Wie kann man persönliche Trends erkennen?

Beitragsbild persönliche Trends

Im letzten Trendreport, den ich erhalten habe, wurde ausführlich über Kleider, Röcke und Tops berichtet- klar, richtet sich die Modeindustrie ja weitestgehend nach den Damen. Aber als Mann, Anfang 40, passte keiner dieser Trends zu mir. Das ist dann nicht ganz verwunderlich. Aber auch in den Trendreports zu den neuesten Sneakern war nichts, was mich ansprach. Liegt das an mir? Nicht ganz. Es liegt daran, dass ein Redakteur sich für eine geringe Anzahl an Trends entscheiden muss, obwohl er über so viel berichten könnte. Es gibt sicher einen Sneaker-Trend, der zu mir passen würde, er wurde von ihm nur einfach nicht ausgewählt. Würde ein Report zu allen möglichen Trends aufgesetzt werden, würde eine fast unendliche Anzahl an Seiten herauskommen. Allerdings wäre es viel zu allgemein, viel zu viel und dadurch inkonklusiv, denn was soll man daraus herleiten?

Sebastian persönliche Empfehlung
Persönliche Trends Engländerin
Persönliche Trends Italienerin
Persönliche Trends Bänker

Im besten Fall sollte ein Report die Trends pro Geschlecht, Alter, Kategorie, Kultur, Hintergrund, Anlass, usw. aufstellen, damit er auch zum Leser passt. Denn für eine 20-jährige Engländerin ist etwas ganz anderes Trend als für eine 30-jährige Italienerin. Auch für Männer gibt es da Unterschiede. So ist für einen 50-Jährigen Bänker was ganz anderes In als für einen 25-jährigen Studenten.

Da solche Unterscheidungen für uns bei Picalike sehr relevant sind, haben wir mit folgenden Parametern versucht, einen Indikator zu bekommen:

Geschlecht: 3 (Herren, Damen, Unisex)

Alter: 6 (Baby, Kind, Teenager, Junger Erwachsener, Erwachsener, Senior)

Anlass: 6 (Basics, Casual, Chic, Business, Sporty, Rockig)

Kategorien: 7 (Kleider, Blusen, Hosen, Jacken, Shorts, Schuhe, Pullover)

Attribute: 4 (Farbe, Muster, Länge, Extras)

Typ: 2 (Extrovertiert, Introvertiert)

Saison: 4 (Frühling, Sommer, Herbst, Winter)

Wetter: 5 (Warm, Kalt, Regnerisch, Sonnig, Schnee) Ba

Diese einfache Auflistung, die wir tagtäglich versuchen noch weiter zu präzisieren, würde schon über 30.000 Reports erzeugen. Das ist viel Aufwand! Und leider immer noch viel zu viel. Zum Glück sind wir Entwickler und können dies von unserer künstlichen Intelligenz beobachten lassen, sodass sie uns nur die relevanten Ergebnisse zurückliefert.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich den weiten Weg, den wir da bereits gegangen sind, obwohl wir noch viel weiter wollen. Ein besonderes Erlebnis war es zum Beispiel, als wir damals die ersten Skizzen von Trends erhalten haben, um die Daten aus den Reports besser zu visualisieren. Das war unser Anfang. Nun, mit OSA und vor allem mit unserer Trendanalyse, sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Trotzdem sind die Skizzen der Trends immer noch ein Ereignis. Das treibt uns weiter an. Es bleibt spannend!

Mit Complete the Look zahlreiche Einrichtungstipps geben

Wer uns kennt, kennt auch Complete the Look, unser Empfehlungstool. Mit ihm können Looks (bisher Picalike-Slang für Outfits) angelegt werden, die mit wenigen Klicks über das gesamtes Sortiment skaliert werden können. So wird ein Look dank unserer einmaligen Bilderkennung und künstlicher Intelligenz fast unendlich am Leben erhalten. (Einen schnellen Einblick gibt unser Video)

Wie CTL für Mode-Online-Shops praktisch aussieht?

Das kann man am Beispiel von unserem Kunden Madeleine sehen. Da kommt Complete the Look unter der Bezeichnung “Passt dazu” zum Einsatz. Die Bilderkennungstechnologie von Picalike schlägt weitere Artikel vor, die zum zum Beispiel zum gewünschten Blazer passen könnten. Aber nicht nur das. Mir ihrer Ähnlichkeitsanalyse sucht das Tool im kompletten Sortiment von Madeleine nach weiteren Artikeln, die als Ersatz für ein Produkt einspringen können, falls es ausverkauft sein sollte.  Für die Kundschaft und den  Händler entsteht so eine Win-Win-Situation, da ein Never-Out-of-Stock-Gefühl suggeriert wird und Madeleine die gesamte Bandbreite ihres Sortiments ausspielen kann, ohne dafür tagtäglich neue Outfitvorschläge manuell ins CRM einzupflegen. (Für weitere Infos: hier unsere Case Study zu Madeleine)

Das ist alles ein alter Hut?

Dann kommt jetzt die große Neuigkeit: Das schöne Wort “Looks” von Complete the Look beschränkt sich nicht mehr nur auf Outfits! Denn nun ist es mit unserer Technologie auch möglich, Räume einzurichten. Gerade jetzt, wo so viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht wird, ist es umso wichtiger, sich so einzurichten, dass man gern zu Hause ist. Das zeigen auch eindeutig die Statistiken über was letztes Jahr besonders online geshoppt wurde. Natürlich wollen wir unseren Kunden da zur Seite stehen und ihnen zu einem noch besseren Umsatz helfen. 

Wie CTL für Einrichtungs-Online-Shops wiederum praktisch aussieht?

Am Beispiel von einem weiteren unserer Kunden kann man das sehr gut erkennen. Der Shop selbst kann unzählige Wohnstile anlegen, ganz ohne aufwändige Fotoshootings. In dem folgenden Beispiel wird ein Raum in einem gemütlichen Landhausstil eingerichtet.

Einrichtungstipps
Einrichtungstipps
Einrichtungstipps

Und schon ist der Look online und “nachkaufbar”. Genau wie beim Beispiel von Madeleine werden auch hier ausverkaufte Artikel stets ersetzt und über das gesamte Sortiment skaliert. Mit wenig Aufwand wird so ein sehr vielfältiges Ergebnis erzielt. 

Klingt spannend? Dann teste doch unsere Demo!