Die Trend-Sonnenbrillen im Sommer 2021

Trend Sonnenbrille

Zu jedem Sommer gibt es ein Accessoire, das unabdingbar ist: die Sonnenbrille.

Wir sind uns wohl alle einig, dass sie jedes Outfit, ob Maxi-Blümchenkleid oder Jeans-Basic-Look aufwerten. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir nun besonders gern Sonnenbrillen shoppen. Aber welche soll es dieses Jahr sein? Lang ist es her, als es reichte, einfach eine Ray-Ban-Fliegerbrille zu tragen, um im Trend zu sein. Nun füllen die unterschiedlichsten Brillen die Regale: mit Verlauf, verspiegelt, groß, klein, rund, eckig, dick, filigran. Da ist die Frage groß, mit welcher man sich nun als Kenner der aktuellen Trends hervorhebt. Wir helfen gern, diese zu beantworten. Ein Tipp vorab: Es kann nicht extravagant genug sein!

Eckige Sonnenbrillen 2021

Eckig:

Man ahnte es schon: Waren vor Kurzem noch kleine runde John-Lennon-Brillen angesagt, so muss jetzt ein Gegenstück her. Die Promis machen es uns vor: Es kann gar nicht genug Kanten geben. Diese ungewohnte Form kombiniert mit der altbekannten dünnen goldenen Fassung oder gepart mit dem aktuellen Trend zu Retro oder helle Rahmen ist ein echter Hingucker, mit dem man auch noch gut gucken kann!

Sonnenbrillen nude 2021

Helle bicolor, nude oder durchsichtig:

Ist dieser Rahmen gerade auch gern gesehen bei normalen Brillen, hat er sich nun auch an die Sonnenbrillen herangetraut. So tritt hier der Rahmen in den Hintergrund und lässt den Gläsern den Vortritt. Ob mit Verlauf, verspiegelt oder ganz schlicht ist dabei egal. Wichtig ist nur, dass der Rahmen mit dem Gesicht zu verschmelzen scheint und so das Gesicht selbst mit einer Maske nicht überladen wirkt.

Sonnenbrillen Cateye

Cateyes

Seit 2019 sind sie nicht mehr von den Straßen wegzudenken. Der Divenlook veredelt einfach alles, sogar die Home-Office-Jogginghose.  Dieses Jahr dürfen sie sowohl groß im Retro-Stil daherkommen, oder klein in Weiß oder Schwarz als Statement-Piece das Gesicht schmücken.  

Aber bei allem Achten auf den Style sollte etwas nicht in Vergessenheit geraten: Besonders wichtig ist es bei der Wahl der Brille auf den Schutz vor UV-Strahlen zu achten. Da ist es unabdingbar nur Modelle zu wählen, die ein CE-Gütesiegel und garantiertem UV-Schutz haben.

Das sagt die Optikerin unseres Vertrauens

Passen unsere Beobachtungen und Auswertungen eigentlich zu dem, was unsere Optiker bei der täglichen Arbeit beobachten? Um das zu erfahren, haben wir ein Gespräch mit der Optikerin unseres Vertrauens, Julia Passalenti dos Santos, gesucht und so einiges rund ums Thema Sonnenbrillen erfahren. Das wollen wir euch auch nicht vorenthalten. 

Julia Interview

So wie du hier strahlst, liebst du deine Arbeit beim Optiker. Was begeistert dich besonders bei deinem Job?

Mich begeistert es, Leute gut aussehen zu lassen und dabei auch gleich gut sehen zu lassen. 😀 Was ich an meinem Job liebe, ist dass er so vielseitig ist. Ich habe einerseits die Arbeit im Verkauf, wo ich die unterschiedlichsten Kunden treffe. Dann die Arbeit in der Werkstatt, die oft knifflig ist und viel Feingefühl erfordert. Dazu dann auch noch die Arbeit mit den Kontaktlinsen, die sich doch sehr von der mit Brillen unterscheidet.

Worauf sollte man besonders beim Kauf achten? Was analysierst du bei deinen Kunden, wenn sie sich Brillen aussuchen?

In erster Linie sollte man darauf achten, einen guten Optiker zu finden, schließlich berät er ihn ja. Und zwar einen, der einerseits sein Handwerk versteht, die Werte wirklich gut misst, auch erkennt, wenn das Auge besondere Bedürfnisse hat wie zum Beispiel durch eine Hornhautverkrümmung. Außerdem sollte er erkennen können, was beim Kunden gut sitzt und up to date sein.

Ich mache als Erstes eine Bedarfsanalyse. Ich frage meine Kunden, was sie mit der Brille gern machen möchten, wie ihr Alltag aussieht, was ihnen bei der aktuellen Brille gefällt, was sie gern besser haben möchten. Ich möchte seine Wünsche wissen. Dann kann es losgehen und ich kann beginnen, ihn zu beraten. Umso besser ich den Kunden kenne, umso besser kann ich ihn beraten. Gemeinsam können wir dann dafür sorgen, dass wir die beste Lösung für sein Sehproblem finden.



Wie merke ich, dass mir eine Brille steht?

Ich glaube, ein bisschen Geschmack hat jeder Mensch in die Wiege gelegt bekommen. Es muss harmonisch aussehen, es muss die Augen leuchten lassen, es muss einen hübscher und nicht hässlicher machen logischerweise. Der Optiker, der einen berät, kann dann auf die Feinheiten achten, wie ob die Brille zu groß oder zu klein fürs Gesicht ist oder ob die Brille beim Lachen hochrutscht, weil sie auf die Wange stößt, oder ob die Wimpern am Glas entlang ratschen.  

 

Zu jeder Saison seid ihr mit den aktuellen Trends konfrontiert. Was konntest du beobachten, ist in dieser Saison besonders Trend?

Zurzeit gibt es viele große Metallbrillen, roséfarben, goldfarben, im 70er-Jahre-Stil, sechseckig, viereckig. Rund gibt es auch noch für die weniger Experimentierfreudigen, aber ist an sich im Gehen. 

Bei den Kunststoffbrillen sind die Nude-Töne stark verbreitet, hautfarben, helles Rosé, helles Gelb, alles, was so Teintfarben hat. Das gern auch im Cateye-Look, auch sechseckig. Das ist gerade sehr viel in den Regalen. 

 

Welche Sonnenbrille verkauft sich am besten?

Da kann ich nur eurer Trendanalyse zustimmen. Im Moment ist es eine große in Nudetönen. Die, die du oben auf dem Bild zu den hellen Brillen rechts unten hast. Die verkauft sich zurzeit am besten.

 

Welche am schlechtesten?

Pilotenbrillen verkaufen sich gerade sehr schlecht. Und so ganz flache, viereckige Brillen laufen auch nicht gut. 

 

Grundsätzlich gesprochen, welche ist deine Lieblingssonnenbrille? 

Also ich liebe Cateye-Brillen, ich liebe alle Cateye-Brillen 😀 Aber auch diese runden in hellen Tönen, die habe ich auch und liebe sie. Am liebsten sind die Brillen dann in Gold oder Rosé.

Wie kann man persönliche Trends erkennen?

Beitragsbild persönliche Trends

Im letzten Trendreport, den ich erhalten habe, wurde ausführlich über Kleider, Röcke und Tops berichtet- klar, richtet sich die Modeindustrie ja weitestgehend nach den Damen. Aber als Mann, Anfang 40, passte keiner dieser Trends zu mir. Das ist dann nicht ganz verwunderlich. Aber auch in den Trendreports zu den neuesten Sneakern war nichts, was mich ansprach. Liegt das an mir? Nicht ganz. Es liegt daran, dass ein Redakteur sich für eine geringe Anzahl an Trends entscheiden muss, obwohl er über so viel berichten könnte. Es gibt sicher einen Sneaker-Trend, der zu mir passen würde, er wurde von ihm nur einfach nicht ausgewählt. Würde ein Report zu allen möglichen Trends aufgesetzt werden, würde eine fast unendliche Anzahl an Seiten herauskommen. Allerdings wäre es viel zu allgemein, viel zu viel und dadurch inkonklusiv, denn was soll man daraus herleiten?

Sebastian persönliche Empfehlung
Persönliche Trends Engländerin
Persönliche Trends Italienerin
Persönliche Trends Bänker

Im besten Fall sollte ein Report die Trends pro Geschlecht, Alter, Kategorie, Kultur, Hintergrund, Anlass, usw. aufstellen, damit er auch zum Leser passt. Denn für eine 20-jährige Engländerin ist etwas ganz anderes Trend als für eine 30-jährige Italienerin. Auch für Männer gibt es da Unterschiede. So ist für einen 50-Jährigen Bänker was ganz anderes In als für einen 25-jährigen Studenten.

Da solche Unterscheidungen für uns bei Picalike sehr relevant sind, haben wir mit folgenden Parametern versucht, einen Indikator zu bekommen:

Geschlecht: 3 (Herren, Damen, Unisex)

Alter: 6 (Baby, Kind, Teenager, Junger Erwachsener, Erwachsener, Senior)

Anlass: 6 (Basics, Casual, Chic, Business, Sporty, Rockig)

Kategorien: 7 (Kleider, Blusen, Hosen, Jacken, Shorts, Schuhe, Pullover)

Attribute: 4 (Farbe, Muster, Länge, Extras)

Typ: 2 (Extrovertiert, Introvertiert)

Saison: 4 (Frühling, Sommer, Herbst, Winter)

Wetter: 5 (Warm, Kalt, Regnerisch, Sonnig, Schnee) Ba

Diese einfache Auflistung, die wir tagtäglich versuchen noch weiter zu präzisieren, würde schon über 30.000 Reports erzeugen. Das ist viel Aufwand! Und leider immer noch viel zu viel. Zum Glück sind wir Entwickler und können dies von unserer künstlichen Intelligenz beobachten lassen, sodass sie uns nur die relevanten Ergebnisse zurückliefert.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich den weiten Weg, den wir da bereits gegangen sind, obwohl wir noch viel weiter wollen. Ein besonderes Erlebnis war es zum Beispiel, als wir damals die ersten Skizzen von Trends erhalten haben, um die Daten aus den Reports besser zu visualisieren. Das war unser Anfang. Nun, mit OSA und vor allem mit unserer Trendanalyse, sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Trotzdem sind die Skizzen der Trends immer noch ein Ereignis. Das treibt uns weiter an. Es bleibt spannend!

Ein Gespräch über adSoul, Automatisierungen und Marketing in 2021

Adsoul

Heute möchten wir euch gern Thomas Ziegler und adSoul vorstellen, die Automatisierungslösung für bezahltes Suchmaschinen-Marketing. Mit ihr können zum Beispiel Online-Shops schneller detailliertere Ads platzieren. Denn es ist mal wieder Zeit, einen Blick über den Picalike-Tellerrand zu werfen und zu gucken, was es alles Spannendes um uns herum gibt. Und spannend ist es auf jeden Fall, was unser Partnerunternehmen zu bieten hat!

Adsoul

Lieber Thomas, danke, dass ich dir diese Fragen stellen darf! Starten wir mal direkt mit der ersten Frage zu Marketing durch: Was meinst du, wie hat sich das Marketing im Allgemeinen im letzten Jahr durch die besonderen Umstände verändert?

Wie viele andere Branchen und Fachbereiche auch ist es im Marketing durch die weltweite Pandemie nicht einfacher geworden. Dennoch glaube ich, dass wir gerade im Digital Marketing in einer sehr privilegierten Stellung sind, weil die meisten von uns von zu Hause aus arbeiten können, die meisten Jobs erhalten geblieben sind (natürlich abgesehen von bestimmten Branchen wie Travel bspw.) und auch wenn 2020 viele Herausforderungen mit sich brachte, so haben wir als Marketeers doch ein sehr erträgliches Los gezogen. Dennoch musste sich auch das Marketing vielerorts anpassen. Wir wollten letztes Jahr beispielsweise 18 Messen und Konferenzen besuchen, um adSoul dort noch bekannter zu machen und Interessenten einen Einblick in unsere Lösung zu geben. Vor Ort Veranstaltungen fielen reihenweise aus, die digitalen Pendants, so gut sie auch gedacht waren, konnten das leider nicht einmal ansatzweise kompensieren. Das mussten wir ausgleichen und der Kanal der Wahl war natürlich digital. So wurde der Druck auf das Online Marketing noch einmal deutlich erhöht und der gestiegene Wettbewerb bei Google, LinkedIn und Co. hat natürlich auch die Preise in die Höhe schnellen lassen.

Aber nicht nur der direkte Kontakt mit den Kund:innen durch Veranstaltungen ist entfallen, auch die so wichtigen Fortbildungsmöglichkeiten für unsere eigenen Mitarbeiter:innen fielen erstmal bis auf Weiteres weg. Die Digitalbranche hat durch das sehr dynamische Umfeld einen hohen Lern- und Anpassungsdruck. Ausgefallene Events haben da einen deutlichen Kraftakt bedurft, um das Know-How-Update, aber auch das fast noch wichtigere Networking nicht komplett zu vernachlässigen.

Das Arbeiten selbst hat sich im Marketing, wie in vielen anderen Berufsfeldern auch, stark verändert. Durch Homeoffice mussten wir ein neues Arbeiten verinnerlichen. Erhöhter Abstimmungsbedarf und mehr Zeit in die Organisation von Informationsfluss sind nur zwei der Punkte, die zusätzlich auf das normale und die oben erwähnten Anstrengungen hinzukamen. Dennoch haben wir ein wirtschaftlich sehr gutes Jahr erlebt und konnten v.a. durch das Marketing kräftig wachsen.

Nach anfänglicher Unsicherheit haben auch unsere potenziellen Kund:innen den Bedarf nach Digitalisierung und Automatisierung noch stärker für sich entdeckt, und vor allem in der zweiten Jahreshälfte haben wir sehr, sehr viele digitale Termine geführt. Auch das war vorher kaum der Fall. Ich denke aber, dass es auch künftig ein fester Teil des Marketings und hier besonders auch des CRM bleiben wird. Dadurch sinken nicht nur die Kosten, auch die Häufigkeit des Austauschs kann intensiviert werden und auch kleinere Themen und Fragestellungen schnell und unkompliziert geklärt werden.

Bevor du zu Marketing-Automatisierungen gekommen bist, warst du viele Jahre im Marketing von verschiedenen großen Online-Shops tätig (Witt Weiden, Peter Hahn). Welche ist die wichtigste Lehre, die du dort gezogen hast?

Adsoul
In meinen Jahren, in denen ich im digitalen Marketing für große Multichannel-Händler gearbeitet habe, ist mir eines bewusst geworden: Es gibt immer genug zu tun und niemals genügend Zeit, um alles, was man gerne anpacken möchte, erledigen zu können. Planung, Priorisierung und schnelles, agiles Adaptieren sind mit die wichtigsten Soft Skills, derer es bedarf. 

Das Umfeld ist hoch dynamisch und schreitet extrem schnell voran. Wer mitspielen möchte, muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Und das auf sehr vielen Gebieten. Kreativität, Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten, Datenanalytik und Tech-savyness und hohe Empathie für die Zielgruppe sind Themengebiete, die normalerweise nicht Hand in Hand gehen, aber dennoch fast schon Grundvoraussetzung sind, um gutes Online Marketing zu machen.

Wie bist du eigentlich zum Marketing gekommen?

Ich hatte mich 2008 im Rahmen einer Selbstständigkeit neben dem Studium mit dem Thema E-Commerce beschäftigt. Vor allem mit der Notwendigkeit, Traffic auf die Seite eines eigenen Online-Shops zu bringen. Ich habe mir autodidaktisch die wichtigsten Vermarktungskanäle beigebracht. Dabei hat mich das Suchmaschinenmarketing gleich begeistert, erzeugt es doch sehr schnell eine direkte Messbarkeit. Gerade wenn du noch ganz am Anfang bist, ist das wahnsinnig hilfreich, um schnell zu lernen und dich selbst weiterzuentwickeln. Außerdem motiviert es ungemein zu sehen, was passiert, weil du dies oder jenes machst.

Adsoul

Ich denke auch, dass die Mechanismen hinter SEA ein sehr gutes allgemeines Verständnis für das jeweilige Geschäftsmodell in Summe aufzeigen. Durch die direkte Messbarkeit ist man immer recht schnell in den Metriken noch einen Schritt weiter. Das Thema Customer Lifetime Value war bei uns von Anfang an in den Köpfen, wenn es um die Steuerung ging. Durch die enorme Transparenz hat man sich auch früh schon mit Tracking und der Funktionsweise von Shopsystemen auseinandersetzen müssen und konnte auch hier das Wissen auf eine noch breitere Basis setzen. 

13 Jahre später: Was schätzt du, wird sich nun in 2021 nach dem sehr speziellen 2020 verändern?

Wie schon erwähnt hat ja nicht nur im Marketing ein deutlicher Shift Richtung Digitalisierung stattgefunden. Dadurch hat auch das Thema Online Marketing noch stärker an Bedeutung zugelegt, und in einem Markt, der sich ohnehin durch eine Knappheit an Experten und Talenten auszeichnet, erhöht das den Druck auf die Effizienz der eingesetzten Arbeitszeit. Automatisierung, und davon bin ich fest überzeugt, hilft uns dabei, mehr zu erreichen. Denn durch die Automatisierung von zeitaufwendigen Aufgaben habe ich mehr Zeit, mich um andere Dinge zu kümmern. Sei es das Definieren neuer Wachstumsfelder, das Optimieren bestehender Maßnahmen oder auch die bessere Abstimmung der Maßnahmen untereinander. Marketing Automation wird deshalb auch die nächsten Jahre weiter deutlich an Bedeutung hinzugewinnen und sich aus den genannten Gründen (Mangel an Fachkräften und schnelles Wachstum des Bedarfs) weiter beschleunigen.
Spannend bleibt zu sehen, inwiefern sich das remote Arbeiten auswirkt.

Neujahr ist zwar schon etwas her, aber trotzdem: Was wünschst du dir für 2021?

Für adSoul wünsche ich mir, dass wir den eingeschlagenen Pfad weiter erfolgreich verfolgen und unsere Mission, die Menschen von wenig wertschöpfenden aber notwendigen Aufgaben zu befreien, weiter voranbringen. Für uns alle wünsche ich mir, dass wir die Pandemie möglichst schnell überwinden und durch verantwortungsvolles und solidarisches Handeln die tragischen Verluste von geliebten Menschen auf ein Minimum reduzieren können. 

Und worauf sollte jedes Unternehmen im nächsten Jahr besonders achten?

People First. 2020 hat den Unternehmen vieles abverlangt, aber gestemmt haben das hauptsächlich die Mitarbeiter. Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was unser Team im letzten Jahr erreicht hat, aber noch viel stolzer bin ich auf das “Wie”. Unsere Mitarbeiter:innen haben die ohnehin schon große Eigenverantwortung auf ein noch mal anderes Level gehoben. Trotz der schwierigen Umstände für uns alle haben sie unermüdlich ihr Bestes für das gemeinsame Ziel gegeben, und ohne die Menschen hinter adSoul stünden wir nicht da, wo wir heute stehen. 

Ich danke dir für die ausführlichen und interessanten Antworten!

Georg Glinz und UNITOs neuer E-Commerce-Podcast UNgeniert

Podcast UNgeniert

Am 15. Oktober startete unser Kunde UNITO seinen E-Commerce-Podcast UNgeniert mit einer spannenden und sehr informativen Folge zum Thema „Corona – Ein Segen für den Onlinehandel?”. Da haben wir natürlich gleich reingehört und so einiges über dieses außergewöhnliche Jahr bei UNITO erfahren. Besonders freuen wir uns nun darüber, dass wir dem Moderator Georg Glinz, Bereichsleiter UNITO-Unternehmenskommunikation, noch einige Fragen zum Podcast, zu Entwicklungen bei UNITO und dem E-Commerce stellen durften – und seine Antworten hier mit euch teilen können:

Podcast UNgeniert
©Unito / Moestl

Ihr habt letzten Monat einen Podcast ins Leben gerufen. Worüber werdet ihr uns darin berichten?

Mit unserem Podcast wollen wir die weite Welt des E-Commerce thematisch in einer möglichst großen Bandbreite abdecken – und das auch mit einer bunten Vielfalt an Gesprächspartner*innen.

 Ich bleibe als Moderator gleich – meine Interviewpartner*innen werden sich aber ändern. Die beiden ersten Folgen, in denen UNITO-Geschäftsführer Harald Gutschi zu Gast ist, bilden da also quasi eine Ausnahme. Eine Regel hat der Podcast aber: Es soll immer möglichst ungeniert gefragt und geantwortet werden. Wir haben uns fix vorgenommen, dem Podcast-Namen in jeder Folge alle Ehre zu machen. 

Die erste Folge heißt „Corona – Ein Segen für den Onlinehandel?” und darin führst du ein Interview mit Harald Gutschi. Warum hast du gerade dieses als erstes Thema gewählt?

Wir haben uns bei unserer Auftaktfolge aus zwei Gründen für dieses Thema entschieden: Zum einen, weil es das Thema ist, das heuer im Onlinehandel so viel bewegt hat, zum anderen weil es auch das Thema ist, das in diesem für uns alle so fordernden Jahr die Gesellschaft am meisten bewegt. Und wir wollen mit unserem Podcast ja schließlich Menschen dazu bewegen, sich überhaupt oder noch mehr mit dem E-Commerce zu beschäftigen und sich dafür zu interessieren – ganz egal, ob das Leute aus der Branche, Journalist*innen oder Menschen sind, die vielleicht mit Onlinehandel bis jetzt noch nicht so viel zu tun hatten. 

Wir wollen hier nicht arg spoilern, aber die ersten 2 Wochen gingen die Umsätze bei UNITO extrem zurück, setzten alle in Sorge. Wie groß war der Rückgang? 

Im Nachhinein kann man sagen, dass die ersten beiden Lockdown-Wochen natürlich auch für uns bei UNITO und allen unseren Marken eine extrem schwierige Zeit waren: Wir hatten zu Beginn des Lockdowns mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 50 Prozent zu kämpfen. Damals konnte auch noch niemand ahnen, wie positiv sich das weitere Geschäftsjahr dann noch entwickeln sollte – für den Onlinehandel im Allgemeinen und für uns als UNITO im Speziellen. Der Digitalisierungs-Push und das veränderte Kaufverhalten der Konsument*innen beflügeln die Umsatzentwicklung der UNITO massiv. In der ersten Hälfte unseres Geschäftsjahres 2020/21, also im Zeitraum von 1. März bis 31. August 2020, haben wir mit unseren Marken (u. a. OTTO, UNIVERSAL, QUELLE, Lascana) einen Gesamtumsatz von 201,5 Millionen Euro (IFRS 15) realisiert, das ist ein Plus von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis.

 Im direkten Warengeschäft mit dem Kunden (Kundenumsatz) legt die UNITO-Gruppe sogar noch deutlicher zu: Mit einem Umsatz-Plus von 18 Prozent wachsen die Marken der UNITO mehr als doppelt so stark wie der Markt  und gewinnen Marktanteile (Marktwachstum von 7 Prozent laut „E-Commerce-Studie Österreich 2020“, KMU Forschung Austria, Juli 2020). Besonders erfreut sind wir auch über die deutlich gewachsene Zahl an Neukund*innen: In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres haben wir nahezu 400.000 neue Kund*innen gewonnen, das ist eine Steigerung von mehr als 20 Prozent im Vorjahresvergleich. Viele Menschen kaufen während des Lockdowns bzw. im Anschluss an den Lockdown überhaupt das erste Mal im Internet. Sie verlieren durch die erzwungene Verlagerung des Lebens ins Digitale auch die Scheu vor Onlinekäufen.  

Euer Sortiment ist sehr weit gefächert. Welche Sparte stieg nach der Talfahrt besonders?

Ein schönes Zuhause ist seit Beginn der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Große Teile der Bevölkerung können und wollen ihr Geld zurzeit nicht für Autos oder Urlaube ausgeben, sondern stecken es in ihr Zuhause. Deshalb hat sich das Living-Segment (Möbel, Haushaltswaren, Heimtextilien) bei allen UNITO-Marken besonders erfreulich entwickelt. Als Reaktion auf diesen „Stay at home“-Trend bauen wir in diesem Bereich unser Sortiment auch laufend weiter aus: aktuell etwa ganz besonders mit nachhaltigen Marken und Kooperationen mit Designer*innen wie Lena Gercke oder Guido Maria Kretschmer. 

Harald Gutschi gibt uns viele Zahlen zu den Entwicklungen bei UNITO. Gibt es eine, die dich besonders überrascht hat?

Ja, die extremen Steigerungen bei allen Artikeln, die mit dem aktuellen „Stay at home“-Trend in Verbindung stehen: Beim Living-Segment hatten wir in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21 im Vorjahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 41 Prozent. Im Baumarkt-Segment wachsen wir mit 54 Prozent sogar noch deutlicher. Das sind schon erstaunliche Zahlen. 

Das stimmt! Auf welche Themen dürfen wir uns nun freuen?

Die zweite Folge hat zum Thema: „Ist der Stationärhandel tot?“ Man kann sie sich auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Google Podcasts anhören. Gerade wurde die dritte Folge veröffentlicht, am 25. November. Allzu viel möchte ich davon eigentlich noch nicht preisgeben. Aber zwei Details kann ich trotzdem schon verraten: Es wird dieses Mal inhaltlich weniger zahlenlastig, viel menschlicher, und ich werde auch nicht mehr Harald Gutschi, sondern eine Gesprächspartnerin interviewen.

Lieber Georg, ich danke dir sehr für deine Zeit und deine ausführlichen Antworten. Wir sind schon sehr gespannt darauf, was wir alles in den nächsten Folgen erfahren werden und wünschen euch viel Erfolg!

Peter Scholzuk spricht im CRM Podcast über Picalike!

CRM Podcast

Picalike im Podcast

Nico Zorn interviewt Peter Scholzuk im CRM Podcast

In der Podcast-Folge vom 1. Oktober spricht Nico Zorn mit Peter Scholzuk über dessen Arbeit als Leiter der E-Mail-Marketing-Abteilung der Witt-Gruppe. Peter erzählt uns im Interview, wie bei ihnen das E-Mail-Marketing organisiert ist und welchen Herausforderungen er sich täglich stellen muss. Dabei gibt er gleich zahlreiche Tipps, welche Aspekte Unternehmen bei der Evaluierung einer E-Mail-Marketing-Plattform auf keinen Fall vernachlässigen sollten.

Außerdem berichtet Peter, was seiner Erfahrungen nach im operativen E-Mail-Marketing gut funktioniert. Dabei geht er auch auf die Aspekte Individualisierung und Automatisierung im E-Mail-Marketing ein. Natürlich wurde in dem Zuge auch Picalike genannt!

Für alle, die den CRM Podcast noch nicht kennen: In diesem Podcast spricht Nico Zorn, der Mitgründer der CRM- und E-Mail-Marketing Agentur Saphiron,  über aktuelle Best Practices und erprobte Strategien für ein gutes Customer Relationship Management. Da dürfen neue Tools und Technologien natürlich auch nicht fehlen. Manche kennen Nico Zorn auch vom EmailMarketingBlog.de, den er seit 2003 veröffentlich.

Peter Scholzuk spricht im CRM Podcast über uns! 2Reinhören
lohnt sich 
auf jeden Fall!

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren möchtet, wie wir die Witt-Gruppe beim E-Mail-Marketing unterstützen, dann ladet euch unsere Case Study runter!

Cover-Foto: by William Iven on Unsplash