So vermeidest du die häufigsten Empfehlungs-Fails

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Produktempfehlungen sind von den Online-Shops gar nicht mehr wegzudenken, bieten sie den Shops ja die Möglichkeit, den Kunden auf einem Blick gleich mehrere Artikel aus ihrem Sortiment zu zeigen. Leider ist aber nicht jede Produktempfehlung gut und hilfreich für die Kunden. Oft genug sorgen sie sogar für Enttäuschungen! Anstelle, dass die Kunden den Online-Shop nach einer erfolgreichen und schönen Customer Experience verlassen, brechen sie dann gefrustet den Einkauf ab. Im schlimmsten Fall  kommen sie nicht wieder zum Shop zurück. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach den häufigsten Fails gemacht und sie hier zusammengefasst. Natürlich haben wir auch gleich einen Lösungsansatz, damit deine Kunden nicht enttäuscht werden!

Platz 1: Ausverkaufte Artikel

So freuen sich deine Kunden, wenn sie zu den von ihnen auserwählten Artikeln passende Produkte empfohlen bekommen und sie sich nicht durch das gesamte Sortiment scrollen müssen. Im Falle dieses Outfits hier finden die Kunden ein stylische Hose und trendy Boots, die ihnen sehr gefallen. Sie freuen sich schon, die so stimmig präsentierten Artikel in ihren Warenkorb zu legen. Aber dann kommt die Enttäuschung! Die Artikel sind gar nicht mehr vorrätig. Die Produktempfehlung, die also den Kunden eine schönere Customer Journey bescheren soll, indem sie diese inspiriert und berät, sorgt nun für ein negatives Gefühl und lässt die Kunden frustriert zurück.

Fail Ausverkauft

Platz 2: Schlechte Alternativen

Den zweiten Platz auf unserer Hit-Liste der Produktempfehlungs-Fails belegen die unpassenden Alternativen, wenn ein Artikel ausverkauft ist. Wie man in diesem Beispiel sehen kann, wurde die Lederjacke ersetzt durch eine andere Jacke, die auf mehreren Ebenen nicht passt… So ist sie für die falsche Jahreszeit, hat eine andere Farbe, eine andere Textur und ist auch optisch der Jacke aus dem eigentlichen Look null ähnlich. Anstelle also dass der Shop seine Mode-Expertise mit einem stylischen Outfit präsentiert, zeigt er den Kunden einen Look, den sie garantiert nicht nachkaufen wollen.

Fail schlechte Alternativen

Platz 3: Trend verpassen

Was ebenfalls zu schlechten Empfehlungen führt, ist, wenn man bei den Trends nicht up to date ist und somit Produkte empfiehlt, die gerade nicht angesagt sind. Schließlich sollen die Produktempfehlungen dafür sorgen, dass der Kunde sich mit der Mode-Expertise gut beraten und betreut fühlt.

Fail trend verpassen

Platz 4: Auf Text allein basierend

Besonders kompliziert wird es, wenn die Produktempfehlungen auf rein textlicher Basis funktionieren, die Bilder also nur nach Tags sortiert werden und der Inhalt der Bilder nicht gesehen wird. So wird bei diesem Beispiel, wo zum Karate-Outfit Empfehlungen gegeben werden, nur auf das Wort “Karate” geachtet, wodurch Goldschmuck empfohlen wird, in dessen Beschreibung Karat steht. Oder das Musikalbum der Band “Karat”. Einzig bei der Sportmatte passt es.

Fail auf text basierend

Diese Fails kann man vermeiden!

All diese Fails müssen aber nicht sein. Sie alle sind vermeidbar mit unseren Technologien Similarity und Complete the Look. Zwei Technologien, die perfekt aufeinander abgestimmt sind und optimal zusammenarbeiten. So kann mit Complete the Look ein Outfit zusammengestellt werden, das in sich stimmig, stylisch und modisch aktuell ist. Mit Similarity werden dann ausverkaufte Artikel sofort ersetzt, sodass den Kunden jegliche Enttäuschung über ausverkaufte Artikel erspart bleibt. Und sie werden nicht einfach wahllos ersetzt, sondern durch Artikel, die wirklich ähnlich sind und eine passende Alternative darstellen. Denn die einzelnen Artikel werden von unserer Computer Vision “gesehen”, sodass der Inhalt wahrgenommen und analysiert wird und die Beschreibungen ergänzend wirken.

Wenn du sehen möchtest, wie deine Produktempfehlungen von unseren Tools profitieren können, dann kontaktiere uns!  Gern zeigen wir dir auch in einer Demo-Version, wie sie aussehen würden. 

Mehr Infos über unsere Technologien, unser Team und das Implementieren der Tools findest du auf unserem Blog. 

Gut vorbereitet und schnell am Black Friday

Beitragsbild black friday

Black Friday ist DER Sales-Tag im Online-Handel. Für die Shops ein riesiger Verkaufstag, für die Kunden der perfekte Tag, um sich selbst zu beschenken oder um Geschenke für Weihnachten zu kaufen. Online-Shops können es sich jetzt zunutze machen, dass Kunden sie besuchen und dabei noch keinen festen Einkaufszettel haben mit Artikeln, bei denen sie am Black Friday zuschlagen wollen.

Bubble Black Friday

Cross-Selling mit Produkt-Sets

Wenn es zu Einkäufen am Black Friday geht, denken die meisten sicherlich an einen neuen iPod, eine neue Xbox oder an die Waschmaschine mit dem extra leisen Waschgang. Nur bietet dein Shop solche Artikel gar nicht an? Dann ist es Zeit für dich, deinen Kunden mit Cross-Selling unter die Arme zu greifen und ihnen Inspirationen zu liefern, welche Artikel an diesem Mega-Sales-Tag noch beobachtenswert sind. Zeige ihnen, was zu den gängigen Black-Friday-Artikeln passen würde. Zeige ihnen ein neues Outdoor-Outfit, das sie bei Spaziergängen mit ihrem neuen iPod tragen können oder den perfekten Kuschel-Look für Xbox-Sonntage.

Outfit zum iPod

Schnelligkeit: Sold-outs in Produktsets automatisch ersetzen

Sold outs ersetzen

Unschätzbar ist hier die Unterstützung durch eine Recommendation Engine wie Complete the Look, mit der nicht nur heiß begehrte Schnäppchen-Artikel sofort gegen ähnliche Artikel ausgetauscht werden, sobald sie ausverkauft sind, sondern auch komplette Produktsets deinem Kunden angeboten werden. Nicht zu vergessen, dass die empfohlenen Produkte zum Einkaufsverhalten deines Kundens passen.

Cross-Selling für kategorienübergreifende Sets

Wenn dein Shop nicht nur Bekleidung anbietet, sondern auch Artikel aus anderen Kategorien, nutze das und biete mit Cross-Selling deinen Kunden kategorienübergreifende Sets an. Hier zeigen wir euch Beispiele, wie eine Kombi aus Bekleidung und Living aussehen kann.

Chillen Xbox
Chillen Xbox M

Neben der Technik sind aber auch besondere Kleidungsstücke wie zum Beispiel der hochwertige Kaschmirpullover oder die trendige Handtasche für viele Kunden Artikel, bei denen sie auf große Rabatte hoffen. Durch Outfitempfehlungen mit diesen Artikeln lassen sich dazu passende Produkte stimmig in Szene setzen und die Aufmerksamkeit auf weitere tolle Schnäppchen lenken.

Kaschmir SEt
HAndtasche SEt

Die Vorbereitung

Da gibt es einiges, was du jetzt schon tun kannst, um deine Kunden beratend zur Seite zu stehen. Zum Beispiel kann man Complete the Look auch für personalisierte Newsletter nutzen, in denen Produktempfehlungen gemacht werden, die zu den bisherigen Einkäufen des Kunden passen. So ist es möglich, in der Zeit vor dem Black Friday bestimmte Artikel anzuteasern. (Siehe dazu auch unsere Case Study zum E-Mail-Marketing von Witt Weiden)

Black Friday 2020

Vorbereitung auf diesen besonderen Tag im Online-Handel ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, war durch die Pandemie der Ansturm auf die Online-Angebote in 2020 so hoch wie noch nie gewesen. Zahlreiche Shops, die davor noch keine Online-Präsenz hatten, haben rechtzeitig einen Online-Shop ins Leben gerufen und so Ware, die durch der reduzierten Ausgabebereitschaft im Teil-Lockdown noch im Lager lag, gut abverkaufen können. Aber auch die gängigen Online-Shops wie Otto haben ein großes Plus vermerken können. Dies war keine Überraschung, schließlich hatten in einer Umfrage des Marktforschungsunternehmen Appinio 77 % der Befragten angegeben, dass sie einen Einkauf am Black Friday beabsichtigen, was einer Steigerung von 16,7 % im Vergleich zu 2019 entspräche. Auch hat die Umfrage ergeben, dass ein etwas höheres Budget für die Einkäufe am Black Friday eingeplant werden würde. Das wollten sie 2020 wegen der steigenden Infektionszahlen allerdings online ausgeben und lieber nicht in den lokalen Geschäften einkaufen. Da bleibt es spannend zu beobachten, wie es dieses Jahr aussehen wird.