ich sonst ja auch so machen.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Da ich mit meinem Partner “nur” in einer 60 qm großen Wohnung wohne, habe ich nicht das Glück ein eigenes Büro zu haben, daher hält wie schon erwähnt meine Küche her. Ich habe meinen Arbeitslaptop und Maus dabei.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Ich unterhalte mich gerne mit meinen Kollegen und fahr auch gerne morgens mit dem Rad zur Arbeit, daher arbeite ich gern im Office. Allerdings finde ich die Möglichkeit Home Office zu machen sehr angenehm und könnte mir auch eine Mischung aus Remote und Office vorstellen.

Es sind nun gute 2 Wochen vergangen, in denen wir uns alle nicht mehr tagtäglich im Büro sehen. Wie geht es dir heute? Wie ist das “Von-zu-Hause-Arbeiten” für dich?

Mir geht es gut, ich sitze in meiner Küche und arbeite an meinen Aufgaben. Nebenbei kann ich das schöne Wetter aus dem Fenster beobachten 😉

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Da ich noch keine Kinder zu betreuen habe und genug Platz zum arbeiten habe, dürfte ich mich nicht beklagen. Ich habe auch vorher schon im Home Office gearbeitet und kann daher gut damit umgehen.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

An sich sieht er wie immer aus: Ich stehe auf, mach mich frisch und setzt mich an den PC. Was sich verändert hat ist, dass ich etwas länger schlafen kann, da ich keinen Fahrtweg mehr habe. Was sich dadurch neu eingeschlichen hat ist, dass ich nach der Arbeit immer einen kleinen Spaziergang mache (natürlich mit viel Abstand zu anderen Menschen). Und nicht zu vergessen: Der Klamottenstil. Ich arbeite ohne Schuhe an den Füßen und habe die meiste Zeit eine Jogginghose an. Obenrum kleide ich mich je nach Tagesablauf (Meeting, kein Meeing mit Kunden) mit einem Hoodie oder normalem Oberteil (Pullover).

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Die lustigen Momente mit meinen Kollegen und die Geschichten von meinem Chef Sebastian 😉 Im Home Office sitzt man doch eher stumm im “Büro”. Achso und natürlich unseren Büro Hund Lilly, die einen immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Was vermisst du am wenigsten?

Das frühere Aufstehen *lach*

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Schwer zu sagen, ich komme wie gesagt gut mit dem Home Office klar und kann Private Dinge auch gut ausblenden. Wenn, dann ist es wohl meine Haltung am PC, immer wieder ertappe ich mich wie krumm ich dasitze oder vom Stuhl rutsche – bin auf die Statistiken gespannt, wie viele Menschen nach der Zeit im Home Office einen Bandscheibenvorfall haben.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Heiße Zitrone (zuckerfrei), Kuschelsocken (für warme Füße), Geschirrspüler (wo kommt das ganze Geschirr her *lach*)

Wieviel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Da ich nicht zu den Hamstern gehöre, sind es nur noch: 8 Rollen. Sollte erstmal noch reichen

 

Hallo Julius, auch du bist jetzt schon seit über zwei Wochen im Home Office. Wie geht es dir heute? Wie ist das “Von-zu-Hause-Arbeiten” für dich?

Eine interessante Mischung aus Vor- und Nachteilen.

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Weniger soziale Kontakte und weniger gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

Ich stehe deutlich später auf. Das gemeinsame Mittagessen fällt weg und dadurch strukturiert sich der Tag variabler. Die wichtige Frage um 11:30 fehlt (das ist im Picalike-Team die Frage, wer wohin mit zum Mittagessen geht, Anm.d.Red.). Von den Abläufen der eigentlichen Arbeit hat sich nicht viel geändert.

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Den direkten Kontakt mit den Kollegen

Was vermisst du am wenigsten?

Die Arbeitswege.

 
Wie läuft's denn so? Ein Status-Update nach 14 Tagen im Home Office 2
Julius im Home Office

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Julius ist Software-Entwickler bei Picalike

Julius Lange

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Große, unüberschaubare und komplexe Aufgaben, die am besten zuerst im Team besprochen und zerteilt werden sollten und bei denen viel Einarbeitung durch Erklärungen anderer erleichtert / eingespart werden könnte.

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Es ist mir am Anfang weder leichter noch schwerer gefallen als zu anderen Zeitpunkten

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Arbeitslaptop + Gaming Maus/Tastatur + Bildschirm + Boxen + Webcam + ANC Headset wenn die Stille zu laut wird.

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Wahrscheinlich eine Mischung. 3 Tage Büro, 2 Tage Home Office zum Beispiel.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

Bildschirm, Musik, Videochat.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Alles.

Maik ist Projektmanager des Picalike-Dev-Teams

Maik Kade
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Maiks Home Office
 

Was vermisst du im Home Office am meisten?

Meine knapp 10 Km Fahrradtour morgens hin und abends zurück. Ich brauche diese Zeit eigentlich um den Kopf freizukriegen, frische Luft zu tanken und stehe total auf das Training. Irgendwie plane ich auf dem Rad auch schon immer meine Arbeit oder lasse den Tag noch einmal Revue passieren.

Ansonsten fehlt mir auch das Arbeitsklima vor Ort. Wir haben wirklich ein tolles Team bei picalike und ich habe viel weniger Kontakt mit allen im Moment.
Gerade als Projektmanager liegt es mir auch am Herzen, die persönlichen Befindlichkeiten meines Teams zu kennen, um sie unterstützen zu können, wenn sie mal einen nicht so tollen Tag haben. Davon bekomme ich derzeit viel weniger mit und ich bin schon seit Tagen am grübeln, wie ich das ändern kann.

Was vermisst du am wenigsten?

An manchen Tagen lenken wir uns im Büro gegenseitig ein wenig zu sehr von der Arbeit ab. Ich bin da auch nicht immer ganz unschuldig dran. Das merke ich daran, dass ich meine Aufgaben manchmal auch in etwas weniger Zeit schaffe als sonst.. Aber auf Dauer wäre ich dann doch lieber 30 min länger im Büro und hätte mehr von dieser Interaktion, da ich denke, dass gerade diese kleinen Interaktionen für eine gute Arbeitsatmosphäre wie das Salz in der Suppe sind. Ohne sie ist es einfach zu fade. Und oft kommen einem gerade in diesen Momenten gute Ideen.

Was ist für dich beim Home Office die größte Falle?

Da ich durch meine beiden Kinder eh nicht viel Spielraum habe in Fallen zu rutschen, gibt es derzeit keine. Aber ich weiß aus früheren Home-Office-Zeiten, dass ich definitiv nicht mal eben in der Pause kurz eine Serie anfangen sollte oder gar die Xbox anschalten.

Ist es dir am Anfang schwer gefallen dich zu disziplinieren?

Nope. Das mag aber auch daran liegen, dass ich aus dem Einzelsport-Leistungssport-Bereich komme. Eigendisziplin ist da unabdingbar. Nur die Schokolade auf meinem Tisch macht mich manchmal schwach…

Wie würde für dich die ideale Arbeitswelt aussehen? Remote oder im Office?

Eine Kombination von beidem. Ich denke 2-3 Tage Home Office kann ich mir gut vorstellen, aber ich bin der Meinung, dass für bestimmte Dinge reale Face-to-Face Kommunikation besser ist. Insbesondere gilt dies für unsere wöchentlichen Meetings und Fortbildungsmaßnahmen, sowie meine Moderationen bei Firmeninternen Mini-Workshops.

Wie viel Klopapier hast du noch im Haus/in der Wohnung?

Derzeit noch eine ganze Packung, aber ich mache mir langsam Sorgen, da ich seit 10 Tagen beim Einkaufen nirgends welches gesehen habe.

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Und wie geht es dir so im Home Office, Maik?

Mir geht es derzeit recht gut. Meine Frau, meine Kinder und ich sind gesund und fit, was in der jetzigen Zeit wohl das Wichtigste ist.

Meine Tage sind noch durchgeplanter als vorher, was allerdings eher meine Lebenssituation mit kleinen Zwillingen Zuhause geschuldet ist. Der Balanceakt zwischen Projektmanager und Papa ist erheblich schwieriger geworden, da sich das alles jetzt am gleichen Ort befindet.

Zum Glück befinde ich mich wenigstens noch in der Situation, ein komplettes Arbeitszimmer zu haben. Aber natürlich geht hier doch das ein oder andere Mal die Tür auf und meine Frau steht mit Anforderungen da. Und wenn man ein Kind, oder noch schlimmer beide im Hintergrund weinen hört, da bleibe ich dann doch nicht sitzen.

Das wäre so natürlich nicht im normalen Büro-Alltag passiert. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, kann ich erst nach noch mehr Zeit sagen. Ich bin abends jedoch definitiv viel erschöpfter als vorher, weil es keinen Arbeitsweg zwischen meinen beiden Hauptberufen mehr gibt. Da habe ich immer langsam von einer Tätigkeit auf die andere umgeschaltet. Jetzt ist es sofort.

Was war für dich die größte Herausforderung/Umstellung im Home Office?

Mit meiner Frau eine Regelung zu finden, die mir ermöglicht trotz zwei Kindern konzentriert zu arbeiten. Das ist etwas, dass wir immer noch am aushandeln sind, denn für sie ist es wirklich nicht einfach zwei Babys alleine zu bespaßen und versorgen.
Auch ein paar technische Dinge. Ich muss z.B. meine Breitbandübertragung ins Arbeitszimmer anders regeln, da ich sonst gerade in Videokonferenzen doch arg meine schwache W-Lan Übertragung merke.

Wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag aus? Welche Dinge/Aufgaben sind gleich geblieben? Was hat sich verändert? Hast du neue Routinen?

Der Arbeitsablauf selbst hat sich nicht wesentlich verändert. Ich leite immer noch morgens mein tägliches Meeting mit den Entwicklern an, wenn jetzt auch über Video-Call. Lustig daran ist, dass das Team sogar im Home-Office darauf besteht, dass es ein Stand-Up-Meeting ist, obwohl ich gar nicht darauf beharrt habe. Ansonsten spiele ich immer noch jede Menge Solitaire auf unseren Trello-Boards, und arbeite Hand in Hand mit dem Marketing/ Sales Team, mit dem ich vorher im gleichen Raum gesessen habe.

Verändert hat sich für mich, dass ich gefühlt mehr Zeit mit dem Trello-Board verbringe, da wir derzeit kein reales Board im Entwicklungs Office für das ganze Team zur Verfügung haben. Auch hat der Anteil der schriftlichen Kommunikation über Slack stark zugenommen. Für bestimmte Dinge wie Mini-Workshops muss ich mir online Lösungen einfallen lassen. Und ich kann länger ungestört an einer Aufgabe arbeiten.

Allerdings sind meine Pausen jetzt anders. Ich mache meine Mittagspause etwas später, da das Socialising mit dem Team beim gemeinsamen Mittag nicht mehr existiert und bisher noch keiner nach gemeinsam virtuellen Essen gefragt hat. Von meiner 1 Stunde Mittagspause nutze ich 3-4 Tage die Woche 50 Minuten für Sport. Mein Arbeitszimmer verbirgt auch einiges an Fitness Utensilien. Zum einen brauche ich das als Ausgleich, zum anderen auch um der permanenten Sitzerei am Rechner entgegenzuwirken.

Naja und ich habe hier meinen Pezziball als alternative Sitzmöglichkeit. Somit wechsle ich alle 60 Minuten zwischen Ball und Stuhl hin und her. Und dann wird jeden Tage halt eine Weile auf dem Ball rumgehoppst. Ich glaube, im Büro würden ich schon recht merkwürdig geguckt werden, wenn ich da so wild rumzappeln würde.

Welche technische Ausstattung hast du zu Hause?

Ich habe einen zweiten 28 Zoll Full HD Monitor von Benq, Bose Bluetooth Boxen (wenn die Musik mal laut sein soll), ein sehr gutes Marshall Bluetooth Over-Ear-Headset (für Videokonferenzen oder wenn ich Außengeräusche ausblenden will), meinen Firmenlaptop, meine Firmen High End Gaming Mouse (ich steh auf das grüne Licht von der), meine Todesstern Tischlampe, die im gleichen Grün leuchtet (Nerd-Attack).

UUUND den Albtraum aller Bürokollegen: Ich besitze eine 1,5 Kg schwere High- End- Tastatur der deutschen Firma Klim mit MECHANISCHEN Tasten. Da ist jeder Tastenanschlag ist so laut wie bei einer uralten Schreibmaschine. Die dürfte ich im Büro wohl nie benutzen. Das Tastenanschlag- Nachleuchten habe ich natürlich auch auf Grün gestellt.

Was sind die 3 Dinge, ohne die du kein Home Office überstehen würdest?

1. laute Musik 2. dunkle Schokolade 3. Sport gegen zu viel dunkle Schokolade Essen.