5 Fragen an Xenia

5 Fragen Xenia

Wirklich neu im Team ist sie nicht, schließlich hat sie uns seit 2017 schon als studentische Hilfskraft unterstützt. Nun aber ist das Studium erfolgreich abgeschlossen und wir begrüßen Xenia Karen als unsere Quality Assurance Managerin! Neben ihrer Haupttätigkeit als QA, bei der sie dafür sorgt, dass unsere Daten von einwandfreier Qualität sind, schätzen wir sehr ihr Mode- und Social-Media-Know-how. Denn neben dem Studium und ihrer Arbeit bei Picalike hat sie tatsächlich noch Zeit gefunden, einen sehr erfolgreichen Blog und Instagram-Account rund um Themen wie Fashion, Beauty und Lifestyle zu betreiben. So ist sie auch eine Ansprechpartnerin in allen Themen rund um Fashion wie zum Beispiel die Fashion Weeks, Trenderkennung und das Anlegen von Looks. 

Damit wir ein bisschen mehr über sie erfahren, haben wir ihr unsere 5 Fragen gestellt.

Liebe Xenia, erzähl mal was über dich. Wo bist du aufgewachsen? Welche Hobbies hast du?

Geboren bin ich in Hamburg und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, an der Grenze zum östlichen Teil Hamburgs. Vor zwei Jahren habe ich an der AMD in Hamburg meinen Bachelor in Modedesign gemacht.

Ich habe schon immer Spaß daran gehabt, Fotos zu machen und vor vielen Jahren, bevor es Instagram überhaupt gab, mit einen eigenen Blog gestartet. Ich bin von der ersten Stunde bei Instagram mit dabei gewesen, als noch keiner wusste, was diese Plattform noch erreichen wird. Die Digitalisierung hat sich immer weiterentwickelt, so auch Social Media und Instagram und mein Profil ist mit der Zeit dort gewachsen. Mit den Jahren wurde aus Instagram mehr als nur ein Hobby. Firmen haben das Potenzial der Plattform entdeckt und mit mir zusammen gearbeitet. Da ich es liebe, kreativen Content zu erstellen, Videos zu drehen, zu schneiden, Produkte zu testen und durch die Weltgeschichte zu reisen, war es für mich toll, mit Firmen zu arbeiten und meine Möglichkeiten zu erweitern.

Ich liebe es, Musicals zu besuchen. Aladdin habe ich mindestens fünfmal gesehen. Ich denke, wenn ich ein Talent zum Singen hätte, wäre ich Musicaldarsteller geworden 😀  Die Bühne kenne ich seit meiner Jugend, ich habe früher Theater gespielt. Ich liebe die Atmosphäre hinter den Kulissen, die Aufregung und den Zusammenhalt des Ensembels bevor der Vorhang fällt und die ersten magischen Sekunden auf der Bühne.

Auf was an deinen neuen Aufgaben freust du dich am meisten?

Seit 2017 bin ich schon ein Teil des Picalike-Teams. Damals habe ich noch studiert und neben meinem Studium bei Picalike gejobbt. Über die Zeit kamen immer neue Aufgaben hinzu. Im Prinzip hat sich nicht viel für mich geändert, da jeder bei Picalike ernst genommen wird und Vorschläge äußern darf. Durch meine Festeinstellung bin ich jetzt aber tiefer in alle Projekte involviert und kann direkt mit dem Team arbeiten. 

Ich freue mich am meisten darüber zu sehen, wie sich Picalike immer weiter entwickelt und man dadurch immer wieder vor neuen Herausforderungen steht.

Wenn du in sechs Monaten zurückblickst, was hoffst du dann zu sehen?

Da Corona, die gesamte Welt seit fast 2 Jahren einschränkt, ist das zur Zeit mein größtes Anliegen. Ich vermisse die Feiern mit meiner Familie, das Treffen mit Freunden und auch die Sommerfeste und Weihnachtsfeiern bei Picalike. Ich hoffe, dass die Coronazahlen sinken und wir alle ein Stück unserer Normalität zurückbekommen.

Video Call… Dress up oder come as you are? Warum?

Hmmm… normalerweise hätte ich dress up gesagt. Ich denke, dass das auch die Antwort wäre, die man von mir kennt 😀 Ich lieeebe es, mich toll anzuziehen und mich fertig zu machen. Schminken entspannt mich total. 

Vor dem Lockdown habe ich mich täglich fertig gemacht, da wäre dress up und come as you are das gleiche 😀 Aktuell überwiegen aber die Tage, an denen man sich nicht schminkt, und da kommt es natürlich auf den Call an: Ob es unser internes Montagsmeeting oder ein Call mit einem Kunden ist. Vor dem Lockdown war es Routine für mich, mich täglich fertig zu machen. Jetzt ist man froh, wenn man mal eine Gelegenheit findet sich, hübsch zu machen.

Welches wäre dein Lieblingsgetränk beim Treffen mit Arbeitskolleg*innen nach der Arbeit und warum? 

Das hängt von meiner Laune und der Situation ab. Ein Lieblingsgetränk in dem Sinne habe ich nicht. Ein stilles Wasser, eine Fanta, Cola oder ein Latte Macchiato… Ich bin da relativ unkompliziert und anpassungsfähig. Mein liebstes alkoholisches Getränk ist Moet Ice Imperial oder Moet Nectar Imperial. Wahrscheinlich mag ich sie, da ich sonst fast auf jedes alkoholische Getränk allergisch reagiere und nur diese beiden Getränke ohne Probleme trinken kann 😀

 

Dann holen wir bald hier unten im Café vom Betahaus bald hoffentlich einen Latte Macchiato zum Anstoßen auf deinen Abschluss nach! Schließlich ist der wegen Home-Office bisher ausgefallen. 

Menswear DeCoded: 10 Regeln, um sich als Mann gut zu kleiden

Menswear DeCoded

Es gibt sicher Millionen Mal mehr Ratgeber zu Outifts für Frauen als für Männer. Daher werde ich mich diesmal mehr um Regeln der sicheren Zusammenstellung eines Outfits für Männer kümmern. Tagtäglich werden tausende Outfits mit unserer Technologie erzeugt und Millionen Kombinationen angezeigt.

Unternehmen wie Esprit, Hirmer oder Sportscheck nutzen erfolgreich unsere Complete the Look Lösung. Diese Unternehmen haben aber eine extrem hohe Expertise, skalieren diese dann aber noch zusätzlich mit unserer KI.

Aber worauf achten die Stylisten, wenn sie top performende Outfits erstellen? Wir haben uns die Statistiken und Daten der Outfits mal genauer angesehen und folgende Korrelationen erkannt. Einige davon klingen sicher selbstverständlich:

Halte dich an die Basics

Regel 1: Halte dich an die Basics

Wenn es mal schnell sein soll, dann sind Basics das richtige für dich. Mit Basics wirst du in der Regel richtig liegen aber du wirst auch nicht auffallen. Jeans, T-Shirt, Sneaker – Das sind tolle Basics, mit denen man gut durch den Tag kommt. Um nicht ganz 0815 zu sein, kann man den Fokus auf das T-Shirt lenken, indem man dort ein Statement setzt, beispielsweise mit einer ausgefallenen Farbe oder einem auffälligen Druck.

Will man doch etwas stärker auffallen, aber sich an Basics orientieren, sind hochgekrempelte Hosen mit verrückten Socken eine tolle Alternative. Falls im Laufe des Tages sich die Meinung ändert, krempelt man einfach die Hose runter und schon hat man ein Full-Basic-Outfit und kann in der Masse untertauchen.

 

Regel 2: Einfach ist besser

Wie schon bei den Basics, sollte man sich mit der Auswahl sicher fühlen. Ist man sich nicht ganz sicher, sollte man es sich einfach machen und auf der sicheren Seite bleiben. Weißes Hemd, Chino Hose, Gürtel und eine einfache Jacke sind eine simple, aber auch top sichere Auswahl. Es ist unwahrscheinlich, dass man damit etwas falsch macht.

Während Basics fast immer Casual Outfits sind, kann ein einfaches Outfit sowohl Casual, Business wie auch Elegant zugleich sein.

Einfach ist besser
Auf die Passform kommt es an

Regel 3: Auf die Passform kommt es an

Eine der größte Herausforderung ist die passende Größe. Bei Damen- und Herrenbekleidung gibt es unterschiedliche Anforderungen an ein gut sitzendes Kleidungsstück. So ist es auch für Männer keine einfache Aufgabe das passende Hemd, die perfekte Hose oder die idealen Schuhe zu finden.

Im Falle, dass man nicht 100% der Norm entspricht (wer tut das schon…), sollte man eine Änderungsschneiderei in seiner Nähe aufsuchen. Ärmel- oder Beinlänge kürzen oder alles etwas enger oder weiter nähen lassen. Man sieht nicht nur besser aus, wenn alles passt, man fühlt sich auch um einiges besser.

Folgendes sollte man sich merken: Fit comes first.

Regel 4: Bewusst beschichten

Aufgepasst: Nutze deine Kreativität, lasse sie aber nicht mit dir durchgehen, nicht alles lässt sich stilsicher kombinieren.

Gerade im Herbst und im Winter ist ein Zwiebel-Look mega angesagt. Shirt, Pullover und Jacke halten uns nicht nur warm. Bei mehreren Schichten, kann man mehrere Teile kombinieren und so viel interessantere Outfits kreieren.

Bewusst beschichten

Regel 5: Es soll natürlich aussehen

Ein Outfit sollte nicht nach Arbeit aussehen. Damit meine ich nicht einen Business-Look sondern, ideal ist ein Outfit dann, wenn es aussieht, als wäre es einem total leicht gefallen alles so perfekt zu kombinieren. Erst recht dann, wenn man mal etwas Neues ausprobieren möchte.

 
Es soll natürlich aussehen
Probier mal Neues aus

Regel 6: Probier mal Neues aus

Viel zu oft bestehen Outfits für Männer aus den gleichen Teilen und den gleichen Mustern. Man(n) sollte hin und wieder auch mal etwas Neues probieren. Gehe mal in einen Laden und wähle Teile aus, die du sonst nicht anprobiert hättest. Probiere sie mal an und vielleicht entdeckst du eine ganz neue Seite an dir.

Das gleiche zählt auch beim Erstellen von Outfits in unserer Look-Lösung. Neues muss nicht schlecht sein und kann einem eine ganz neue Perspektive eröffnen.

 

Regel 7: Farben als Akzent

Farben zu kombinieren ist praktisch eine Wissenschaft für sich. Wer sich nicht mit Farbtheorien auseinandersetzen will, hält sich einfach an das Altbewährte. Ein oder zwei Farbakzente helfen aber beim Aufwerten des Outfits.

Nutze Farben zu deinem Vorteil aber mehrere Farben zu kombinieren ist nur etwas für Outfit-Experten.
Farben als Akzent
Wähle situationsbasierend

Regel 8: Wähle situationsbasierend

Wann sollte man was tragen? Wenn man diese Frage mit ganzer Sicherheit beantworten kann, dann hat man schon 50% erreicht. Mal sind Jeans, Hemd und Sakko perfekt für einen Kundentermin, ein anderes Mal ist man damit Over- oder Underdressed. Hier lauern einige Stolperfallen. Daher sollte man sich erst einmal sicher sein, was zu der anstehenden Situation am besten passen würde. Hat man die initiale Frage beantwortet, kann man mit der Auswahl der Teile seines Outfits starten.

Wenn man die Frage aber nicht beantworten kann, gehe nochmals zurück zu Regel 1 und 2.

Regel 9: Akzeptiere Fehler

Das perfekte Outfit gibt es nicht. Hole Inspirationen von überall. Ob Social Media, Magazine, TV, Freunde oder ein Fremder in der Bahn. Überall findet man andere Menschen, die einen in Sachen Style inspirieren können. Aber eines sollte man nicht machen: sich stressen. Bedenke Regel 5. Daher akzeptiere einfach schon im Voraus, dass es auch mal schief gehen kann. Mal kann eine Farbe nicht gut passen oder man ist der Einzige der ein Hemd trägt.

Nimm es mit Humor und mache es das nächste Mal besser.
Akzeptiere Fehler
Akzeptiere Komplimente

Regel 10: Akzeptiere Komplimente

Etwas, das bei Männern viel seltener vorkommt, als bei den Damen sind Komplimente zum Outfit. Hat man sich gerade erst einen maßgeschneiderten Anzug geholt oder anprobiert, sind Komplimente an der Tagesordnung. Aber im Alltag sind diese, in Bezug auf den Look, eher selten. Daher, wenn man mal deinen Style lobt, nimm es an! Mit solch einer Bestätigung wird man selbstsicherer und gleichzeitig auch sicherer bei seiner Outfit-Wahl.

Aber…

Es waren ja nur 10 sehr simple Regeln, die aber aus tausende kuratierten Looks sich ergeben haben. Sie helfen sowohl beim Anlegen von Looks im System, wie bei der Auswahl vor dem eigenen Kleiderschrank.

Wir planen in der nächsten Zeit auch eine Analyse der Daten bei Damen Outfits. Ich bezweifle aber, dass 10 Regeln dort ausreichen werden…